DPV Mitgliederversammlung – allerhand zu besprechen!...

Eine Nachricht von Matthis Brinkaus: Das ehemalige Offizierskasino in Oberkirch am Rande des Schwarzwalds bot den DPV-Delegierten am letzten Septemberwochenende 2014 ein Quartier für ihre Mitgliederversammlung. Es gab allerhand zu besprechen, aber auch allerhand Zeit für den persönlichen Austausch. Bei herrlichem Sonnenschein ging es am Nachmittag noch rauf zur Ruine Schauenburg, von wo aus die Teilnehmenden allerhand sehen konnten, sogar bis in die Vogesen. Über Straßburg ging wenig später die Sonne unter, während wir durch Wald und Weinberge wieder zurück in den Ort gingen. Allerhand ist auch der Titel des nächsten DPV-Verbandslagers zu Pfingsten 2015. Die Planungen sind im vollen Gange, es gibt noch allerhand zu tun. Doch die Bünde und das Planungsteam ist schon vollends im Allerhand-Fieber. Wir freuen uns drauf....

Erfolgserlebnisse beim Waldlehrpfad...

Wer im Wald unterwegs ist, kennt das Problem: Zumeist viele Bäume und selten mal ein größeres Tier. Das macht herkömmliche Waldlehrpfade zumal für Kinder eher langweilig. Abhilfe schafft – zumindest in Oberkirch – der neue Waldlehrpfad des Stammes Jörg von Schauenburg aus der Pfadfinderschaft Süddeutschland. 17 naturgetreue Tierfiguren haben die Pfadfinder per Laserschnitt anfertigen lassen. Die Informationstafeln übernahm die Stadt. Beraten wurden sie beim Aufstellen vom Förster, der sofort hellauf von dem Projekt begeistert war. Obwohl der Lehrpfad nur anderthalb Kilometer lang ist, bietet er immerhin 150 Höhenmeter. Die Tierfiguren sind unterschiedlich leicht zu finden – Fledermaus und Specht gelten als besonders schwierig. Quelle: Baden online...

Sind Pfadfinder schuld am Nachwuchsmangel der Wanderfalken?...

Naturschützer sind aufgebracht: Der seltene Wanderfalke, der seit 2003 an der Ruine Schauenburg wohnt, soll durch Unachtsamkeit fast vertrieben worden sein. Wiederholte Pfadfinder-Aktionen an der Burg sollen den Wanderfalken so gestört haben, daß er im April diesen Jahres seinen Horst ganz verließ.Es begann mit einem Pfingstlager im vergangenen Jahr: 130 Pfadfinder zelteten im Bereich der Ruine, fünf Tage lang. Der Tumult schien das Falkenpärchen so zu irritieren, daß sie ihren schreienden Nachwuchs einen ganzen Tag hungern ließ. Mit viel Glück wurde die Brut dennoch zu Ende geführt. Obwohl der NABU sich unmittelbar einschaltete, um ähnlichen Störungen vorzubeugen, fand im April diesen Jahres eine erneute Aktion von Pfadfindern bei der Schauenburg statt. An einem Fortbildungstag seilten sie sich von der Burgmauer ab. Am Tag danach waren die Wanderfalken vom Horst verschwunden. Ulrich Freiherr von Schauenburg verteidigte die Pfadfinder. Sie seien nicht am Brutplatz der Vögel geklettert, sondern am anderen Ende der Burg. Ein Fachmann für Ornithologie sei er jedoch nicht. Und über Brutzeiten und Sensibilitäten der Falken sei er bislang nicht informiert worden. Zum besseren Schutz wollen sich jetzt Burgherr, Wanderfalke-Spezialist und Stadt Oberkirch besser gegenseitig informieren. Die Wanderfalken wurden jetzt wieder an der Burg gesichtet und die Hoffnung aller Beteiligten ist groß, daß sie im kommenden Jahr wieder brüten. Quelle: scouting...