Vorgezogenes Osterfeuer

Zum zweiten mal in Folge wird das traditionelle Osterfeuer, bei welchem die von den Pfadfindern (nicht nur in Höxter) eingesammelten Weihnachtsbäume verbrannt werden, coronabedingt nicht stattfinden können. Vergangenes Jahr wanderten die Bäume in den Kompost – dieses Jahr hat man sich etwas anderes überlegt. Verbrannt wurden die Bäume nämlich jetzt schon, auch am traditionellen Osterfeuerplatz. Die DPSG-Pfadfinder vom Stamm St. Ansgar haben aber ein Video davon erstellt, werden zu Ostern dann online gehen wird. Ganz so stimmungsvoll wie in Vorjahren schaut es freilich nicht aus. Das Bild entstammt einem solchen Vorjahr. Bildnachweis: Stamm Sankt Ansgar, DPSG Quelle: Neue Westfälische...

Biomüll und Nägel statt Osterfeuer...

Es ist manchmal ein Crux mit den Mitmenschen. Über ein Jahrzehnt haben die Pfadfinder in Reckenfeld sich für das Osterfeuer verantwortlich gezeigt. Welches einfach zu den Traditionen des Ortes dazu gehört. Vergangenes Jahr kapitulierten sie. Aber nicht etwa vor Arbeit und Mühen, die naturgemäß mit einer solchen Veranstaltung einher gehen. Nein, sie kapitulierten vor der Rücksichtslosigkeit und Dummheit mancher Mitbürger, welche die gesammelten und getrockneten Tannenbäume für eine Müllabladestation hielten. Und fleißig hinzuwarfen: Ganze Zäune. Baumstrünke. Müll. Sonstige Gartenabfälle. Und weil der Brand des Osterfeuers aber eben nicht ausreicht, um beispielsweise in Zäunen enthaltene Nägel in Luft aufzulösen, musste nach jedem Osterfeuer der gesamte Acker von Hand gereinigt werden. Nachdem letztes Jahr das Feuer ausgefallen war, erbarmten sich die Pfadfinder diesmal nochmal. Unterstützt werden sie von der Feuerwehr und weiteren ansässigen Vereinen. Sicherheitshalter wurden die Tannenbäume aber nicht direkt auf den Acker gebracht, sondern eingezäunt woanders. Damit keine auf doofe Ideen kommt. Quelle: Westfälische Nachrichten, 28.02.2018 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...