Jamb de Cologne bei Regen

Unter dem Motto „Ausgezogen, die Freiheit zu finden“ hat die Diözese Köln an Pfingsten mit ca. 3.000 Pfadfinder_innen fünf spannende Tage im Jugendpark Köln verbracht. In einem coolen Rahmenprogramm erlebten die Teilnehmer_innen gemeinsam, was Pfadfinden ausmacht. Zudem widmete man sich den Fragen „Was macht mich frei? Was grenzt mich ein?“ im Kontext europäischer und demokratischer Freiheitsrechte. Das Jamb ist vorbei und die Teilnehmer_innen sind um viele Erfahrungen reicher. „Wir haben miteinander gesungen, getanzt, gefeiert, gebetet, gegessen, gearbeitet, gelacht, gelernt. Und vor allem sind wir gemeinsam ausgezogen, die Freiheit zu finden.“ Bildnachweis: DPSG Diözese Köln Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Lagerräumung nach Blitzschlag

Das Pfingstlager des DPSG Bezirkes Hohenzollern in Pfullendorf musste wegen Blitzschlag geräumt werden. Bereits bei Anreise glich der Lagerplatz einer Schlammpiste, doch das konnte die Pfadfinder selbstverständlich nicht von ihrem Lager abhalten. Wie alle zwei Jahre üblich, freuten sie sich auf das Bezirksturnier, einen fröhlichen Wettkampf. Dem Siegerstamm gebührt ein Pokal. Gegen die Nässe von unten waren Paletten in den Zelten ausgelegt worden. Soweit, so gut. Wäre nicht ein heftiges Gewitter aufgezogen, in dessen Verlauf ein Blitz in einem Baum auf dem Lagergrund einschlug. Ein Pfadfinder, der sich in unmittelbarer Nähe aufgehalten hatte, musste anschließend zur Beobachtung ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Organisatoren ließen anschließend aus Sicherheitsgründen das Lager abbrechen. Deshalb hier Hinweise zum sicheren Verhalten bei Gewitter. Bildnachweis: Wikipedia, André Karwath aka Aka Quelle: Hohenzollerische Zeitung 20.05.2016 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Schöne Lager und brausende Nächte!...

Scouting wünscht all seinen Lesern herrliche Pfingsttage, ob im Lager oder auf Fahrt! Wir freuen uns auch über eure Berichte, Fotos und Videos! news@scouting.de Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Der Bericht zur Pfingstfahrt der KPE...

Mit freundlicher Genehmigung der KPE zur Veröffentlichung auf scouting.de Island ist hart – wir sind Harter …nein, das war nur ein schlauer Spruch von Andi HARTER, als wir zwischendurch mal wieder vom warmen Süden träumten. Das eigentliche Motto unserer Islandfahrt an Pfingsten lautete: „Schiffe sind im Hafen sicher. Aber dafür sind sie nicht gebaut.“ Mit dieser Devise stiegen wir Ende Mai in den Flieger nach Reykjavik. In sechs Tagen von Skógafoss zu Fuß zu den „Bunten Bergen“ von Landmannalaugar, unterwegs auf dem Laugavegurinn, the world’s most extraordinary trail – so hatten wir es in einem Fahrtenbericht gelesen. Nichts wie hin!   Wir landen bei 6 Grad und Nieselregen am internationalen Flughafen in Keflavik. 6 Grad? Auf Meereshöhe? Unser Trail geht bis über 1200m. Wenn man pro 100m Höhe ein Grad weniger rechnet, macht das auf Passhöhe 6 Grad minus. Angestrengt bemühen wir uns, alle Bedenken zu ignorieren. Obwohl wir uns für den Tramp nach Skógafoss in sechs Gruppen aufteilen müssen, kommen wir vom Airport rekordverdächtig schnell weg. Die Berge um Reykjavik sind alle schneeweiß; wieder kommen uns Zweifel. Aber vielleicht wird es ja im Osten der Insel besser. Tatsächlich lacht in Skógafoss die Sonne vom Himmel und ein Parkranger ermutigt uns, den geplanten Trail einfach mal zu versuchen. Also los. Entlang des spektakulären Canyons des Skógagil geht es bergauf. Mit Pulli, Juja, Mütze und schweren Rucksäcken wird uns sogar irgendwann ein klein wenig warm. Die Temperatur liegt auf jeden Fall noch über Null… Schon bald werden die Schneefelder zahlreicher, doch wir finden für unsere Kothe ein grasiges Plätzchen. Alles i.O.? Ja, bis 1:00 Uhr morgens. Dann kommt Wind auf. Und wird stärker. Um 1:30 Uhr ist es kein Wind mehr, sondern Sturm. Oder zumindest eine Windstärke, der unsere Kothe nicht wirklich gewachsen ist. Den...

Sizilien in Nordhessen

Ein Beitrag von Julian aus dem Weinbacher Wandervogel: „Die Bewohner des kleinen Ortes Asbach an der Hessisch- Thüringer Grenze staunten nicht schlecht als wir durch ihr Dorf zogen. Das muss ein uriges Bild abgegeben haben, ein knappes Dutzend jugendliche Wandervögel in Mafiosi Verkleidung, mit Jacketts, Hüten, Krawatten und Lederhosen.Die ehrenwerten Herren der Familie Corleonese sind auf dem Weg zu einem toten Briefkasten. Dort hoffen wir alle nötigen Informationen und Karten für unsere geplante Aktion zu finden. Ein unterbezahlter Kasseler Kriminalbeamter hat nämlich gegen etwas Gehaltsaufbesserung über die streng geheimen Pläne der Polizei geplaudert, die eine große Drogenküche der Russenmafia ausgehoben haben und nun in mehreren Transporten alles aus dem Wald schaffen wollen. Im Dachgebälk einer Schutzhütte finden wir schließlich den großen Umschlag. Nachdem wir die Karten ausführlich studiert haben, machen wir uns auf den Weg zum sogenannten „Blauen Weg“. Dort soll um 12.00 Uhr der erste Transport entlangkommen. Alle unsere in Deutschland tätigen Cosa Nostra-Familien haben die gleichen Informationen bekommen. Wir müssen uns also nicht nur auf die Auseinandersetzung mit der Polizeieskorte einstellen, sondern auch auf Konkurrenz. Unser geliebter Pate in Italien will mal wieder wissen, wer die Besten sind. Der Wald ist ziemlich unübersichtlich und das Gelände teilweise steil. Wir müssen lange suchen und laufen und kommen deshalb leider zu spät. Der von zehn Carabinieri begleitete Bollerwagen ist schon leer. Da waren andere wohl schneller! So schnell wie wir auf dem Weg aufgetaucht sind, so schnell verschwinden wir auch wieder im Unterholz. „Mist der Transport ist uns durch die Lappen gegangen, was machen wir nun?“ Wir setzen uns im Kreis zusammen und beraten. Die nächste Polizeiaktion soll in einer guten Stunde starten, wir haben also etwas Zeit. „Wir könnten eine Straßensperre bauen“, schlage ich vor, „dort wo der Weg kurvig und recht steil...