Uniform für Vielfalt

Um dem steigenden Anteil von Muslimas in ihren Reihen Rechnung zu tragen und die Integration weiter voran zu treiben, hat die britische Pfadfinderinnenorganisation eine bekannte Designerin gebeten, für ihre muslimischen Pfadfinderinnen eine neue, zeitgemäße, praktische, aber auch religiösen Vorgaben entsprechende Uniform zu entwerfen. Die beiden neuen Bekleidungen, ein “hoodie dress” (Ein langer Pulli mit Kapuze) und ein “T-shirt dress” (langes T-Shirt) sind beide knielang und mit einem Aufdruck versehen, der „von Pfadfinderabzeichen und Aktionen inspiriert ist und den abenteuerlichen Geist des Pfadfindens einfängt.“ Die Designerin Sarah Elenany hat selbst palästinensische und ägyptische Wurzeln und ist trotz ihres jungen Alters von 27 Jahren schon jetzt für moderne, tragbare Designs gläubiger junger Frauen bekannt. Auch wenn die Kleidungen für Muslima entworfen wurden, so können sie dennoch auch von allen anderen Pfadfinderinnen getragen werden, wie die Organisation mitteilte. Diese trugen bislang figurbetonte T-Shirts in Pink und Lila, Shorts und Dreiviertelhosen. Die Initiative stieß auf ein ausgesprochen positives Echo. Derzeit gibt es etwa 2000 Pfadfinder muslimischen Glaubens im Vereinigten Königreich. 40 Gruppen haben überwiegend muslimische Mitglieder. Weltweit sind ein Drittel aller Pfadfinder Muslime. Die Anzahl der Pfadfinderinnen in Großbritannien ist laut Aussage einer Nachrichtenagentur seit 2005 um 88 Prozent gestiegen. Quelle: scouting 02-12...

DPSG warnt vor Spendenabzocke

Unter dem Vorwand, für die örtlichen Pfadfinder Geld zu sammeln, war in den Sommermonaten ein Unbekannter in Bergisch-Gladbach unterwegs. Als die ansässigen DPSGer davon erfuhren, sahen sie sich zu einer Warnung an die Bevölkerung gezwungen, denn das Geld sei niemals bei ihnen angekommen, von daher sei von einem Betrugsdelikt auszugehen. Außerdem schalteten sie die Polizei ein. Die echten Pfadfinder seien an ihrer Kluft zu erkennen, hieß es in ihrer Warnung. Quelle: scouting...

Berliner Bär tragt Kluft

Die Bären-Skulptur, die in Neumarkt den Weg in die Landeshauptstadt Berlin weist, dient Unbekannten immer wieder als Laufsteg-Model. Zuletzt grüßte er als Pfadfinder die Autofahrer. Angetan mit khakifarbenem Hemd und orangenem Halstuch brachte er die Pfadfinderbewegung in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Quelle: scouting...

Kaum Pfadfinder im „nahen Osten“...

Wie DPSG, VCP und BdP in einem Zeitungsinterview mit dpa verkündeten, hätten sie auch knapp 20 Jahre nach der Wiedervereinigung in den „neuen“ Bundesländern kaum Fuß gefasst und verfügten dort insgesamt nur über 300 Mitglieder. Hinzu kämen einige weitere Pfadfinder aus kleineren Bünden. Die Bewegung leide immer noch unter dem Mangel an ehrenamtlichen Pfadfindern mit Erfahrung, die ihr Wissen an jüngere Mitglieder weitergeben könnten. Zudem seien Kluft und Halstuch aufgrund der Ähnlichkeit zu Jugendorganisationen der DDR auch Jahrzehnte nach der Wende noch für viele ein Tabu. Erschwerend käme die stetige und anhaltende Abwanderung in die westdeutschen Bundesländer hinzu. Quelle: scouting...

Pfadfinder fuhren am dritten Advent kostenlos Bahn und Bus...

Freie Bahn für Pfadfinder: Die Regionalbahn Schleswig-Holstein (RB SH) und die Autokraft unterstützen die von Pfadfindern ins Leben gerufene „Aktion Friedenslicht“ mit freien Fahrten zum zentralen Gottesdienst. Am Sonntag, dem dritten Advent, konnten alle Pfadfinder die Züge und Busse zu den Veranstaltungen nach Kiel, Lübeck und Neumünster kostenlos nutzen. Einzige Voraussetzung: Die Jungs und Mädels mußten in ihrer Pfadfinderkluft reisen. Quelle: scouting...