Bayern: Volksbegehren Artenvielfalt...

In Bayern setzt sich das „Volksbegehren Artenvielfalt“ für einen Gesetzestext ein, der das Tier- und Pflanzensterben aufhalten soll. Wie die Initiative Volklsbegehren erläutert, gehen in Bayern (und wohl nicht nur dort) viele Tier- und Pflanzenarten massiv in ihrem Bestand zurück oder sterben sogar aus. Besonders betroffen seien Insekten, die um ca. 75 % zurückgegangen sind. Der Rückgang der Insekten verlaufe zeitgleich mit dem Rückgang blühender Wiesen und anderer natürlicher Lebensräume, welche die Insekten für Nahrung und Fortpflanzung benötigen. Darunter würden auch alle Insektenfresser leiden, allen voran viele Vogelarten. Dieser Rückgang sei nicht nur ein Verlust unserer Lebensqualität, sondern eine eine konkrete Gefahr für unser aller Zukunft. Denn wenn das Zusammenspiel zwischen der Pflanzen- und Tierwelt und dem Menschen gestört sei, werde vieles, was wir heute als selbstverständlich erachten, in Zukunft nicht mehr möglich sein– allem voran die natürliche Bestäubung der Pflanzen durch Insekten. Die Initiative „Volksbegehren Artenvielfalt“ möchte daher den Rückgang der Arten minimieren, indem das bayrische Naturschutzgesetz in wesentlichen Teilen verbessert wird....

„Schlängeln“ für die Artenvielfalt...

Mit einem Stock in der Hand kräftig auf den Adlerfarn einschlagen und ihn auf diese Weise schwächen: Was sich zunächst wie ein Verbrechen an der Natur anhört, absolvierten auch dieses Jahr wieder zahlreiche freiwillige Helfer im Schwarzwälder Reichenbachtal im Rahmen des Projektes „Herzenssache Natur – Engagement für die Region„. Darunter auch Mitglieder vom Pfadfinderbund Süd. Vielfalt bedeutet nämlich nicht nur im Reichenbachtal: Möglichst vielfältig. Und der Adlerfarn neigt dazu, sich stark auszubreiten und dann allen übrigen Pflanzen die Lebensgrundlage streitig zu machen. Da hilft dann nur noch: Kräftig draufschlagen. Quelle: regio news 02.06.2015 Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Pflegeeinsatz im Naturschutzgebiet...

Bereits seit zehn Jahren engagieren sich die PfadfinderInnen des Stammes St. Rochus aus Wittlich (DPSG) im Naturschutzgebiet „Dachslöcher“ bei Bergweiler. Denn so ein Naturschutzgebiet will gepflegt sein, um einen möglichst vielfältigen Lebensraum zu erhalten. Jetzt war es wieder so weit. Unter fachkundiger Anleitung von Mitarbeitern des BUND beseitigten die Pfadfinder Birken und Ginster am Rande eines ehemaligen Kiesgrubengebietes, um die Stillwasserfläche offen zu halten und die Heidevegetation zu fördern. Bildnachweis: Stamm St. Rochus, DPSG Quelle: Volksfreund.de...

Geo-Vandalen vor Gericht

Die „Spezialisten“, zwei davon seinerzeit Pfadfinderleiter der US-Boy Scouts, die bei einem Privatausflug in einem Nationalpark im US-Bundesstaat Utah im Oktober auf die Idee kamen, eine geschützte Steinformationen umzustoßen, kommen am 18. März vor Gericht. Es drohen ihnen zwischen 5000 Dollar Geldstrafe und fünf Jahren Haft. Der Fall hatte weltweit für Aufsehen gesorgt, da sie selbst von der Tat Filmaufnahmen gemacht und diese im Internet verbreitet hatten. Quelle: Der Westen...

Wölflinge der Pollution Police retten Waldohreule...

Glück im Unglück für eine Waldohreule, die sich in einem Stacheldrahtzaun verheddert hatte: Sie wurde von zwei Wölflingen der Pollution Police, einer Pfadfindergruppe aus Weeze, entdeckt. Diese holten sofort Hilfe und brachten sie zur örtlichen Greifvogelstation. Auch wenn die Verletzung zunächst übel aussah, ist sie inzwischen unter sachkundiger Pflege wieder genesen. Auch die übrigen Aktionen, die, wie bei der Pollution Police üblich, in ihren monatlichen Tätigkeitsberichten dokumentiert wurden, zeigen die spannenden Erlebnisse einer regen Pfadfindergemeinschaft. Quelle: Tätigkeitsbericht Januar...