Orientierung im Dunkeln

Zu der auf den ersten Blick seltsam benannten Aktion „Pfadi go gome“ (klingt wie eine Ausreiseforderung) hatten die Ostbeverner Pfadfinder (DPSG, Stamm Sankt Ambrosius) ihre Mitglieder eingeladen. Um drei Uhr nachts starteten rund 40 Kinder, 15 Betreuer und zahlreiche Eltern, um, bekleidet mit neongelben Warnwesten, ihre Orientierungskünste herauszufordern. Mitten in der Nacht wurden sie in Kleingruppen an einem unbekannten Ort ausgesetzt und mussten von dort aus dann den Weg zu einem auf der Karte eingezeichneten Ziel finden. Das gemeinsame Ziel war das Pfarrheim in Lienen, wo ein vorbereitetes Frühstück bereitstand. Im Schnitt liefen die Gruppen zwischen 12 und 17 Kilometer weit. Dieser Orientierungslauf hat für die Gruppe Tradition und wird intern kurz als „PGH“ bezeichnet. Bildnachweis: DPSG Stamm Ambrosius Ostbevern (zeigt die neuen Wölflinge des Stammes). Quelle: Westfälische Nachrichten, 15.10.2017 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Schweizer bei Pfadfinderaktion verunglückt...

Ausrieselndes Schießpulver war der Grund für eine Explosion, bei der ein 16-jähriger Schweizer im Rahmen einer Pfadfinderaktivität im Adlikon bei Zürich tödlich verunglückte. Zusammen mit einem Freund hatte er im Rahmen einer Nachtwanderung die Pfadfinder mit einem Feuerwerk überraschen wollen und dazu ein Stahlrohr mit dem Explosivmaterial befüllt. Der Unfall war Anlass zur Diskussion über die gesetzlichen Bestimmungen in der Schweiz: Schießpulver ist über Böller auch Jugendlichen zugänglich, 18-jährige können es sogar lose erwerben. Zudem wurden volljährige Aufsichtspersonen gefordert. Weder der verunglückte 16-jährige, noch sein schwerverletzter 18-jähriger Kamerad waren Mitglieder bei den Schweizer Pfadi. Quelle: scouting...

Brexbachtalbahn fährt bald wieder...

Bekannt ist der Pfadfinderzeltplatz Brexbachtal bei Neuwied u.a. für die schaurig-schönen Nachtwanderungen durch den naheliegenden und stillgelegten Eisenbahntunnel. Doch Achtung, denn das Mainzer Verkehrsministerium hat nach zehn Jahren grünes Licht für die Reaktivierung der Brexbachtalbahn gegeben. Bereits ab dem 21. Mai (Christi Himmelfahrt) wird es durch die Eifelbahn Verkehrsgesellschaft auf der Teilstrecke Grenzau-Siershahn Sonderfahrten geben. Die Strecke wurde bereits freigeschnitten. Gegen Ende des Jahres soll dann auch der Abschnitt zwischen Grenzau und Engers frei gegeben werden. Geplant ist, dass Triebwagen aus den 60er Jahren an den Wochenenden im Stundentakt durch 7 Tunnel, 30 Brücken und insgesamt 21,6 km fahren. Im Gespräch ist außerdem eine direkte Anbindung des Pfadfinderzeltplatzes an das Schienennetz. Die Brexbachtalbahn war ab 1884 in Betrieb, 1989 wurde der Personenverkehr und 1996 der Güterverkehr eingestellt. Zuletzt waren 2001 Diskussionen über die Wiederaufnahme der Strecke aufgekommen, als sie als Zubringer zum ICE-Haltepunkt in Montabaur gehandelt wurde. Quelle: scouting...