Neues vom Pfadfinder-Hilfsfond

Der vom Pfadfinder-Hilfsfond verliehene Robert-Baden-Powell-Preis ging 2018 an die Veranstalter des beliebten Lauterburglaufs. (Interview mit dem Preisträger unten). Der Pfadfinder-Hilfsfond sucht für die Organisation der Pfadfinder-Fachtagung 2020 noch helfende Hände: Finanzchef*in: Stellenbeschreibung FT 2020 Finanzchefin Projektmanager*in: Stellenbeschreibung FT 2020 Projektmanagerin Ein Interview mit dem Veranstalter des Lauterburglaufs, die Gewinner des RBPP 2018 Ein Interview mit Matthias Kiesewetter: Stellst du dich uns bitte kurz einmal vor? Gut Pfad! Ich bin Paddy, eigentlich Matthias, vom Pfadfinderbund Weltenbummler und bin seit 2002 bei den Pfadfindern. Aktuell bin ich Landesverbandsführer vom Landesverband Bayern und in den letzten paar Jahren auch Organisator vom Lauterburglauf. Weiterhin bin ich Trainer und bilde somit unsere zukünftigen Gruppenführer*innen aus. Wofür habt ihr 2018 den Robert-Baden Powell Preis des PHF erhalten? Den Preis haben wir für die Ausrichtung, Organisation und Durchführung des Lauterburglaufes bekommen. 1947 ging es zum ersten Mal für eine Gruppe auf die Lauterburg. Im Jahr 2018 jährte sich der Lauf daher zum 72. mal. Eine faszinierende Anzahl von Jahren in denen sich natürlich der Lauterburglauf auch entwickelte. Er steht heute für einen Wettkampf unter den Sippen zur Bewältigung praktischer und theoretischer Inhalte pfadfinderischer Jugendarbeit. Nicht nur das, sondern auch dafür, dass sich der Pfadfinderbund Weltenbummler und auch Gäste aus anderen Bünden jährlich treffen, sich austauschen und Freundschaften pflegen können. In welchem Rahmen wurde der Preis überreicht? Beim Lauterburglauf findet jährlich eine Knotenschildverleihung vom Landesverband statt. In dieser Verleihung werden neue Gruppenhelfer*innen und Gruppenführer*innen anerkannt und erhalten ihr Knotenschild. Dies findet auf der Lauterburg statt und ist mit einem feierlichen Rahmen, abends, mit brennendem Feuer und Fackeln verbunden. Die Übergabe des Preises schloss sich an die Knotenschildverleihung an und ergänzte den Rahmen perfekt. Was bedeutet es für euch, den RBPP erhalten zu haben? Es ist eine besondere Ehre, dass wir den Preis für den Lauterburglauf...

Buchvorstellung: Baustein-Reihe Aufbruch...

Die Rover- und Rangerstufe steht im Ruf, die schwierigste aller Stufen in der Pfadfinderarbeit zu sein. Als Bindeglied zwischen pfadfinderischer Jugendarbeit und pfadfinderischer Erwachsenenarbeit ist sie weder ein Abstellgleis für all jene, die keine Führungsaufgaben innerhalb des Stammes übernommen haben, noch eine Beschäftigungstherapie für nicht rechtzeitig ausgetretene Mitglieder. Damit die Bedeutung dieser Stufe besser dargestellt und wirkungsvoll genutzt wird, hat der Pfadfinderbund Weltenbummler dieses Handbuch aus der Erfahrung der Studienarbeit zusammengestellt. Es gibt wohl keine bessere Handreichung, um die Rover- und Rangerstufe aus ihrem Dornröschenschlaf zu erwecken. Pfadfinderbund Weltenbummler (Hrsg.) Baustein-Reihe 8 – Aufbruch Baustein für Rover und Ranger 152 Seiten | Hardcover | 14,5 x 21 cm 13,60 € | A: 13,90 € ISBN 978-3-88778-249-8 Hier geht es zur Bestellung: http://www.spurbuch.de/de/produktleser-pfadfinder-und-jugendbewegung/product/baustein-8-aufbruch.html Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Weltenbummler knacken Rekord

Eine Gruppe der Weltenbummler-Mannschaft absolvierte vor wenigen Tagen in einem Klettergarten ein kleines „Teamtraining“. Dabei war eine Aufgabe das Spiel „Stackman“, ein Collaboration Puzzle der Firma Metalog zu lösen. https://www.metalog.de/de/stackman.html. Der Hersteller sprach vor dem Besuch der Gruppe des Pfadfinderbundes Weltenbummer (PbW) von Bestzeiten um 20 Sekunden, der Rekord läge bei 14 Sekunden. Das hat sich nun aber erübrigt: Mit Videobeweis bewältigten die Pfadfinder die Herausforderung in 6.57 Sekunden. Inzwischen hat der Hersteller diesen Erfolg verifiziert. In seiner E-Mail heißt es: „Wow!!! Das ist ja wirklich eine unglaublich Klasse Leistung. 6,57 Sekunden. In der Tat ist alles Regelkonform und die Rekordzeit ist phänomenal gut. Wir […] verleihen den Weltenbummlern jedoch hiermit […] ganz offiziell unser imäginäres Stackman Brett in Gold.“ Hier der Videobeweis! Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Lauterburglauf mit Würdigung der Veranstalter...

