Wiederbelebungsversuche der Pfadfinder blieben leider erfolglos...

Vergangenen Donnerstag war eine kleine Gruppe von vier wandernden Pfadfindern in der Nähe der Mecklenburgischen Seenplatte unterwegs, als sie einen 64-jährigen vorbeikommenden Radfahren nach den Weg fragten. Als man gemeinsam auf die Karte sah, brach der Mann überraschend zusammen. Die Wiederbelebungsversuche der Pfadfinder blieben leider erfolglos. Unser Beileid gilt den Angehörigen des Verstorbenen. Einfach werden die vergangenen Tage auch für die Gruppe nicht gewesen sein. Kaum eine Erste-Hilfe-Übung bereitet emotional auf einen solchen Fall vor. Quelle: Tag 24 10.08.2018 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Wenn Pfadfinder vom Pfad abkommen…...

Mindestens zwei Pfadfinder gingen diesen Sommer verloren, wurden allerdings wiedergefunden. Der eine, ein vierzehnjähriger belgischer Pfadfinder, war im Rahmen einer Übung am 20.07. in Bönen im Kreis Unna allein und ohne Handy „ausgesetzt“ worden und sollte, wie viele weitere, seinen Weg ins Camp bei Hemer (Entfernung 30 Km) selbst zurückfinden. Anders als die übrigen war er allerdings nicht am Samstagmorgen wieder im Lager eingetroffen. Die Folge war ein Einsatz von Rettungskräften, Hunden und Hubschraubern. Letztlich endeckte ihn eine Passantin in Unna auf der Straße. Er hatte sich wohl verlaufen und die Nacht im Freien verbracht. Ansonsten fehlte im nichts. Die Passantin hatte den Jungen, nach dem auch mit Fotos faahndet wurde, identifiziert. Auch der Vater des Jungen habe diese Übung bereits in seiner Pfadfinderzeit absolviert hieß es in der Berichterstattung, sie scheint bei belgischen Pfadfindern üblich zu sein. Eigentlich hätte er sich nach Straßenschildern und durch das Fragen von Passanten orientieren sollen. Hindernis: Der Junge stammte aus der Wallonie und sprach nur französisch. Entsprechend reagierte eine Vertreterin des Deutschen Pfadfinderbundes (DPB) aus Hemer auf eine entsprechende Presseanfrage der IKZ: „Dass wir jemanden alleine auf die Reise schicken, ohne die Sprache zu kennen, ohne Mobiltelefon und ohne, dass er richtig vorbereitet ist – das wird bei uns nicht vorkommen.“ Sie denkt zudem, dass die Aufgabe für den 14-Jährigen offenbar zu schwierig gewesen sei. Zwar kenne sie auch Fälle, in denen deutsche Pfadfinder zu zweit oder dritt unterwegs waren, aber unter anderen Bedingungen. Es sei wichtig, zu wissen, wie man sich im Notfall verhält. Bekannte Anlaufstellen und das Lesen einer Karte seien Voraussetzungen dafür. Mindestens ein Notfallhandy sei vorhanden, wenn eine Gruppe von Pfadfindern unterwegs ist. Jugendliche Pfadfinder würden zudem nicht ohne einen erwachsenen Gruppenleiter auf eine Tour geschickt. Quelle: (u.a.) IKZ 24.07.2018 Der Fall des...