Präventionsthema „Sexueller Missbrauch“...

In Zusammenarbeit mit dem Zentrum Polizeiliche Prävention aus Koblenz luden die Pfadfinderstämme der DPSG aus Oberlahnstein, Wirges und Montabaur Ende März zu einem Vortrag zu „Sexueller Prävention“ ein. Neben grundlegenden Informationen darüber, was sexueller Missbrauch ist, ging es insbesondere darum, wie ihm vorgebeugt werden kann, durch welche Signale er erkannt werden kann  und wie man sich im Verdachtsfall als Betreuer oder als Eltern verhalten sollte. Die Polizei setzt dabei neben der Vermittlung notwendigen Wissens auf Offenheit, Aufmerksamkeit, Vertrauen und Handeln. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch den Bericht des stellvertretenden Leiters vom K1/2 in Montabaur, auf der Basis seiner beruflichen Erfahrungen mit diesem Thema. Quelle: WW Kurier...

Drei Jahre und acht Monate Haft

Das Urteil im Dortmunder Missbrauchsverfahren ist gesprochen. Der ehemalige Gruppenleiter der Pfadfinder, der zwischen 1999 und 2001 zwei Kinder aus seiner Gruppe mehrfach missbrauchte, wurde zu drei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt. Das sind immerhin drei Monate mehr, als andere für Steuerhinterziehung erhalten, aber neun Monate weniger, als die Staatsanwaltschaft für den Ex-Pfadfinder gefordert hatte. Quelle: Focus...

Staatsanwaltschaft fordert viereinhalb Jahre Haft...

Im Dortmunder Missbrauchsfall hat die Staatsanwaltschaft für den Angeklagten, der als Leiter einer Pfadfindergruppe zwei damals elfjährige Jungen mehrfach sexuell missbraucht hatte, eine Haftstrafe von viereinhalb Jahren gefordert. Die Staatsanwaltschaft kritisierte insbesondere die Verharmlosung seiner Taten durch den Angeklagten, der in seinem umfassenden Geständnis von „einvernehmlicher Beziehungen“ und „Abenteuer“ sprach. Quelle: WAZ...

Ehemaliger Gruppenführer gesteht mehrfachen Missbrauch...

Zwischen 1998 und 2001 hat der heute 42jährige Mann seine Tätigkeit als Gruppenleiter bei den Pfadfindern in Westerfilde bei Dortmund genutzt, um zwei der ihm anvertrauten 12jährigen Jungen mehrfach (über 50 mal) sexuell zu missbrauchen. Die Übergriffe erfolgten im Rahmen von Lagern, Fahrten, Gruppenstunden sowie bei privaten Kontakten  und reichten bis hin zum Geschlechtsverkehr. Der Täter war vor zwei Jahren von einem seiner damaligen Opfer angezeigt worden. Nun legte der Täter vor dem Landgericht ein Geständnis ab, den Opfern bleibt hierdurch vermutlich eine persönliche Befragung vor Gericht erspart. Quellen: WAZ 11.02.2014; WZ...

Externer Betreuer wurde auffällig...

Ein Fall, der wieder das Gruseln lehrt: Der Betreuer eines Ferienlagers, der als Sanitäter eingesetzt wird, „untersucht “ die Kinder täglich auf Zecken und lässt sie sich hierzu vollständig entkleiden. Auch nutzt er die Chance, über entsprechende Betreuereinsätze bei Pfadfinderorganisationen und anderswo Kontakt zu Kindern und deren Familien aufzubauen, sich deren Vertrauen zu erarbeiten und sich dann an den Kindern sexuell zu vergehen. Der Fall klingt bei der ersten Lektüre etwas verworren, deshalb sei auch der Staatsanwaltschaft nachzusehen, dass sie nicht in der gebotenen Eile reagiert haben. Deutlich zeigt er aber auch, dass an einem polizeilichen Führungszeugnis auch für eherenamtliche Betreuer kein Weg vorbei führt. Bei dem Zitat des Leiters der Deutschen Pfadfinderschaft, in deren Ferienlager die Kinder „nur“ erstaunlich gründlich auf Zecken untersucht wurden und der neben einem komischen Gefühl bei sich dachte „so macht das kein Sanitäter“ fühlt man sich doch sehr an den Tipp des AK Schatten erinnert: Hört auf euer Bauchgefühl! Quelle: RP online...