Der Pfadfinderbund Weltenbummler (PbW) wurde Anfang Oktober für die Organisation und Ausrichtung des Lauterburglaufes vom Pfadfinder Hilfsfond e.V. mit dessen Robert Baden-Powell-Preis ausgezeichnet. Mit diesem Preis werden grundlagenorientierte und zukunftswirksame Maßnahmen ausgezeichnet. Es geht dabei um Projekte und Aktionen, die auf den Grundlagen der Pädagogik des Gründers der Pfadfinderbewegung Robert Baden-Powell geplant und durchgeführt werden, in denen die Erziehungsziele des Pfadfindertums bewusst und erkennbar verwirklicht werden, die mit wenig materiellem Aufwand ehrenamtlich über eine längere Zeit hinweg laufen und beispielhaft für Andere wirken können, die mit den Methoden der Gruppenarbeit, des Lebens in und mit der Natur und anderen pfadfinderischen Tugenden junge Menschen von heute begeistern. Der 2001 erstmalig vergebene Robert Baden-Powell-Preis wurde in diesem Jahr (2018) zum vierzehnten Mal verliehen. Bericht des Pfadfinderbundes Weltenbummler zum diesjährigen Lauterburglauf: Am vorletzten Wochenende war es wieder so weit: Der Lauterburglauf stand an. Zum 72. Mal versuchten sich zahlreiche Sippen daran den ältesten Pfadfinderlauf Deutschlands zu bewältigen. In diesem Jahr waren 28 Sippen am Start. Neben Teilnehmern aus dem PbW waren auch einige andere Bünde zu Gast: Sippen aus dem Freien Pfadfinderbund St. Georg und der Christlichen Pfadfinderschaft Kreuzträger kämpften ebenfalls um das Schild bzw. die Fahne und einen Gutschein vom Ausrüster. An zehn Posten mussten die Sippen ihr Bestes geben – von B wie Baustamm und Sägen bis T wie Tierspuren. Klassiker wie Seilbrücke, Kohtenaufbau und Singen waren selbstverständlich auch wieder mit dabei. Die Sippen lieferten sich ein Kopf an Kopf Rennen: In der Jungpfadfinderwertung trennten Platz 1 und 3 nur 9 Punkte. In der Pfadfinderwertung liegen die ersten drei Plätze innerhalb von 14 Punkten. Durchgesetzt haben sich bei den Jungpfadfindern schließlich die Sippe Feuerlilie des Stammes Silberdistel/Feuerreiter. Gewinner der Pfadfinderwertung und auch Gesamtgewinner wurde die Sippe Habicht aus dem Stamm Roter Milan. Wir gratulieren den...

Einführung der Biberstufe in der DPSG...

Noch hat sie eher Projektcharakter, aber offensichtlich hat sich die Einstellung in der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) zur Biberstufe verändert. Wurde diese vor einigen Jahrzehnten von der DPSG eher abgelehnt, so gibt inzwischen immer mehr Stämme, welche offensichtlich Biberarbeit anbieten. Im Mai 2017 wurde von der DPSG auch offiziell beschlossen, den Stämmen die Möglichkeit zur Biberstufe einzuräumen. Biber sind sozusagen kleine Wölflinge im Alter von bis zu sechs Jahren. In wenigen anderen Bünden ist diese Stufe regulär vorgesehen, so beispielsweise beim Pfadfinderbund Weltenbummler. Bei diesem aber quasi schon immer. Nun sind Biber aber eben nicht einfach nur „kleine“ Wölflinge. Ihre Bedürfnisse sind andere und die Herausforderungen an ihre Leiter erheblich größer. Die Umsetzung der Biberstufe variiert stark von Stamm zu Stamm. Ab welchem Alter Kinder aufgenommen werden (bei der DPSG ab 4 Jahren). Ob deren Eltern während der gesamten Zeit anwesend sind (oder eben nicht). Wie oft die Treffen stattfinden (Tendenz geht zu: nicht wöchentlich, dafür aber länger, also mindestens 90 Minuten). Und in welchem Rahmen die Biber Lager machen und ob dies im „normalen“ Stammesrahmen geschieht – oder im geschützten eigenen Bereich. Auch die „Betreuungsquote“ – also wie viele Leiter pro Kind vorhanden sind, ist erheblich höher. Für die Biberstufe spricht vorrangig, dass es ein entsprechendes Interesse von Eltern (die oft selbst Pfadfinder sind oder bereits weitere Kinder bei den Pfadfindern haben) besteht und dass die „Konkurrenz“ alternativer Freizeitgestaltungsangebote in diesem Alter noch nicht so groß ist. Frei nach dem Motto: Wer die Kids und deren Eltern schon im Alter von 3 oder 4 Jahren für sich und sein Angebot begeistern kann, muss im Alter von sieben Jahren dann nicht darum fürchten, dass alle bereits stattdessen bereits zum Fußball gehen. Bild: Nein, dies ist nicht das Zeichen der Biberstufe der DPSG, sondern...