Cherusker müssen mit Notbehelf leben...

Nach der sozial ungerechten Kündigung des Pfadfinderhauses durch die Stadt Frankfurt kam es nun zum runden Tisch aller Beteiligten. Eine dauerhafte Lösung für den seit über 70 Jahren bestehenden DPSG-Stamm Cherusker konnte bei diesem Termin jedoch nicht gefunden werden. Dank des Entgegenkommens eines Schulleiters bekamen die Pfadfinder ein Nutzungsrecht an einem Schulpavillon – jedoch nur außerhalb der Unterrichtszeiten, in den Ferien und an Wochenenden. Diese Sonderregelung ist zudem befristet bis Mitte nächsten Jahres. Persönliche Erinnerungen und Andenken aus den einzelnen Aktionen, Pokale, Urkunden, getauschte Abzeichen aus aller Welt, Signaturen und vieles mehr müssen also bis auf unbekannte Zeit in Umzugskartons bleiben. Das Liegenschaftsamt der Stadt sucht noch nach alternativen Lösungen. Quelle: scouting...

Wildgrafen stehen auf der Straße...

Die Kirner Pfadfinder vom Stamm Wildgrafen, BdP, müssen um ihre Existenz fürchten. Bislang waren sie im Vereinsheim der SG Borussia untergebracht. Der monatliche Vertrag wurde nun nicht mehr verlängert. Die Sportler wollen in das untere Stockwerk Duschen für die VfR-Jugend einbauen. Quelle: scouting 03-07...

CP Ravensberg: Demnächst Gruppenstunden in der Jurte vor dem Rathaus?...

Schon seit September war es in der Schwebe, jetzt ist es stichfest: Der alte Gruppenraum in der Neustädter Mariengemeinde entfiel aufgrund der schwierigen finanziellen Situation der Gemeinde und somit endeten 25 Jahre ehrenamtliche Pfadfinderarbeit in der Neustädter Mariengemeinde. Über 50 aktive Bielefelder Pfadfinder stehen nun mit leeren Händen da. Zuvor war bereits der Gruppenraum in Süster verloren gegangen.Der ImmobilienServiceBetrieb der Stadt konnte nur sehr weit außerhalb gelegene Gruppenräume anbieten, auch ein Schreiben an den Oberbürgermeister blieb ohne Erfolg. Leider verstehen Städte oft nicht, daß Pfadfinder aufgrund des Alters ihrer Mitglieder örtlich gebunden sind und wegen des ehrenamtlichen Charakters ihrer Tätigkeit keine Miete aufbringen können. Die Stadt wies lapidar darauf hin, daß man sich bei ansässigen Jugendgruppen der offenen Kinder- und Jugendarbeit informieren könnte, ob diese vielleicht freie Kapazitäten hätten und versprach, beim Kirchenkreis vorzusprechen. Jetzt haben die Pfadfinder beschlossen, die Bürger verstärkt auf das Problem der Pfadfinder aufmerksam zu machen. Die CP Ravensberg trat am 11. April 1999 aus dem VCP aus, weil sie eine zunehmende Politisierung ihrer Landesleitung ausmachten, welche sie als zutiefst unmoralische „geistige Vergewaltigung der Kinder“ ablehnten. Die heutige CP Ravensberg lehnt alle radikalen und extreme Ansichten und Strömungen ab. Die Idee des Pfadfindertums, bündische Tradition sowie Wort und Sakrament Gottes sind Grundlagen der Arbeit. www.cp-ravensberg.de Quelle: scouting...