Parkett geschliffen im Meißnersaal...

Die Jugendburg Ludwigstein macht es auch nicht anders, als andere. Wenn man schon die ganze Zeit allein herumhängt, kann man wenigstens die Wohnung schick machen. So wurde im Januar das Parkett des Meißnersaals abgeschliffen und neu geölt. Im „Burgblick“ Januar heißt es dazu: „Matthias Jung, Parkettlegemeister aus Großalmerode, hat uns dabei wie gewohnt gut beraten, die Arbeiten durchgeführt und seine Verbundenheit zur Burg durch die Spende neuer Fußleisten gezeigt. Jetzt fehlen uns nur noch die Gäste, die bei vielen Gelegenheiten den Raum mit Leben füllen.“ Foto:...

Ludwigstein: Jugendbünde wieder willkommen...

Heute vor 6 Jahren: Pressemitteilung der Stiftung Jugendburg Ludwigstein: „Neudefinition der Begegnungsstätte  Jugendbünde ab sofort wieder auf Burg Ludwigstein willkommen „Jetzt kann 2015 mit den 600-Jahr-Feiern unserer Burg kommen!“, freute sich Selmar Sechtling, Betriebsleiter der Burg Ludwigstein, am Samstag nach der Ordentlichen Mitgliederversammlung (OMV) der Vereinigung Jugendburg Ludwigstein. Ohne Gegenstimmen hatten die Mitglieder zuvor die vom Dialog der Bünde vorgestellten Kriterien zum Zugang der Burg angenommen. Damit besteht nun eine solide Basis für die Zukunft der Burg als jugendbewegtem Begegnungsort. Bündische Gäste sind ab sofort wieder herzlich willkommen. Vor dem Hintergund eines längeren Konfliktes über den Zugang der Bünde zur Burg unterstellte im Oktober vergangenen Jahres ein Internetartikel der Burg, dass dort „rechte Milieubildung“ durch einzelne Jugendbünde stattfinde. Diese Anschuldigungen wurden durch eine Prüfung des hessischen Sozialministeriums schnell entkräftet. Der Schwere der Vorwürfe geschuldet, beschlossen die Burg-Verantwortlichen dennoch, alle jugendbewegten Veranstaltungen auf dem Burgberg für ein Jahr auszusetzen. Diese Zäsur nutzten Burggremien und Jugendbünde, die Vorwürfe aufzuarbeiten und sich eindeutig zu positionieren. Im Rahmen des „Dialogs der Bünde“ entwickelten die Gruppen in Eigenregie klare Regeln für den Zugang und das Miteinander auf der Burg Ludwigstein. Diese beinhalten ein klares Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung, den Ausschluss von Extremisten und eine klare Absage an deren Positionen. Weiterhin wurde ein transparenter Umgang mit Kritik untereinander beschlossen. Nach fünf arbeitsintensiven Wochenenden seit Februar 2014 hatten sich die Vertreterinnen und Vertreter der Bünde einstimmig auf die Kriterien zum Zugang auf Burg Ludwigstein geeinigt. „Das Zusammenwirken der Beteiligten im Dialog der Bünde ist in seiner intensiven, hoch transparenten und demokratischen Arbeitsweise in der Geschichte der Deutschen Jugendbewegung modellhaft.“ sagte Matthias Mack aus dem Sprecherkreis des Dialogs. Parallel arbeiteten die ehren- und hauptamtlichen Burgverantwortlichen die Vorwürfe vom Oktober 2013 auf. Mit Hilfe des beratungsNetzwerks hessen setzten sie sich intensiv unter anderem...

Burg Ludwigstein: Kluftträger und Bündische ab sofort unerwünscht...

Heute vor 7 Jahren: Wie die Jugendburg Ludwigstein auf ihrer Internetseite mitteilte, sind ab sofort und für die Dauer von 12 Monaten keine Gäste der Jugendbewegung mehr auf der Burg willkommen. Vorausgegangen waren mehrjährige Auseinandersetzungen über den Kurs der Burg im Umgang mit konservativ-völkischen Gruppierungen, die vergangenen Monat in einer Sperrung der Zuschussgelder durch das hessische Sozialministerium mündeten. „Als Reaktion auf diese Entwicklung hat sich der Stiftungsvorstand der Burg im Vorfeld der offiziellen Mitgliederversammlung der Vereinigung Jugendburg Ludwigstein (VJL) an diesem Wochenende zu einem drastischen Schritt entschlossen: Ab sofort wird die Jugendburg Ludwigstein den Bünden­ – zunächst für die kommenden 12 Monate – als Begegnungsstätte nicht mehr zur Verfügung stehen. Dies bedeutet im Einzelnen: Die Institutionen der Burg – die VJL, die Jugendbildungsstätte und die Stiftung – werden keine überbündischen Veranstaltungen organisieren. Es werden demnach ebenfalls keine Arbeitseinsätze und Bauhütten stattfinden. Raumpatenschaften werden ausgesetzt. Die Burg wird nicht als Ort für Veranstaltungen und Burgbelegungen der Jugendbewegung zur Verfügung stehen. Besucher in Kluft sind in den nächsten 12 Monaten auf der Burg nicht willkommen. Wir bitten alle, diesen Beschluss zu respektieren.“ Jetzt müsste man das ja eigentlich kommentieren. Allerdings: Mir fehlen da die Worte. Quelle: Internetseite der Jugendburg Ludwigstein...

