Jugendburg bis 19. April 2020 geschlossen...

„Liebe Gäste und Freund*innen der Jugendburg Ludwigstein, auch uns treffen die Ereignisse in der aktuellen „Corona-Krise“ in zunehmender Geschwindigkeit. Im besten Verständnis für die angeordneten Maßnahmen des Werra-Meißner-Kreises zur Verlangsamung der Infektionsausbreitung (s. Link) werden wir bis mindestens zum 19.04.2020 keine Gäste auf der Burg begrüßen können. Für Anfragen und insbesondere Stornierungen von Klassenfahrten und anderen Gruppenaufenthalten ist das Burgbüro per E-Mail an info@burgludwigstein.de oder telefonisch unter 05542/5017-10 zwischen 10 und 14 Uhr erreichbar. Stornierungen müssen laut Allgemeinen Geschäftsbedingungen schriftlich (gerne auch per E-Mail) erfolgen. Für Belegungen nach dem 19.04.2020 können wir nach aktuellem Stand noch keine verbindlichen Informationen geben. Wir werden die Entwicklung der Lage weiterhin täglich verfolgen und bemühen uns, auf neue Maßnahmen zeitnah zu reagieren. Wir wünschen Ihnen in der aktuell für uns alle schwierigen Situation alles Gute, viel Kraft und Zuversicht!“ Auch der Lesesaal des Archivs der deutschen Jugendbewegung wurde geschlossen. Quelle:...

Beräuner abgesagt!

Aufgrund des Corona-Virus und nach kritischer Prüfung, inwieweit man die Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes auf der engen Burg umsetzen kann, hat man sich für die ABSAGE des Beräunertreffens 2020 entschieden. Die Verlautbarung des Orga-Teames lautet (zu finden hier): „Liebe Freund*innen des Beräunertreffens, In der vergangenen Woche sind einige Menschen auf uns zugekommen und haben ihre Bedenken zum Beräunertreffen 2020 an uns als Vorbereitungskreis herangetragen. Diese Bedenken nehmen wir nicht nur sehr ernst, sondern verfolgen auch selbst seit Tagen die aktuelle Situation in Deutschland und versuchen diese und ihre Auswirkung auf unser Treffen einzuschätzen. Eine Bemerkung vorab: Egal, aus welchem Teil Deutschlands oder Europas wir grade auf die aktuellen Entwicklungen rund um das neue Corona-Virus schauen, sind wir befremdet ob der Panik, die sich in der Bevölkerung breit zu machen scheint. Wir wissen, dass die Angst vor dem Virus viel ansteckender ist als das Virus selbst. Dies im Blick ist Besonnenheit gefragt; Vorsicht, aber keine Panik. Als Ausrichtende einer Großveranstaltung kamen wir in der letzten Woche nicht umhin, uns die Frage nach unserer Verantwortung zu stellen und dabei Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts ebenso heranzuziehen wie uns persönlich bekannte Expert*innen aus dem Gesundheitswesen. Auch mit anderen von diesem Thema betroffenen Institutionen und Veranstalter*innen haben wir uns intensiv ausgetauscht. Bereits ein flüchtiger Blick in die RKI-Prinzipien zur Risikoeinschätzung für Großveranstaltungen hätte uns Selbstbetrug abverlangt: Wer in den Stichworten „dreitägiges Beräunertreffen von Menschen aller Himmelsrichtungen auf Burg Ludwigstein“, „Konzert mit wildem Tanz“, „kuschelige Singerunden im Gewölbekeller“, „Isomatte-an-Isomatte-Schlafsituation in Bodenlager wie Zelten“ und dann noch diese kontaktfreudigen Bündischen nicht die Risikofaktoren „Zusammenkunft einer größeren Anzahl von Menschen bei hoher Dichte“, „Teilnahme von Menschen aus Regionen mit gehäuftem Auftreten von COVID-19-Fällen“ „hohe Anzahl und Intensität der Kontaktmöglichkeiten“, „enge Interaktion zwischen den Teilnehmenden“, „lange Dauer der Veranstaltung“, „Indoor-Veranstaltungen mit begrenzten Räumlichkeiten und schlechter Belüftung der...

Sanitärumbau auf der Zielgeraden...

