Vorgestellt: Pfadfindertrupp Frederick Selous...

Die Gruppe trägt der Namen „Frederick Selous“ nach einem englischen Forscher und Tierschützer, Initiator des Selous Game Reserve Tierschutzgebiet in Tansania. Der Gründer der Pfadfinder, BP, erwähnte in verschiedenen Artikeln Selous als geeignetes Vorbild für die Boy Scouts. Die Gruppe gründete sich 2007 in Königswinter-Oberpleis, wo sie bis heute ansässig ist. Sie ist koedukativ und trotz „Ansiedlung“ an einer evangelischen Gemeinde religiös nicht gebunden oder aktiv. Die Gruppe orientiert sich stark an den Ursprüngen der Pfadfinderbewegung und ordnet sich selbst als „scoutistisch“ ein. Es gibt eine gemeinsame Kluft und Abzeichen für bestimmte Kenntnisse. Sie hat wiederholt am Rheinischen Singewettstreit teilgenommen und ist Mitglied des alternativen Pfadfinderweltverbandes „WFIS“. Hier geht es zur Homepage der Gruppe. Neugierig geworden? Mehr Informationen zu dieser und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9). Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Schneepatenschaft für ältere Menschen...

Wenn Schnee fällt, stöhnen Hausbesitzer und Mieter gleichermaßen. Damit keiner verunglückt, sind diese verpflichtet, den Gehweg von der weißen Pracht zu säubern. Doch gerade ältere Mitbürger sind mit dieser Aufgabe überfordert – einen professionellen Räumdienst können sie sich finanziell aber auch nicht ohne weiteres leisten. In Welschbillig übernehmen diesen sozialen Dienst gegen Spende nun die Mitglieder der Jugendfeuerwehr. Und wer hat es (angeblich) erfunden? Die Pfadfinder aus Norddeutschland. Ich kenne Pfadfinder, die Christbäume abholen, Waffeln ooder Kuchen verkaufen, auf der Straße oder in Altenheimen singen, Nikoläuse und Grüße überbringen, Bäume pflanzen, Adventskränze verscherbeln, Nistkästen reinigen, Brote statt Böller darbieten, Igelauffangstationen betreiben, Altpapier zusammenhorten oder auch Altkleider, Flüchtlinge integrieren, die sich selbst jährlich vermieten (zumeist im Sommer),  illegale Müllhaufen entsorgen, Nahrungsspenden neben Supermärkten einsammeln, alten Damen über den Friedhof helfen und die Grabsteine säubern – aber wenn ich schneeschippende Pfadfinder sehen will, muss ich das leider selbst erledigen und ich habe bis jetzt auch noch nie davon gelesen. Die Idee gefällt mir aber. Es liegt zwar noch kein Schnee bei mir, aber wenn es soweit ist – liebe Pfadfinder von Frederick Selous, ihr seid doch immer für eine gute Sache zu haben – meinethalben auch Stamm Idubag (DPSG) oder Stamm Oberon (BdP) – wie schaut es aus mit Schneeschippen? Wenn ich Schnee in meiner 70m langen Einfahrt sehe, fühle ich mich nämlich auch sehr schnell sehr alt… Quelle: Volksfreund 12.01.2016 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Offene Ganztagsschulen: Für kleine Gruppen schnell ein Problem...

Die Delegierten der nordrhein-westfälischen Stämme des BdP trafen im März in Königswinter zusammen, um über das Thema „Offene Ganztagsschulen“ zu diskutieren. Wie andere Vereine auch, leiden viele Pfadfindergruppen empfindlich unter der in den nachmittäglichen Arbeitsgemeinschaften an den Schulen angebotenen „Konkurrenz“.  Für die Eltern und auch ihre Kinder ist es halt bequemer, an einer in der Schule angebotenen AG teilzunehmen, statt extra zu einer Pfadfindergruppenstunde an anderer Stelle zu kutschieren. Problematisch sind auch die längeren Schulzeiten der Gymnasiasten und den Druck, der auf den potentiellen Gruppenleitern lastet, so dass auch hier Nachwuchssorgen bestehen. Größere Stämme verkleinern sich hierdurch möglicherweise, kleinere jedoch stehen vor der Gefahr, ihre Arbeit ganz einstellen zu müssen. Die Pfadfinderarbeit auf Arbeitsgemeinschaften, insbesondere an Grundschulen, umzustellen, unterwirft sie jedoch einer gewissen Beliebigkeit, da AGs naturgemäß mit stark wechselnden Teilnehmern einhergehen. Ein festes Gruppengefüge kann so nicht entstehen. Am Ende des Treffens stand ein Antrag, den die Pfadfinder dem „Ring deutscher Pfadfinderinnen und Pfadfinder“ (rdp) Nordrhein-Westfalen sowie dem Landesjugendring NRW vorbringen wollen. Es sollen Möglichkeiten gefunden werden, die es „schulpflichtigen Ehrenamtlichen sowie Schülern einräumen, sich außerhalb der Wochenenden in Jugendverbänden zu engagieren“. Dabei solle beachtet werden, dass die Jugendarbeit „kein Teil der staatlichen Bildungsarbeit werden soll, da sonst der spezifische Charakter von Freiwilligkeit, Vielfalt und Unabhängigkeit“ leide. Ein möglicher Lösungsansatz: Landesweit könnten zwei Nachmittage pro Woche einem „freiwilligen Betreuungsangebot für alle Schulpflichtigen“ zur Verfügung stehen. So hätten Schüler die Möglichkeit, sich in dieser Zeit in Jugendverbänden zu engagieren, ohne dass die Schule darunter leide. Quelle: scouting...

