Mühlensockel in Auerberg wird bald fertig werden...

Bonn. Dieser Gast kam nicht mit leeren Händen: Prof. Karl-Heinz Erdmann, Vorstandsmitglied der Nordrhein-Westfalen-Stiftung, überreichte jetzt bei einem Besuch in Auerberg die schriftliche Förderzusage über 70.000 Euro an Almut Heimbach, der Vorsitzenden des Fördervereins Bonner Pfadfinderinnen und Pfadfinder. Mit diesem Zuschuss soll die Restaurierung des Sockels der Auerberg-Mühle nun beendet werden können. Seit mehr als zehn Jahren sanieren die Pfadfinderinnen und Pfadfinder den Mühlensockel überwiegend in Eigenleistung. Die NRW-Stiftung hatte bereits zum Beginn der Arbeiten einen maßgeblichen Zuschuss gegeben, doch die Arbeiten an dem unter Denkmalschutz stehenden Sockel der in den Hang gebauten Mühle brachten auch viele unerwartete Schwierigkeiten. Bei einem Rundgang erläuterte die Vereinsvorsitzende jetzt, welche Arbeiten mit dem aktuellen Zuschuss nun erledigt werden können: Teile des Stumpfes müssen freigelegt und eine Drainage angelegt werden. Das Obergeschoss braucht befestigte Notausgänge, Ver- und Entsorgungsleitungen müssen verlegt werden und es soll eine behindertengerechte Toilette geben. Erdmann lobte bei seinem Besuch den über viele Jahre sehr beharrlichen Einsatz der Vereinsmitglieder für dieses Denkmal und seine sinnvolle Nutzung als Vereinsheim. Der Ausbau auch für Menschen mit einem Handicap habe die NRW-Stiftung ebenfalls überzeugt. Es sei zudem hilfreich, dass sich auch Partner wie die Aktion Mensch, die Bürgerstiftung Bonn, der Lions Club und der Quartierfonds Auerberg ebenfalls beteiligen und früher beteiligt haben. Das Geld für ihre Aufgaben, so Erdmann, erhalte sie überwiegend vom Land NRW aus Lotterieerträgen von Westlotto, zunehmend auch von ihrem Förderverein . Bildzeile: Vor dem Eingang der Mühle (v.l.): Robert Düster, stellv. Vorsitzender des Fördervereins Bonner Pfadfinderinnen und Pfadfinder, Prof. Karl-Heinz Erdmann, Vorstandsmitglied der NRW Stiftung, Almut Heimbach, Vorsitzende des Fördervereins und Tobias Bettin, Gruppenführer der Pfadfinder Rheingold des Deutschen Pfadfinder Bundes DPB (Foto: Silke Meny /...

Rund 90.000€ für die Bonner DPBer...

Erleichterung bei den Bonner Pfadfinderinnen und Pfadfinder des Deutschen Pfadfinderbundes (DPB). Diese haben sich mit einem denkmalgeschützten Mühlenstumpf, einem ungeschriebenen Pfadfindergesetz folgend, bereits vor zwölf Jahren eine besonders charmante und renovierungsbedürftige Immobilie zum Pfadfinderheim auserwählt. Die NRW Stiftung gewährt nun einen erheblichen Nachschlag zur aufgezehrten Bestandsförderung des Aus- und Umbaus zum Pfadfinderheim. Obgleich in den vergangenen Jahren bereits um die 60.000€ in die Mühle investiert worden waren für ein neues Dach, Fenster, Tor und dezenten Innenausbau, herrschte im Innern immer noch dauerhaft 90% Luftfeuchtigkeit bei Abwesenheit von Trinkwasser, Abwasseranschlüssen und Strom. Im September konnten Drainagearbeiten starten. Bald kam aber die Nachricht, dass diese um die 10% teurer würden, als kalkuliert. Das kennt man ja nicht nur von Bonner Baustellen. Doch der Bonner Jugendhilfeausschuss hatte ein Herz für die Pfadfinder und befürwortete, die Drainage und weitere Maßnahmen mit etwas über 20.000€ zu bezuschussen. Jetzt kam auch grünes Licht von der NRW Stiftung über einen kräftigen Nachschlag in Höhe von knapp 70.000€ zur aufgezehrten Bestandsförderung. Damit ist über die Drainage hinaus auch die Herstellung der Anschlüsse für Ver- und Entsorgung des Mühlenstumpfes gesichert. Aufgrund der versorgungstechnischen „Insellage“ der Mühle sind die Pfadfinder und Pfadfinderinnen hier allerdings auf ein Einsehen ihrer Nachbarn angewiesen, über deren Grundstück die Leitungen geführt werden müssten, um die Streckenlänge beispielsweise den Abwasserkanal betreffend, von über 200m auf etwa 50m zu reduzieren. Für nicht-förderfähige Bedürfnisse wie einen Geräteschuppen, Brennholz und maßgetischlerte Möblierung (runde Wände!) freuen sich die Pfadfinderinnen und Pfadfinder aber weiterhin über Spenden. www.mühlenstumpf.de (zweckungebundene Spenden)   //   www.betterplace.org (zweckgebundene Spenden) Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Jugendhilfeausschuss Bonn befürwortet Sanierung...

