Lampi wurde 90 – so war die Feier!...

Mut und Vertrauen Geburtstag von Peter Lampasiak – Lampi Weit über 400 Geburtstagsgäste versammelten sich am Samstagmittag, den 15.12.2018 in der Freien Waldorfschule Bothfeld (Hannover) um dem Gründerehepaar Brigitte und Peter Lampasiak zum 90. Geburtstag zu gratulieren. Brigitte und Peter hatten sich im Laufe ihres bewegten Lebens an den Waldorfschulen und weit darüber hinaus so viele Freunde gemacht, dass die Turnhalle der Bothfelder Einrichtung in der Weidkampshaide bis zum letzten Platz gefüllt war. Mit einem Konzert nach Heinrich Schütz „Singe dem Herrn ein neues Lied“ startete der erlebnisreiche Tag. Denn beide feierten nicht nur den 90. Geburtstag – vor 65 Jahren hatten sie geheiratet und vor 40 Jahren waren sie maßgeblich an der Gründung der Bothfelder Waldorfschule beteiligt gewesen. Der Mut das Richtige zu tun  Es war ein sehr einprägsames stilvolles Fest und ein wunderbares Erlebnis, diese positive Ausstrahlung in allen Varianten spüren zu dürfen. Es sprachen Henning Klug-Ublick, der Vorsitzende der Deutschen Waldorfschulen, der in Bothfeld sein erstes Praktikum absolvierte. Einen stilistischen und rhetorischen Höhepunkt setzte Gerald Häfner, ehemalige Bundestagsabgeordnete und Europaparlamentarier der Grünen, der – wie sollte es anders sein auch hier sein Praktikum ablegte. Immer wieder war die Rede von Mut und Vertrauen in die Menschen, vom Zutrauen für Andere, nicht nur in das, was schon da ist, sondern auch in das, was noch kommt. Lampi und seine Frau sahen es als Ihren Auftrag an – so ein Festredner – quasi wie die irischen Mönche immer wieder einen Aufbruch zu wagen. Dadurch wurde die heute fast legendäre Waldorfschule in Bothfeld gegründet. Man hat mehr Spielraum als man denkt, wenn man Mut hat Grenzen zu überschreiten, so das Fazit und ein Lebensmotto des Jubiläumspaares. Im Rahmen dieses Nachmittages wurde auch die im Spurbuchverlag erschienene Autobiografie „ Erinnerungen aus einem Leben im 20. und...

Neuerscheinung: Peter Lampasiak

Der ehemalige Jungenschafter, Waldorf-Pädagoge, Künstler und Mitbegründer der Freien Fahrtengemeinschaft Artaban Peter Lampasiak (Lampi) wurde vor 90 Jahren in Berlin geboren. Geprägt durch seine Wandervogel-Eltern geriet er bereits im Alter von 16 Jahren wegen „Bündischer Umtriebe“ mit dem damaligem nationalsozialistischem Regime aneinander, nur wenig später wurde er zum Wehrdienst eingezogen. Nach dem Krieg gründete er mit einem Freund zusammen in Schleswig eine Jungenschaftshorde. Beruflich war er Waldorf-Lehrer in Hannover und 1979 Mitbegründer der Waldorfschule in Bothfeld. Die durch ihn dort maßgeblich initiierte Wandergruppe mauserte sich zusammen mit ähnlichen Initiativen an anderen Waldorfschulen zur „Freien Fahrtengemeinchaft Artaban“. Auch lange nach dem „Ruhealter“ war Lampi zusammen mit seiner Frau pädagogisch tätig in Kleinklassen zur besonderen Förderung von Kindern und Jugendlichen. Vielen ist er zudem durch seine kreativen und musikalischen Beiträge beim Fest der Kulturinitiative bekannt, unvergessen seine Kletterpartie auf dem Tor der Burg Ludwigstein zum Protest gegen deren angehobenen Übernachtungspreise vor vielen Jahren. Jetzt erscheinen im Spurbuchverlag seine Lebenserinnerungen: Peter Lampasiak – Erinnerungen aus einem Leben im 20. und 21. Jahrhundert. »Immer wieder, wenn ich auf Fahrten oder Lagern aus meinem Leben erzählte, wurde ich gebeten, doch das alles einmal aufzuschreiben. Jetzt scheint es also so weit zu sein, und ich möchte wie ein großes Dankeschön an alle die Menschen, die mir in meinem Leben begegnet sind und mich gefördert, angeregt und begeistert haben einfach erzählen, wie sich dieses Leben entwickelt hat. Obwohl ich schon seit meiner Kindheit Bildhauer werden wollte, schwenkte ich plötzlich in die Pädagogik um. Dass ich dann überhaupt studieren konnte, verdanke ich der Großzügigkeit der Dozenten an der Celler Hochschule und meiner Tätigkeit in der Bündischen Jugend. Ich bin froh, dass es so gekommen ist, konnte ich doch die drei Tätigkeitsfelder Pädagogik, Bildhauerei und Jugendbewegung in schöner Weise verbinden.« Peter Lampasiak ist sein...

Zum Geburtstag von Peter Lampasiak (Lampi)...

Heute feiert Peter Lampasiak (Lampi) seinen 90. Geburtstag. Der ehemalige Jungenschaftler, Waldorf-Pädagoge, Künstler und Mitbegründer der Freien Fahrtengemeinschaft Artaban wurde am 12.12.1928 in Berlin geboren. Geprägt durch seine Wandervogel-Eltern geriet er bereits im Alter von 16 Jahren wegen „Bündischer Umtriebe“ mit dem damaligem nationalsozialistischem Regime aneinander, nur wenig später wurde er zum Wehrdienst eingezogen. Nach dem Krieg gründete er mit einem Freund zusammen in Schleswig eine Jungenschaftshorde. Beruflich war er Waldorf-Lehrer in Hannover und 1979 Mitbegründer der Waldorfschule in Bothfeld. Die durch ihn dort maßgeblich initiierte Wandergruppe mauserte sich zusammen mit ähnlichen Initiativen an anderen Waldorfschulen zur „Freien Fahrtengemeinchaft Artaban“. Auch lange nach dem „Ruhealter“ war Lampi zusammen mit seiner Frau pädagogisch tätig in Kleinklassen zur besonderen Förderung von Kindern und Jugendlichen. Vielen ist er zudem durch seine kreativen und musikalischen Beiträge beim Fest der Kulturinitiative bekannt, unvergessen seine Kletterpartie auf dem Tor der Burg Ludwigstein zum Protest gegen deren angehobenen Übernachtungspreise vor vielen Jahren. Reich an Jahren, doch jung im Geiste, kreativ, nett und hingebungsvoll, doch all diese Nettigkeiten können kaum ausdrücken, was er durch sein Dasein anderen, jungen und jungebliebenen, Menschen gegeben hat und noch gibt. Herzlichen Glückwunsch zum Wiegenfest! Bildnachweis: Bernd Schwabe, Wikipedia Commons Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...