Wichtelhasen am Drive-In

Bereits seit zwanzig Jahren bieten die Drensteinfurter Pfadfinder ihr Osterwichtel-Angebot an. Weder Schlechtwetter noch Kälte konnten sie aufhalten, bis Corona vergangenes Jahr einen Strich durch die Rechnung machte. Normalerweise positionieren sie sich damit vor Supermärkten und die „Auftraggeber“ gestalten vorgefertigte Tüten in Osterhasenform, die mit kleinen Geschenken befüllt dann an Ostern von den Pfadfindern den vorgesehenen Empfängern überbracht werden. Vergangenes Jahr fiel die Aktion aus, dieses Jahr hingegen wird das Angebot in Form eines Drive-In sowie – als parallel-Angebot – gänzlich kontaktlos durchgeführt. Zu Fuß, per Rad oder mit dem Auto können die Osterhasen gegen eine Spende abgeholt auf einem großen Parkplatz einer derzeit ungenutzten Veranstaltungshalle abgeholt werden. Nach persönlicher Gestaltung können die Hasen dann entweder beim Drive-in oder am Pfadfinderhaus abgegeben werden. Kontaktlos geht es aber auch: Hierzu wird ein Kontaktformular ausgefüllt und der Hase dann von den Pfadfindern wunschgemäß ausgeliefert. Statt in der Gruppenstunde wurden die Osterhasentüten von den Mitgliedern daheim vorgefertigt. Foto: Archivbild, Stamm Drensteinfurt DPSG Quelle: Westfälische Nachrichten...

Osteraktivitäten

Ostern: Ferien, lange ausschlafen und dann Eier suchen? Die Pfadfinder im Lande hatten da deutlich mehr drauf.Bereits seit 15 Jahren betätigen sich die Drensteinfurter Pfadfinder (DPSG) als Osterwichtel. Sie verteilen in der Nacht zum Ostersonntag Grüße und Schokoladenhasen, dieses Jahr 413 Stück. Verpackt sind sie in selbstgebastelten Hasentüten. Der Erlös fließt in den Erhalt des Stammesheimes. Die Rover des Stammes Rochus Spiecker aus Münster (ebenfalls DPSG) warteten mit einem Osterfeuer auf. Das nasse Holz wollte zwar partout nicht brennen (schließlich half die Freiwillige Feuerwehr nach), aber die Stimmung war gut, das Wetter prima und mit den Einnahmen aus dem Würstchen- und Getränkeverkauf wird die Großfahrt gesponsort. Es geht nach Irland. Da ist dann ebenfalls nasses Holz zu erwarten. Besser brannte das Osterfeuer der Pfadfinder in Nordkirchen. Die hatten allerdings auch nicht „irgendein“ Holz genommen, sondern die gut abgelagerten und vor einigen Monaten von ihnen eingesammelten Weihnachtsbäume. Das nennt sich nachhaltig. Die Neuenrader Pfadfinder hingegen gingen Wandern und besichtigten auf ihrem Weg eine industrielle Osterfärbeanlage. Pünktlich zum Osterfeuer trafen sie wieder in der Heimat ein. Auf dem Zeitungsfoto sucht man Klufthemden zwar vergeblich (Chance zur Corporate Identity vertan), aber es könnte sich auch hier um die DPSG handeln. Nicht an, aber unmittelbar nach Ostern haben die Taunuspfadfinder eine neue Gruppe in Dornholzhausen gegründet. Mit Kluft. Bei dem österlichen Segelwettbewerb 505er Worlds wurde der Pfadfinder von einem Südafrikanischen Team gerammt. Glücklicherweise kein echter Pfadfinder, sondern nur ein sogenannter. Man lernt „Es ist der Alptraum jedes Pfadfinders (Rabbit/Hase), von einem Backbord-Schiff gerammt zu werden.“ Soso. Und ich dachte bislang, ausdauernder Landregen sei wirklich übel. Allerdings wurde ich bislang auch noch nie von einem Segler gerammt. Und hier wurde ja offensichtlich direkt ein Pfadfinder-Hase gerammt. Und das an Ostern. Doppelt Pech. Bildnachweis: DPSG Drensteinfurt Spurbuchverlag: Die größte Auswahl...