Halloween für Kurzentschlossene

Komisch gewandete Gestalten, die nach Rauch und bisweilen auch nach anderen Ausdünstungen riechen und sich gerne in dunklen Wäldern herumtreiben: Ganz klar, Pfadfinder können ganz schön „gruselig“ anmuten. Und dann kommt bei manchen Gruppen auch noch eine ganz eigene Gesangsqualität hinzu… doch genug geunkt. Folgende Pfadfinder-Halloween-Partys wären im Angebot:DPSG St. Maria Witten: Party ab 21 Uhr in den Kellerräumen des dazugehörigen Pfarrheimes. Nächstes Jahr wird es sowieso abgerissen. Besonderheit: Besonders schöne Cocktails. VCP Gevelsberg: Los geht es ab 20 Uhr in der Aula Alte Geer. Besonderheit: Nach „Unstimmigkeiten“ im vergangenen Jahr gibt es einen neuen Security-Dienst. DPSG Stamm St. Paul Großauheim: Ab 19 Uhr im alten Pfarrheim. Besonderheit: Entspannungszone für die Eltern. Da fragt man sich, wie die ausschaut. Läuft da dann Abba-Musik? DPSG Friedrichsthal:  Ab 16 bis 20 Uhr geht es auf dem gleichnamigen Pfadfinderzeltplatz. Besonderheit: Hier wird mit einem umfangreichem Büffet besonderes Augenmerk auf das leibliche Wohl gelegt. Taunuspfadfinder: Gegen 19 Uhr beginnt die Grusel-Tunnel-Veranstaltung am Stammesheim neben der Waldenserkirche, Dornholzhäuser Straße 12. Besonderheit: Im 70m langem Tunnel wird es WIRKLICH gruselig, denn da warten die ganz oben genannten Schreckgespenster. Jeweils nähere Informationen erhaltet ihr über die auf den Gruppennamen hinterlegten...

Eklat um Trinkspiele der Pfadfinder...

Die Baywatch-Party der Schwechater Pfadfinder vom PPÖ wird wohl noch lang in Erinnerung bleiben. Zum Pech der Ortsgruppe filmte ein regionaler Fernsehsender das feucht-fröhliche Treiben namens „Baywatch“-Party mit und um ganz sicher zu gehen, dass wirklich jeder sehen kann, was für eine Party das war, stellten die Schwechater Pfadfinder auch noch selbst Bilder von der Feier ins Internet. Für NÖs Pfadfinder-Präsidenten Helmut Salat „die größte Trottelei überhaupt“.Ein Gruppenführer, der Limbo-tanzenden Mädchen und Buben Cappy-Wodka in den Mund schüttete und das Ausgeben von Tequila an Jugendliche stieß auch beim örtlichen Bürgermeister auf keinerlei Verständnis . In einem offenen Brief wandte er sich an die Pfadfinder. Er erwarte von einer Organisation, die sich vor allem der Jugendarbeit verschrieben habe, dass Alkohol nicht zum Spaß-Getränk stilisiert werde. Die Schwechater Pfadfinder können die Aufregung nicht verstehen. Der Cappy-Wodka beim Limbo-Tanzen sei nicht so stark gewesen und an der Kassa seien die Ausweise der Partygäste kontrolliert worden. Nur wer über 16 Jahre alt war, bekam ein buntes Armband und konnte sich Alkohol bestellen. Eventuelle Fehler kämen bei anderen Jugendorganisationen auch vor. Für Pfadfinder-Präsident Helmut Salat war das keine Entschuldigung: „Ich weiß nicht, was denen da eingefallen ist, ich werde ein ernstes Wort mit den Herrschaften sprechen und eine Weisung an die anderen 79 Gruppen in NÖ ausgeben. Es macht mich narrisch, wenn unsere gute Arbeit durch solche Aktionen zusammengehaut wird.“ Quelle: scouting...