WFIS begrüßt neues Mitglied

Der freie Pfadfindertrupp Frederick Selous aus Königswinter, der vor allem durch seine Auftritte beim Rheinischen Singewettstreit in Erscheinung trat, ist jetzt Mitglied auf Probe der World Federation of Independent Scouts (WFIS). Bereits in 2010 hatten der Trupp beim WFIS Eurocamp teilgenommen.Der Pfadfindertrupp Frederick Selous wurde am 12. Oktober 2007 gegründet und ist benannt nach dem bekannten englischen Forscher und Initiator des Selous Game Reserve Tierschutzgebiet in Tansania, der dem Autor Sir Henry Rider Haggard als Vorlage für seine Romanfigur Allan Quatermain diente. Die Gruppe orientiert sich stark an der ursprünglichen Pfadfinderbewegung und ordnet sich als scoutistisch ein. Die World Federation of Independent Scouts (WFIS) wurde 1996 in Deutschland als eine alternative Weltorganisation der Pfadfinder und Pfadfinderinnen gegründet. Sie umfasst heute Gruppen in 32 Ländern der Erde. Quelle: scouting...

Unser Maifest

Am Tag vor unserem Maifest kam mein Stamm Königsdrache um 16 Uhr beim Gelände des Verschönerungsvereins des Siebengebirges (VVS) auf der Margarethenhöhe an. Das Gelände liegt in der Nähe von unserem Heim, da unser Stamm in dem Nachbardorf Ittenbach seine Heimabende macht. Wir nutzen diesen Ort als Treffpunkt für das Feiern unseres Maifestes mit Bündischen und Interessierten, seit uns der Verschönerungsverein vor drei Jahren einmal eingeladen hat, bei ihrem Maifest teilzunehmen. Der Platz selber ist ideal, da wir dort Toiletten, eine riesige Schutzhütte und Wiese haben, die wir jederzeit kostenlos nutzen dürfen. Dafür helfen wir dem VVS wiederum bei den Aktionen, die er während des Maifestes macht. Als wir also ankamen, begannen wir gleich mit dem Aufbau der Jurte, der beiden normalen Kohten und der Wanderkohte. Am frühen Abend wurden wir dann fertig. Kurze Zeit später kamen dann noch ein paar Mädels vom Wandervogelbund Solveigh, die ihre Gruppen in Bonn und Ittenbach haben, und drei Horten von unserem Bund aus Wesseling zu Besuch. Wir haben dann zusammen etwas gesungen und mit den Vorbereitungen für das Maifest am folgenden Tag begonnen. Später haben wir auch noch gegrillt und mit denen, die Lust hatten, Leuchtstabrugby gespielt. Dabei gab es zwei Teams. Das eine Team mit dem Leuchtstab mußte diesen möglichst unbemerkt auf die andere Spielfeldseite bringen ohne ihn von dem anderen Team abgenommen zu bekommen. Dabei durfte der Leuchtstab nicht über die Linie geworfen oder irgendwo in den Klamotten versteckt werden. Den Rest sagt das Wort „Rugby“ schon aus. In der Nacht haben wir uns dann, neben den Kohten für mehrere feierliche Aktionen zusammengefunden. Dabei wurden den drei neuen Horten „Siegfried“, „Phoenix“ und „Drachenreiter“ ihre Wimpel überreicht. Die Wimpel wurden von den jeweiligen Hortenführern an ihre neuen Kornetts übergeben. Da der Aufbau des Stammes nun offiziell...