Aus dem Burgblick der Ludwigstein…...

Momentan ist die Burg noch weitestgehend geschlossen; dafür kann unser Gästehaus „Brunnenhaus“ am Fuß des Burgbergs entsprechend den Hygienevorgaben als Selbstverpflegungshaus genutzt werden. Unsere Freiwilligen vom FÖJ, FJD und BFD halten die technischen Anlagen am Laufen. Fachlich angeleitet und unterstützt werden sie derzeit von der Steinmetzin und fahrenden Gesellin Jennifer Lynn Ellis, die sich spontan entschied, für einige Monate auf der Burg zu helfen. Da zur Zeit die sonst üblichen Tätigkeiten unserer Bundesfreiwilligen (BFD), wie Bedienung der Großspülmaschine, Betreuung des Burgkiosks oder Mülltransport aus den Gästebereichen zum Müllpresscontainer nicht notwendig sind, kümmern sich alle Freiwilligen um die Instandhaltung der Burg. Dafür werden täglich viele Manometer und Zähler der zahlreichen technischen Anlagen, von Heizung über Schwimmbad bis zur Kläranlage, abgelesen. Die Zimmer werden kontrolliert und Wasserhähne zur Vermeidung von Legionellenbildung kurzfristig geöffnet. Die Außenanlagen werden weiterhin gepflegt. Wenn dann noch Zeit bleibt, werden unter Beachtung der geltenden Hygienevorgaben kleinere Reparaturen und Verschönerungsarbeiten in den Gästezimmern durchgeführt. Damit sind wir auf eine weitere Freigabe des Beherbergungsbetriebes auf der Burg durch Politik und Gesundheitsfachleute gut vorbereitet. Sobald eine solche Freigabe vorliegt und es wirtschaftlich sinnvoll ist, können wir also den Betrieb wieder aufnehmen. Wir freuen uns bereits auf diesen Zeitpunkt! Nächste Archivtagung erst 2021 Die für das vorletzte Oktoberwochenende geplante Archivtagung „Transzendental obdachlose Jugend? Sinnsuche, Sinnfragen, sinn-volle Praktiken der jungen Generation in den ersten Nachkriegsjahren (1945–1949)“ muss in diesem Jahr leider ausfallen. Unter den Bedingungen der Corona-Krise wäre eine Veranstaltung mit – wie üblich – 80 bis 100 Teilnehmenden auf der Burg nicht zu realisieren. Daher haben sich die Veranstalter, Prof. Dr. Wolfgang Braungart (Bielefeld) vom wissenschaftlichen Beirat des Archivs und die Archivleitung, entschlossen, die Tagung auf das kommende Jahr zu verschieben (22.-24.10.2021). Gedenkstunde für Hans Paasche Am 21. Mai 2020 fand an der Paasche-Linde unterhalb der...

Neue Zivis auf der Ludwigstein

In diesem Jahr fiel das Hafenfest zur Begrüßung der neuen „Zivis“ coronabedingt deutlich kleiner aus als im letzten Jahr. Am 2. Juli 2020 konnten wir trotzdem in einem netten Rahmen unsere „Neuen“ Emily Kärcher, Maurice Eble, Anton Strecker, David Luka Freitag, Olaf Heckmann (alle Bundesfreiwillige) sowie Daniel Schmuck (FJD) begrüßen. Gleichzeitig haben wir unsere „Alten“, auch wenn einige noch bis in den August bleiben werden, gebührend verabschiedet. Dies waren Lia Geßner (FÖJ), Mattis Wehner (FJD) sowie die Bundesfreiwilligen Melissa Münkel, Chantal Noa, Helene Paschek, Hannah Jaensch, Selina Eckhoff und Phil Brede. Auch wenn für die „Neuen“ die Spülmaschine oder der Mülldienst vorläufig nicht zu den Hauptaufgaben gehören werden, so ist die Wartung von Technik und Burgumfeld ohne die Unterstützung dieser jungen Menschen nicht realisierbar. Wir freuen uns auf eine „neue“ gemeinsame...