40 Jahre „Kreuzwacht“...

mit der Herausgabe der Zeitschrift KREUZWACHT lösen die Kreuzpfadfinder ’73 die Zusage ein, die sie auf dem Älterentreffen auf Burg Rieneck gegeben hatten: Die Herausgabe einer eigenen Zeitschrift für die Älterenschaft. Möge sie der Entwicklung des christlichen Pfadfindertums in Deutschland zum Segen gereichen. Seit 40 Jahren (1975) erscheint nun die Kreuzwacht und hat heute Leserinnen und Leser in den christlich-bündischen Inseln des VCP, des CVJM , der wiedergegründeten CPD e.V. und den kleinen christlichen Pfadfindern und Pfadfinderinnen-Gruppen, -Bünden und Evangelischen Jungenschaften. Das Heft 1/2015 beschäftigt sich mit diesem Jubiläum und den damaligen Mitstreitern wie Klaus Detert, Karl Dienst, Klaus Meyer zu Uptrup, Sebastian Kraker, Fritz Wolf und weiteren Mitstreitern. Herausgegeben wird die Zeitschrift von der Fritz-Riebold-Gesellschaft, Schriftleiter ist derzeit Alfred Thomin (AlfredThomin(at)gmx.de). Die Zeitschrift erscheint 4 Mal im Jahr und kann für 13,- Euro abonniert werden. Bestellungen an...

Leben ohne Vorbilder

In der Ausgabe 3-2013 befasst sich die Zeitschrift „kreuzwacht“ mit der These eines Lebens ohne Vorbilder. Es wird die Behauptung aufgestellt, dass derzeit Schule, Beruf, Universität und Elternhaus die Erziehung in einem Maße überwuchern, dass keine ausgewogene (Selbst-)Erziehung mehr möglich sei. Es fände eine allgemeingesellschaftliche Flucht aus der persönlichen Verantwortung in entpersönlichte Entscheidungsgremien statt, eine Flucht der Eltern vor ihren Kindern durch Fremdbetreuung und volle Freizeitverplanung, eine Flucht aus der Familie infolge des Emanzipationsstrebens, eine Flucht in Alkohol- und Drogenmissbrauch sowie in eine künstliche Reizüberflutung durch Medien und Aktivitäten. Hierdurch würde das geistbestimmte Individuum Mensch jedoch verkümmern und mehr und mehr wieder durch ein sozial-triebbestimmtes Wesen ersetzt, welches er einst war. Nur durch entsprechende Vorbilder sei diese Entwicklung noch...

Kritik an der Mitwirkung von Eltern...

Fehlt es einem Pfadfinderstamm an Leitern, so wird bisweilen die Mitwirkung von Eltern auf der Gruppenführerebene in Erwägung gezogen. Auch kommt es vor, dass Eltern mit pfadfinderischen Hintergrund, die an ihrem Wohnort keinen Stamm für ihre Kinder finden, diesen kurzentschlossen selbst gründen. Indirekte Kritik an diesem Vorgehen äußert Alfred Thomin in der Ausgabe 2/2013 der Zeitschrift Kreuzwacht. Um Jugendlichen einen eigenen Platz zum Wachsen und Werden bieten zu können, müsse ein deutlicher Trennungsstrich sowohl zu der Wölflingsstufe, als auch zu den Eltern und Erwachsenen gezogen werden. Dies sei eine Notwendigkeit, um den Ansatz Baden-Powells, von einem eigenen Jugendbereich als anerkannte Erziehungsinstitution zwischen Schule und Elternhaus, gewährleisten zu können. „Familienvereine mit Schnitzeljagden, Würstchenbraten, Lagerfeuer, Laternenumzügen und gemeinsamen Hüttenbau ist für Eltern und ihre Kinder eine gute Sache. Nur, – mit Pfadfinderei hat dies nichts zu tun!“ In eine ganz ähnlich Kerbe schlägt auch die Darstellung von Andreas Gürke in der Zeitschrift „Der Leiermann“ Ausgabe 29, wenn er zu den Grundlagen eines Bundes schreibt „Von größter Wichtigkeit ist dabei die Selbsterfahrung. Doch selbst in vielen, sich „jugendbewegt“ nennenden Bünden ist für Heranwachsende Selbsterfahrung durch allzu fürsogliche Ältere in weiten Bereichen gar nicht mehr möglich.(…) Das Fernhalten jedweder etwaigen Gefahr und Anstrengung geht am Anspruch jugendlicher Entwicklung vorbei.“ Quelle: Kreuzwacht, (Kreuzpfadfinderzeitschrift), Ausgabe 2/2013 Der Leiermann, (Weinbacher Wandervogel), Ausgabe...

Kreuzwacht setzt auf Verschwörungstheorie...

Mit dem Thema Verschwörung hat sich die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift „kreuzwacht“ der Fritz Riebold Gesellschaft befaßt. Die Autoren glauben, beobachten zu können, wie die Medien die Wahrnehmung der Menschen in Deutschland bewußt manipulieren würden, indem – wie verabredet – bestimmte Themen totgeschwiegen, andere jedoch ausgewalzt würden. Mit einem Marsch durch die Jahrhunderte und sich dem grundsätzlichem Wesen des Journalismus nähernd, kommen die Autoren zu dem Schluß, daß wohl niemand annehmen könnte, daß heute keine Versuche unternommen würden, durch Einflußnahme auf die Medien politischen und kulturellen Einfluß zu gewinnen. „Die allgemeine Anerkennung gewißer Regeln der ‚political correctness’ läßt Schlimmes vermuten“ so einer der Autoren. Quelle: scouting...