Pfadfinderburg Jomsburg bittet um Spenden...

Wer kennt sie nicht, die Pfadfinderburg Jomsburg, welcher das stolze Zentrum der Jomsburger Pfadfinder ist. Ich glaube, auf dieses extrem stylische, selbst errichtete Heim ist jeder neidisch, der dort schonmal vorbeikommen ist. Doch wie es so ist, trägt sich auch dieses Anwesen nicht allein über Mitgliedsbeiträge, sondern im wesentlichen auch aus Unkostenbeiträgen, welche Übernachtungsgäste beisteuern. Nachdem schon die Jugendburg Ludwigstein, die Einrichtungen der Coburger Pfadfinder, das BdP-Bundeszentrum Immenhausen  (und mit Sicherheit noch viele weitere) durch die Betriebsschließungen aufgrund Corona in erhebliche finanzielle Schiedlage bis hin zur Existenzgefährung geraten sind, betrifft es nun auch das Zentrum der Jomsburger Pfadfinder. Auf Betterplace.org haben sie zu einer Spendenaktion aufgerufen. Es ist ihnen zu wünschen, dass sie damit ebensoviel Erfolg haben wie alle, die jetzt auf Spenden angewiesen...

Jomsburger Pfadfinder in der Presse...

Da könnte man fast das Gefühl haben, die Jomsburger Pfadfinder hätten sich eine Presseabteilung zugelegt, so häufig haben sie es in jüngster Zeit in ihre lokale Presseberchterstattung geschafft – und das wohlbemerkt ohne Skandal. Schon etwas her und trotzdem schön zu lesen ist der Bericht über ihre Osterfeueraktion, welche die Jomsburger zusammen mit dem Freizeitkreis Schwedeneck auf die Beine gestellt hatten. „Stockbrotrösten und Ostereiersuche kamen bestens an“ so ist zu lesen und gegen reichlich Regen von oben half die Jurtenburg. Jurte allein macht auch nicht froh und so war wenige Wochen später in der Zeitung zu lesen, ein älterer Pfadfinder hätten den Nachwuchspfadfindern gleich drei Kohten geschenkt. Anlass genug, um auf die lebenslangen Freundschaften hinzuweisen, welche oft bei den Pfadfindern entstehen. Klingt verlockend – dieser ältere Pfadfinder, der hätte nicht zufällig noch einige Zelte für weitere Gruppen zu vergeben? Nein? Schade eigentlich. Zum Pfingstlager luden die Jomsburger dann zahlreiche kleinere Nordbünde zum Norden-Pfingstlager auf ihre „Burg“ bei Kiel ein. 230 PfadfinderInnen waren der Einladung gefolgt. Wie dem Zeitungsbericht zu entnehmen war, sind für Gastgeber und Bundesführer Patrick Zimmerman sind solche großen Treffen wichtig, „damit die einzelnen auch einmal über ihren Tellerrand hinausschauen.“ Hier geht es zum Artikel. Wer nun denkt, drei Artikel müssten doch eigentlich für ein Jahr reichen, der irrt gewaltig. Offenbar wollen die Jomsburger hoch hinaus. Denn ihr Teamtraining absolvierten fünfzehn ältere Jomsburg-Pfadfinder im Hochseilgarten. Sich dabei auf eine Taktik miteinander zu verständigen, soll ihnen gemäß Pressebericht leicht gefallen sein.  Die beste Taktik für zahlreichen Nachwuchs ist hingegen eine ordentliche und regelmäßige Pressearbeit. Ob die drei gespendeten Kohten reichen werden, darf in Anblick der zahlreichen Berichte fast bezweifelt werden 😉 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...