Die feuchten Wände im Bonner Gruppenheim des Deutschen Pfadfinderbundes werden bald ein Ende haben. Nach mehrjährigen Planungen kam vergangenen Dienstag der Bagger, um den Mühlenstumpf in der Straße „An der Rheindorfer Burg“ zunächst vollständig freizulegen. Anschließend wird eine Drainage verlegt sowie eine Abdichtung gegen einsickerndes Wasser vorgenommen, welche die historische Ablesbarkeit der Außenmauern auch künftigen Generationen ermöglicht. Die Finanzierung wurde in letzter Minute durch einen einstimmigen Beschluss des Bonner Jugendhilfeausschusses sichergestellt. Eltern der Grundschüler, welche bislang den Hang neben der Mühle als Abkürzung ihres Schulweges zur Jahnschule nutzten, werden gebeten, ihre Kinder auf die Gefahrenlage durch die Baggerarbeiten hinzuweisen. Bis zum Abschluss der Arbeiten sollte ein regulärer Weg über öffentliche Straßen gewählt werden. Bei der Trockenlegung des Mühlenstumpfes kommt eine Technik aus dem Deponiebau zum Einsatz, welche von dem Bauleiter Dipl.- Bauingenieur Frank Nowacka in Abstimmung mit der Unteren Denkmalbehörde sowie der Unteren Naturschutzbehörde ausgetüftelt worden war. Hierbei werden die Außenmauern selbst nicht angetastet. Die Abdichtung wird stattdessen mit nach oben hin umgeschlagenen Betonitmatten unter Einhaltung eines kiesbefüllten Abstandes vorgenommen. Langzeitmessungen hatten zuvor eine dauerhafte Luftfeuchtigkeit von über 90 Prozent im unteren Raum der in den Hang hinein errichteten Mühle ergeben und die Notwendigkeit dieser Maßnahme eindrucksvoll dokumentiert. „Was das Pfadfinderheim von einer Tropfsteinhöhle unterschied, waren genaugenommen nur die fehlenden Stalaktiten“, erklärte Almut Heimbach, die Vorsitzende des Fördervereins der Pfadfinderinnen und Pfadfinder als Träger der Baumaßnahme. „Die Finanzierung der Drainage- und Abdichtungsarbeiten war allerdings ein erhebliches Problem.“ In einer ersten Schätzung aus dem Jahr 2005 ging man noch von knapp 11.000 € Kosten aus, in einem Angebot aus dem Jahr 2016 war der Betrag dann bereits auf 36.000 € gestiegen und nun wurde das Projekt, nicht zuletzt durch die aufwändige Sanierungsvariante, welche dem Denkmalschutz Rechnung trägt, mit stolzen 48.000 € beauftragt. Die Finanzierung stand...

