DPSG Stamm übernimmt Patenschaft für ein Kriegsdenkmal...

33 Opfer gab es bei der bombardierung von Köln in Horrem. Ihnen zur Erinnerung wurde ein Denkmal aufgestellt, das nun neue Paten hat. Der DPSG Stamm von Merode wird in Zukunft regelmäßig das Denkmal putzen und pflegen, damit es auch weiterhin an die Schrecken des Krieges erinnern kann. Quelle: Kölner Stadtanzeiger, 06.08.2015...

Seine Exzellenz hatte Angst vor Nachtwachen...

Anlässlich der Rückkehr von Rainer Maria Woelki als neuer Erzbischof nach Köln widmet ihm die Rheinische Post einen längeren Artikel. Seine Exzellenz ist ein echter kölscher Jung, in Köln-Mülheim liegt die Pfarre seiner Jugend. Er war bei den dortigen Messdienern (nicht weiter verwunderlich) und auch bei den Pfadfindern. Kramt er in seiner Erinnerung, fallen ihm zu dieser Zeit seines Lebens aber neben den Zeltlagern vor allem die Nachtwachen ein, die ihm Angst machten. Nun ist er der mit 58 Jahren jüngste Kardinal der Welt. Bildnachweis: César, Wikipedia Quelle: Rheinische Post...

Israelische und russische Pfadis zu Gast in Dormagen...

Zwei Wochen lang waren die „Kiryat Ono Scouts“ aus Israel, also aus der Partnerstadt Dormagens, und einige russische Pfadfinder zu Gast in Dormagen. Zum Abschluss zeigten sie sich vor allem beeindruckt von ihrem Kirchenbesuch, dem vielen Grün, der Sauberkeit und der Gastfreundschaft. Organisiert hatte das Treffen der Roverleiter Dieter Schulten von der ansässigen DPSG, Stamm Greifen. Unterstützt hatte den Austausch auch der Partnerschaftsverein Dormagen-Kiryat Ono. Das internationale Trefffen umfasste ein gemeinsames Zeltlager in Rhens am Mittelrhein mit Wanderungen und einer Kanutour, Stadtralleys in Köln und Düsseldorf, den Besuch im Haus der Geschichte in Bonn, aber auch das Schützenfest in Stürzelberg. Der Austausch der Pfadfinder soll fortgesetzt werden. Vielleicht erfolgt schon im kommenden Jahr der Gegenbesuch in Israel. Bis dahin wünscht man den Gästen vor allem eines: Frieden. Bildnachweis: Stamm Greifen, DPSG (der Vorstand) Quelle: Rheinische Post 14.08.2014...

Konzertkritik Schlagsaite in Wuppertal...

Schlagsaite sind eine fünfköpfige bzw. inzwischen sechsköpfige Folk-, Chanson- und Liedermacherformation aus Köln und Hamm. Sie sind Mitglieder des DPB-Mosaik, Stamm Sperber, und des Zugvogel, Deutscher Fahrtenbund. Einer ganzen Menge an Leuten dürften sie bereits von verschiedensten bündischen „Festivals“ (und dies zudem schon seit Jahren) bekannt sein. In kleiner Besetzung spielten sie gestern Abend im Café Hutmacher in Wuppertal, „der schönsten Stadt Deutschlands“ im ehemaligen Mirker Bahnhof und beschehrten ihm ein volles Haus. Eins stand nach diesem Abend fest: Die Jungs von Schlagsaite bringen nicht nur die Boxen zum Schwingen. Sie selbst unterscheiden ihre Musik in Lieder „zum besinnungslos Abfeiern“ und solche, bei denen auf den Text zu achten sei. Bei einem Konzert mit Verstärker kommt wohl naturgemäß sicher eher ersteres zum Tragen. Wer dies bedauerte, dem konnte jedoch unmittelbar abgeholfen werden, denn selbstverständlich war im Rahmen der Handgepäck-Tour das gleichnamige Album erhältlich. Die Grenze zum professionellen Liedermachertum haben Schlagsaite musikalisch eindeutig bereits überschritten. Ich würde mich nicht wundern, wenn ihr Album uns demnächst enthusiastisch von KollegInnen im Büro empfohlen werden würde, die mit der „Szene“ nichts zu tun haben. Schlagsaite steht seit zehn Jahren für einen „Mix aus virtuosem Folk, treibender Off-Beat-Polka mit unüberhörbaren Balkan- und Gypsy- Swing-Anklängen, ergänzt immer wieder durch verträumte Chansons, groovende Akustik-Balladen oder nachdenkliche Lyrikvertonungen im Singer-/Songwriter-Stil“. Oder aber übersetzt: Das ist nicht das, was „man“ bei Singerunden oder auf Fahrt produziert oder hört; und manch einem haben die Texte vielleicht auch einfach zu viel Gefühl (Liebe!); wer aber deutsche Liedermacher mit internationalem Schwung mag, gerne zum mittanzen, aber mindestens zum mitsummen und mitschwingen, dem sei hiermit eindeutig eine Kaufempfehlung gegeben (Ganz klar: Musste haben!). Und ja, selbstverständlich, wer die Gelegenheit hat, sollte unbedingt eines der noch auf der Tour verbliebenen Konzerte miterleben oder sogar den Höhepunkt am 31.10....

Konzertkritik der Heckenkapelle in Bonn...

Beim Rheinischen Singewettstreit wurde ich auf die „Heckenkapelle“ aufmerksam gemacht. Es sei eine ganz hervorragende bündische Gesangsgruppe von Frauen aus dem Laninger Wandervogel. Ich solle unbedingt einmal die Gelegenheit nutzen, ein Konzert von ihnen zu besuchen. Nun verhält es sich so: Bei der Scouting tun sich vor allem zwei Redakteure durch Ortstermine hervor. Der eine ist Einstein. Einstein ist ein ausdauernd wohlwollender Mensch mit so großer Freude an der Pfadfinder- und Jugendbewegung, dass über seine Lippen nie ein schlechtes Wort käme. Für schlechte Worte und harsche Kritik ist der andere Redakteur zuständig und das bin ich. Ich trete im allgemeinen aber bei Besprechungen nur auf den Plan, wenn sich zuletzt ein Leser über die zu wohlwollende Kritik beschwert hat. Das ist zumeist Helm. Was nun das Konzert der „Heckenkapelle“ anbelangt, bekam ich nun vor einigen Tagen von Jenna aus dem Laninger Wandervogel eine freundliche E-Mail, ob ich nicht Interesse an einem Besuch ihres Konzertes in Bonn hätte. Von der internen Aufgabenverteilung in der Redaktion (s.o.) konnte sie ja nichts ahnen. Ich hatte aber aufgrund der Vorschusslorbeeren trotzdem Interesse. Nicht zuletzt, weil die musikalische Qualität der meisten heutigen Beiträge auf den Singewettstreiten früher nicht einmal gelangt hätte, um auf die Bühne zu kommen. Um das Desaster zumindest optisch ansprechend zu machen, bekommen alle, die schon einmal von fern ein Instrument gesehen haben, ein solches in die Hand gedrückt. Das Ergebnis ist zumeist ziemlich ernüchternd für die Zuhörer. Und ich neige auch ein wenig zu der These, dass eine Gruppe, die heutzutage ein einziges Lied halbwegs beherrscht, dieses direkt so großartig findet, dass sie glaubt, sofort und ohne weitere Proben auf eine bündische Bühne stürmen zu müssen. Schlimmstenfalls mit Geigen bewaffnet. Und wer zwei Lieder halbwegs beherrscht, nimmt eine CD auf. Das alles konnte Jenna von...