Nach Auszug Polizei gerufen

Die Auseinandersetzungen zwischen dem freien Pfadfinderstamm Sankt Andreas und der Kirchengemeinde in Harvestehude, bei der er seit 60 Jahren ansässig war, gehen in weitere Eskalation. Nach dem Auszug des freien Pfadfinderstammes musste von der Kirchengemeinde Anzeige bei der Polizei erstattet werden – es geht um Diebstahl und Sachbeschädigung. Es häuften sich bereits zuvor die Anzeichen dafür, dass der Stamm eine recht einseitige Sicht der Dinge hat und zu keinen Kompromissen bereit ist. In der Chronologie der Zerwürfnisse muss man genaugenommen einige Jahre zurückgehen. Ursprünglich hatte der Stamm Sankt Andreas zum Verband christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) gehört. Sein vor einigen Jahren erfolgte „Wechsel“ des Stammes in die Selbständigkeit (allerdings mit einer Kluft, welche aussieht, wie die der CPD) fußte, wie Andeutungen zu entnehmen war, bereits auf Auseinandersetzungen, die auf einen hohen Grad auf Individualismus auch in Hinblick auf die religiöse Ausrichtung des Stammes hinwiesen. Offenbar bewegte sich der Stamm mit seiner religiösen Arbeit nicht mehr im Kanon der großen evangelischen Kirchen, sondern wies eine erhebliche Tendenz zu einer Freikirchenbewegung auf. Seinen Niederschlag fand dieser Individualismus dann auch in den aktuellen Auseinandersetzungen mit der beherbergenden Kirchengemeinde. Diese stellte mit zunehmenden Nachdruck Forderungen an den Stamm, welche dieser nicht bereit war, zu erfüllen. Die Kirchengemeinde drängte den Stamm zu Transparenz, wollte Auskunft und Darlegung der Finanzen, des Versicherungsschutzes, der Präventionskonzepte. Es ging ihr darum, dass die Jugendarbeit so organisiert werde, dass die Gemeinde sie in jeder Hinsicht verantworten könne. Nachdem der Stamm über einen längeren Zeitraum hatte erkennen lassen, dass er auch einfachste Grundzüge des Prinzipes Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing nicht umzusetzen bereit war, kam es zum Krach. Die Kirchengemeinde drohte im November den Rauswurf des 200-Köpfe starken Stammes an. Der ging seinerseits auf die Barrikaden und vielleicht auch weil die Kinder von Ulrich...

Pfadfinder sehen, wie Leiche entsorgt wird...

Es war dann doch nur ein Hirsch, doch Pfadfinder aus Berlin erlebten den Schock ihres Lebens, als sie im Halbdunkel auf einem Grundstück in Thüringen Männer dabei beobachteten, wie diese eine Decke aus einem Transporter holten, aus der Beine baumelten und ihre Fracht anschließend im Boden verscharrten. Heimgekehrt wendeten sie sich an die Polzei, waren sie doch überzeugt davon, Zeuge eines schrecklichen Verbrechens geworden zu sein. Doch diese konnte nach Ermittlungen Entwarnung geben. Bei den Männern hatte es sich um Jäger gehandelt, welche nur den Kadaver eines Hirsches entsorgt hatten. Quelle: Tag 24, 10.11.2018 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Scouts vs. 500 Kilo Bulle

Kein neuer Horror-Hollywoodfilm, sondern reales Leben. Ende August büxte bei Offenbach ein ausgewachsener 500 Kilo-Bille aus dem Schlachthaus aus und irrte zunächst an Bahngleisen entlang, woraufhin der Schienenverkehr sofort eingestellt wurde. Dann flüchtete er in ein Naherholungsgebiet und traf dort (beinahe) 20 Pfadfinder an, die ihr Lager aufgeschlagen hatten. Beinahe deshalb, weil die Pfadfinder direkt, als die Gefahr bekannt wurde, von der Feuerwehr vorab in Sicherheit gebracht worden waren. Dann ging die Suche und Jagd nach dem Bullen weiter. Experten mit Blasrohren und Betäubungspfeilen hatten letztlich weniger Erfolg, als der Mann mit dem großkalibrigen Gewehr. Für den Bullen ging die Angelegenheit tödlich aus, für diejenigen, die ihn dann bergen mussten, schweißtreibend  und für die Pfadfinder glimpflich: Sie bekamen den Bullen wohl erst gar nicht zu Gesicht. Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Wieder Pfadfinder gekentert