Das Ende der Tropfsteinhöhle

Mit der Feuchtigkeit im Bonner Pfadfinderheim des Deutschen Pfadfinderbundes (DPB) wird es bald ein Ende haben. Kommende Woche rollen die Bagger an und der denkmalgeschützte Mühlenstumpf (die untere Hälfte einer früheren Turmwindmühle) wird vorübergehend vollständig freigelegt und mit einer Drainage sowie einer Abdichtung auf Tonbasis versehen. Die ansässigen Pfadfindergruppen hatten das Gebäude vor etwas über zehn Jahren erhalten. Die Herrichtungsarbeiten zogen sich allerdings aufgrund diverser Schwierigkeiten ungewollt in die Länge. Bei der jetzt anstehenden Drainage, die aus Geldern der NRW Stiftung, Eigenmitteln und eventuell einem städtischen Zuschuss bestritten werden wird, handelt es sich um den bislang teuersten Bauabschnitt. Die Trockenlegung ist von erheblicher Relevanz. Wie eine Langzeit-Feuchtigkeitsmessung ergeben hatte, liegt die relative Luftfeuchtigkeit im unteren Raum nahezu dauerhaft bei über 90 Prozent, was die Nutzung erheblich einschränkt. Zeltmaterial kann dort beispielsweise nicht gelagert werden. Im Rahmen der Ausschachtungsarbeiten werden auch die Anschlüsse an Ver- und Entsorgung soweit vorbereitet, dass man dann mit viel Glück im kommenden Jahr endlich über Strom, Trinkwasser, ggf. Gas und Kanalanschluss verfügt. Das ist allerdings noch Zukunftsmusik. Nach Abschluss der Baggerarbeiten wird das Außengelände neu gestaltet. Eine Zuwendung der Aktion Mensch wird dazu verwendet, den Zufahrt künftig auch für Rollstuhlfahrer zu ermöglichen. Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung....

Mühlenstumpf Bonn: Spendenaktion jetzt bei Betterplace.org...

Verhindern auch Sie mit Ihrer Spende die Verwandlung von Bonner Pfadfindern in Eiszapfen! Insgesamt werden für die Anschaffung eines Kaminofens mit Kochfunktion und Backofen, notwendige Kernbohrung und einen ummauerten Kaminzug in unserem „Mühlenstumpf“ mehrere tausend Euro benötigt. Der Winter naht und ohne einen Kaminofen im Untergeschoss werden die Kinder und Jugendlichen sich weiterhin sehr dick anziehen müssen… Hier geht es nur Spendenaktion. (Zahlung auch per Paypal möglich) Der Förderverein Bonner Pfadfinderinnen und Pfadfinder e.V. ist Träger des Projektes „Umbau des denkmalgeschützten Mühlenstumpfes zu einem Pfadfinderheim der Bonner Gruppen des Deutschen Pfadfinderbundes (DPB)“. Seitdem der Förderverein den Mühlenstumpf von der Stadt Bonn gepachtet hat, ist viel geschehen. Zuletzt wurde der Ausbau des unteren Gebäudeteiles vorangebracht. Detaillierte Informationen zum Baufortschritt erhalten Sie / Ihr unter www.mühlenstumpf.de Bereits auf einer Zeichnung des Rheinlaufes aus dem Jahre 1620 ist eine Bockwindmühle auf Graurheindorfer Gebiet eingezeichnet. Heute ist der sogenannte Mühlenstumpf das letzte Relikt einer reichen und jahrhundertealten Bau- und Techniktradition. Nach jahrzehntelanger Vernachlässigung bietet sich durch die Initiative des Deutschen Pfadfinderbundes die Möglichkeit den Stumpf wieder sinnvoll zu nutzen und ihn dadurch dauerhaft zu erhalten. Und für den unmittelbar bevorstehenden Winter benötigen die Pfadfinder auch im unteren Bereich, der nachweislich früher als Eiskeller genutzt wurde, eine Möglichkeit, zu Heizen. Und zu Kochen. Denn leider besteht aufgrund der „Insellage“ gegenwärtig kein Anschluss an Versorgungsleitungen… Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...