90 Pfadfinder aus aller Welt in Bensberg...

Bensberg, gelegen in der Nähe von Bergisch-Gladbach, ist wohl kaum bundesweit bekannt. Wären da nicht die Bensberger Pfadfinder vom Stamm Ommerborn der DPSG, die alle neun Jahre ein internationales Pfadfindertreffen organisiert. Mitte August fand turnusgemäß das „5. International Scout Meeting“ statt. Insgesamt 90 Teilnehmer, schwerpunktmäßig aus den Niederlanden, Südafrika und England waren der Einladung gefolgt, aber auch eine Gruppe aus der Partnerstadt Beit Jala in Palästina. „Amtlicher“ Höhepunkt des zweiwöchigen Aufenthaltes war der Empfang im Rathaus, wo sich die Besucher im Goldenen Buch der Stadt eintragen dürften. Die erste Woche verbrachten die Pfadfinder artgerecht in Zelten an der Steinbachtalsperre bei Euskirchen, wo man die Gelegenheit zum intensiven Austausch und Kennenlernen nutzte und das Freilichtmuseum Kommern besuchte. Daran schloss sich eine „Familienwoche“ in den Gastfamilien aus dem Stamm Ommerborn in Bensberg selbst mit vielen Ausflügen in die Umgebung an. Am 16. bzw. 17. August flogen die Gäste dann zurück in ihre Heimatländer. Und ganz sicher wissen diese jetzt auch, wo Bensberg liegt. Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger 12.08.2014...

Frühsommer ist Tornado-Zeit auch in Deutschland...

Frühsommer ist Tornado-Zeit. Ein meteorologisches Ereignis, bei dem man versucht ist, es nur in den USA zu vermuten. Doch auch in Europa kommt es bei entsprechender Wetterlage durchaus einmal zu einem solchen Ereignis. Dennoch dürften die 29 niederländischen Pfadfinder, die mit einem Floß der Marke Eigenbau auf der „Hase“ bei Meppen unterwegs waren, relativ überrascht gewesen sein, als ein eben solcher Tournado gerade auf sie zu hielt. Geistesgegenwärtig setzten sie einen Notruf ab und konnten zwar völlig durchnässt und etwas unterkühlt, jedoch unverletzt in Groß Dörgen von der Feuerwehr geborgen werden. Weniger glimpflich erging es dem örtlichen Supermarkt: Sein Dach wurde abgerissen und mehrere hundert Meter verweht.Was tun bei einem Tornado? Befindet man sich in einem Haus (was anzustreben ist), so sollte man sich von den Fenstern fernhalten, am besten in den Keller flüchten oder zumindest in einen fensterlosen, kleinen Raum. Steht auch dieser nicht zur Verfügung, bringt man sich vor umherfliegenden Gegenständen notdürftig z.B. hinter einem Sofa in Sicherheit. Im Freien sollte man sich auf jeden Fall von Bäumen fernhalten. Wenn dies nicht möglich ist, dann legt man sich möglichst flach hin, falls vorhanden in einer Mulde, und hofft, dass der Tornado über einen hinwegzieht. Weglaufen bringt nur etwas, wenn der Tornado noch weit genug entfernt ist, und dann natürlich quer zur Zugrichtung des Tornados. Quelle: scouting...