Nach dem Unglück auf dem Westensee sind Mitte Mai erneut Pfadfinder gekentert. Bei Binzwangen auf der Donau wollte eine größere Pfadfindergruppe mit 29 Personen, darunter vier Gruppenleitern, aber vor allem (Jung-)Pfadfinder zwischen 12 und 15 Jahren, auf eine Kanutour starten. Doch schon an der Einstiegsstelle kenterte eines der gesamt zehn Boote, dessen Insassen am Ufer zurückblieben. Die übrigen machten sich auf den Weg nach Riedlingen. Allerdings sorgte auch hier Unerfahrenheit im Umgang mit Kanus und die Strömung für das Kentern weiterer Boote, dessen Insassen dann ins Wasser fielen. Das war dann der Zeitpunkt, zu dem ein Gruppenleiter den Notruf absetzte. Aufgrund der Größe der Gruppe und dem zunächst ungeklärten Verbleib der Kanuinsassen der gekenterten Boote wurde auch ein Polizei-Suchhubschrauber angefordert. Drei Gruppenleiter und elf Kinder befanden sich bei Binzwangen; ein Gruppenleiter und sieben Kinder wurden rund zwei Kilometer stromabwärts am Ufer aufgefunden, sieben weitere Kinder saßen kurz vor Riedlingen am Ufer, teilweise völlig durchnässt und durchgefroren, aber alle unverletzt. Auch die Kanus tauchten alle wieder auf, nur einzelne Ausrüstungsgegenstände sind unauffindbar abgetrieben. Die Donau gilt an dieser Stelle nicht zuletzt wegen ihrer Breite als eher „gemütlicher“ Fluss zum Kanufahren, kann aber je nach Regenfällen eine starke Strömung entfalten. Die Strecke Binzwangen bis Riedlingen ist in 2,5 Stunden zu schaffen, hat nur eine Umtragestation und erfordert gemäß Kanuverleih nur geringe Kondition und ist deshalb für jeden geeignet. So haben zahlreiche andere Pfadfindergruppen diese Strecke bereits erfolgreich bewältigt und die beeindruckende Landschaft genossen. Gerade das Einsteigen und das Lenken machen Kanu-Frischlingen jedoch gerade auf den ersten Kilometern oft Schwierigkeiten. Rettungswesten sorgen jedoch sicher dafür, dass zumeist nichts Ärgeres passiert, dafür hat man sie ja. So auch hier. Bildnachweis: DPSG Hofen (sind nicht gekentert!) im Jahr 2010 auf der Donau Quelle: Schwäbische.de 15.05.2016 sowie im Focus 15.05.2016...

Hund beißt Pfadfinder – Besitzerin flüchtet...

Eine Gruppe des BdP Stamm Amelungen aus Verden war in der Nähe ihres Pfadfinderheimes auf Schnitzeljagd unterwegs, als ihnen zwei nicht-angeleinte Hunde entgegenkamen. Ein 11-jähriger Pfadfinder soll gemäß Polizeibericht dann Angst bekommen und weggelaufen sein, woraufhin ihn einer der Hunde, ein Border-Collie, ins Bein gebissen hat. Hütehunde neigen dazu, Gruppen zusammenhalten zu wollen, „Ausreißer“ werden nicht geduldet. Der Pfadfinder erlitt eine erhebliche Bisswunde am Bein. Beide Hunde liefen dann wieder zu ihren Besitzerinnen zurück, welche schnurstracks die Flucht antraten. Die Polizei Verden ermittelt wegen  fahrlässiger Körperverletzung. Wer Hinweise zu den verantwortlichen Hundehalterinnen geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei unter 04231 8060 zu melden. Die Besitzerinnen der beiden Hunde fuhren einen silbernen Wagen, der eine Hund war ein schwarz-weißer Border-Collie, der andere mittelgroß und von braun-weißer Farbe. Bildnachweis: Jean, flickr creative Commons Quelle: Weser-Report 06.04.2016 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...