Der letzte Bauabschnitt der Sanitärumbaumaßnahmen auf Burg Ludwigstein wurde begonnen. Nachdem mittlerweile sämtliche Bäder, Duschräume, WC-Anlagen sowie die Umkleide- und Duschbereiche des Schwimmbads grundlegend saniert wurden, werden jetzt noch die Waschbeckenbereiche in den Zimmern 401 bis 409 des Meißnerbaus erneuert. Für die Geduld und die Akzeptanz der Gäste, die in den vergangenen zwei Jahren durch die Baumaßnahmen in ihrem Aufenthalt eingeschränkt wurden, bedankt sich das Team der Ludwigstein. Bisweilen sei es für sie als Gastgeber und ihre Handwerksfirmen eine scheinbar unlösbare Aufgabe gewesen, die Bauarbeiten logistisch zwischen die Belegungen zu planen. Das ausschließlich positive Feedback zu den neuen Sanitäranlagen bestätige sie jedoch, dass die Investition an der richtigen Stelle vorgenommen worden sei, und dadurch die Zufriedenheit der Gäste noch weiter steige. Quelle:...

Jubi bleibt Fachstelle für Demokratie...

Aus dem „Burgblick“: Die seit Juni 2015 laufende Arbeit der Jugendbildungsstätte Ludwigstein als Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie im Werra-Meißner-Kreis kann fortgesetzt werden. Nach der Umsetzung von über 150 Projekten in den Bereichen Demokratieförderung und Extremismusprävention wurden dem Landkreis Mittel für weitere 5 Jahre aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ und dem hessischen Landesprogramm für Demokratie bewilligt. Zivilgesellschaftliche Projekte von gemeinnützigen Vereinen und Jugendinitiativen werden jährlich aus einem Fonds in Höhe von nun 74.000 € unterstützt. Dafür können ab sofort Interessenbekundungen für Maxiprojekte (bis zu 3.000 € Zuschuss) und Miniprojekte (bis zu 500 € Zuschuss) bei Katharina Franke unter www.demokratie-leben-wmk.de gestellt werden. Bildnachweis: Jugendbildungsstätte Ludwigstein,...

Ludwigstein: Jugendbünde wieder willkommen...

Heute vor 6 Jahren: Pressemitteilung der Stiftung Jugendburg Ludwigstein: „Neudefinition der Begegnungsstätte  Jugendbünde ab sofort wieder auf Burg Ludwigstein willkommen „Jetzt kann 2015 mit den 600-Jahr-Feiern unserer Burg kommen!“, freute sich Selmar Sechtling, Betriebsleiter der Burg Ludwigstein, am Samstag nach der Ordentlichen Mitgliederversammlung (OMV) der Vereinigung Jugendburg Ludwigstein. Ohne Gegenstimmen hatten die Mitglieder zuvor die vom Dialog der Bünde vorgestellten Kriterien zum Zugang der Burg angenommen. Damit besteht nun eine solide Basis für die Zukunft der Burg als jugendbewegtem Begegnungsort. Bündische Gäste sind ab sofort wieder herzlich willkommen. Vor dem Hintergund eines längeren Konfliktes über den Zugang der Bünde zur Burg unterstellte im Oktober vergangenen Jahres ein Internetartikel der Burg, dass dort „rechte Milieubildung“ durch einzelne Jugendbünde stattfinde. Diese Anschuldigungen wurden durch eine Prüfung des hessischen Sozialministeriums schnell entkräftet. Der Schwere der Vorwürfe geschuldet, beschlossen die Burg-Verantwortlichen dennoch, alle jugendbewegten Veranstaltungen auf dem Burgberg für ein Jahr auszusetzen. Diese Zäsur nutzten Burggremien und Jugendbünde, die Vorwürfe aufzuarbeiten und sich eindeutig zu positionieren. Im Rahmen des „Dialogs der Bünde“ entwickelten die Gruppen in Eigenregie klare Regeln für den Zugang und das Miteinander auf der Burg Ludwigstein. Diese beinhalten ein klares Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung, den Ausschluss von Extremisten und eine klare Absage an deren Positionen. Weiterhin wurde ein transparenter Umgang mit Kritik untereinander beschlossen. Nach fünf arbeitsintensiven Wochenenden seit Februar 2014 hatten sich die Vertreterinnen und Vertreter der Bünde einstimmig auf die Kriterien zum Zugang auf Burg Ludwigstein geeinigt. „Das Zusammenwirken der Beteiligten im Dialog der Bünde ist in seiner intensiven, hoch transparenten und demokratischen Arbeitsweise in der Geschichte der Deutschen Jugendbewegung modellhaft.“ sagte Matthias Mack aus dem Sprecherkreis des Dialogs. Parallel arbeiteten die ehren- und hauptamtlichen Burgverantwortlichen die Vorwürfe vom Oktober 2013 auf. Mit Hilfe des beratungsNetzwerks hessen setzten sie sich intensiv unter anderem...