Weltrekord mit Schokoladenfondue

Mit 155 kg Schokolade, 200 kg Obst und einer 130 m langen “Fonduerinne” haben die fast 2000 Teilnehmer des „Wurzl14“ genannten Internationalen Landeslager der Salzburger Pfadfinderinnen und Pfadfinder Österreichs nach eigener Aussage heute „mindestens einen Weltrekord“ aufgestellt – zumindest den für die am meisten mit Schokolade bekleckerten Pfadfinder auf einem Haufen. Viele lustige Fotos davon gibts auf der...

Der größte Flohmarkt Österreichs...

Am 9. und 10. November findet der 42. Flohmarkt der Pfadfinder Dornbirn auf dem örtlichen Messegelände statt. Es handelt sich hierbei um den größten Flohmarkt Österreichs. Mit 400 ehrenamtlichen Helfern von Lions Club Vorarlberg und der Pfadfindergruppe Dornbirn (PPÖ) werden schon jetzt die für den Verkauf gespendeten Gegenstände eingesammelt und sortiert. Mit dem Erlös des Flohmarktes (in den letzten zehn Jahren insgesamt rund 500.000 €) werden verschiedenste soziale Aktionen unterstützt. Quelle: Vorarlberg online...

Muslimische Pfadfinder gratulierten...

In Österreich wurde im April ein Staatssekretariat für Integration eingerichtet. Erster Staatssekretär wurde der erst 24-jährige Sebastian Kurz. Nicht zuletzt wegen seines Alters, sondern auch wegen mangelnder Kompetenz und nationaler Haltung war seine Bestellung umstritten. Deutlichen Rückenwind gab es für ihn jedoch von den Muslimischen Pfadfindern Österrreichs (MPÖ). In einer Pressemitteilung verlautbarten sie: „Wir konnten uns in jahrelanger Zusammenarbeit davon überzeugen, dass er die richtigen Voraussetzungen für die Erfüllung dieser wichtigen Aufgabe mit sich bringt. Denn auch abseits des Wahlkampfes hat sich Sebastian Kurz als kompetenter Gespächspartner mit einem offenen Ohr für die Belange muslimischer Kinder erwiesen.“ (www.mpoe.or.at) Der „grüne“ Bundesrat Efgani Dönmez zeigte sich davon wenig beeindruckt. Er werde ich „ganz genau anschauen, zu welchen islamischen Gruppierungen der Herr Staatssekretär seine Kontakte pflegt.“ Für die Kontakte zur Muslimischen Jugend habe er null Toleranz, diese sei „ein Ableger von Milli Görüş“, einer konservativ-islamischen Gruppierung, die eine Symbiose von Politik und Islam anstrebe. Quelle: scouting...

Urgestein der Pfadfinder

Er humpelt ein wenig. Ansonsten schaut Hans Schatzl pumperlg’sund aus. Der bald 89-jährige Thalheimer wird in seiner Heimat als der älteste lebende Pfadfinder Österreichs bezeichnet. Zum Jubiläum der Pfadfinder wurde er für sein lebenslanges Engagement geehrt.„Mit 12 Jahren ging ich zum ersten Mal zu den Pfadfindern. Ein Nachbarsbub hat mich mitgenommen“, so beginnt er Schilderung. Drei Jahre später sein erstes World-Scout-Jamboree: „Es war in Gödöllo in Ungarn“, erzählt Schatzl. „Wir schliefen auf Stroh in Zelten.“ Das einschneidendste Erlebnis: „Ich habe den Pfadfinder-Gründer Robert Baden-Powell gesehen, als er auf einem Pferd durch das Lager ritt.“ Nach dem Krieg gründete er die Pfadfindergruppe Wels neu und übernahm die Ausbildertätigkeit. Beim Jamboree 1951 in Bad Ischl war er der Leiter des Verpflegungsdienstes für 13.000 Teilnehmer. „Schwierig, ein großes Abenteuer“, sagt er. „Fleisch gab’s noch auf Lebensmittelmarken, die Lebensmittel waren noch nicht abgepackt.“ Sein Organisationstalent sprach sich herum. Schatzl übernahm 1953 die Ausbildungsagenden der Bundespfadfinder, wurde „National Training Commissioner“ – vorerst vorübergehend. 20 Jahre sollte er es bleiben. Schatzl initiierte zudem den Bau des Pfadfinder-Ausbildungszentrums in Hinterbrühl, führte etliche Österreich-Delegationen zu den Welttreffen und gründete 1971 die Pfadfinderinnen Oberösterreich. Quelle: scouting...

Abschaffung von Studiengebühren für Ehrenamtliche vereinbart...

Österreich: Studenten und Sozialverbände protestieren, Pfadfinder engagieren sich Vor ihrer Wahl hatten die österreichischen Sozialdemokraten noch die vollständige Abschaffung der ungeliebten (und gerade erst eingeführten) Studiengebühren versprochen. Doch nun einigte man sich auf einen Kompromiss. Danach soll es künftig möglich sein, sich mit 60 Stunden Sozialarbeit oder Nachhilfe zu 6 Euro die Stunde die Gebühren quasi zurückzuverdienen. Der Koalitionspakt wurde mit 75 Prozent der Stimmen angenommen.Eine glatte Schnapsidee finden Studentenvertreter, aber auch Sozialdienste. Mit einen „normalen“ Studentenjob sei durchaus doppelt soviel zu verdienen. Die Sozialverbände, wie die Caritas, weisen darauf hin, dass Sozialarbeit professioneller, mehrjähriger Ausbildung und angemessener Bezahlung bedürfe. Hier werde eine bestimmte Geisteshaltung bewiesen, die sich nicht nur in Österreich breit macht und äußerst fragwürdig ist: Der Dienst mit und am Menschen werde immer geringer geschätzt – und bezahlt. Offensichtlich kann sich ja „irgendwer“ um die Alten, Kranken und sozial Schwächeren kümmern – Hauptsache billig. In Österreich gibt es kein BaföG. Die meisten Studenten mußten auch ohne Studiengebühren bereits nebenbei arbeiten, um sich Lebensunterhalt und Studienmaterialen zu verdienen. Der Vorschlag, jetzt zusätzlich auch noch zu Billiglöhnen arbeiten zu sollen, wird als Versuch des Staates gewertet, sich billige Ersatzzivildiener zu holen. Überfüllte Hörsäle, Knock-Out-Prüfungen, überlastete Professoren, kaum betreute Studenten gehören zum Alltag auch an Österreichs Unis. Dafür auch noch Studiengebühren zu zahlen, halten viele für eine Zumutung. Die Abschlußquote an österreichischen Universitäten ist im europäischen Vergleich eher niedrig. Welche Art von Sozialarbeit genau schwebt den Politikern vor? Bei den österreichischen Pfadfindern, deren 7.000 Kindergruppenleiter größtenteils Studenten sind, gehen zahlreiche dementsprechende Anfragen ein. „Immerhin erbringen wir eine soziale Dienstleistung, indem wir mit Kindern arbeiten und unsere freiwilligen Mitarbeiter sind noch dazu gut ausgebildet“, sagt Benedikt Walzl, Jugendsprecher der Pfadfinder. Trotz Skepsis gegen den Sozialdienst will man sich für die Anerkennung der ehrenamtlichen Gruppenleiter einsetzen....