Video und Spendenaufruf

Bootsmann hat vor einigen Wochen ein Video veröffentlicht, welche die Situation im hochwasserzerstörten Dümpelfeld schildert. Der Zugvogel sammelt weiter Spenden, um Dümpelfeld und Schuld zu unterstützen, wo die Sängerfeste der Vergangenheit stattfanden. Hier geht es zu weiteren Informationen zur...

Hilfe für Hochwasserbetroffene

Durch die verheerende Hochwasser-Flutkatastrophe sind in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz viele Städte und Dörfer von umfassender Zerstörung betroffen. Die Infrastruktur der Regionen sind vielerorts zusammengebrochen. Viele der dort lebenden Menschen stehen vor den Trümmern ihrer Heime oder haben sogar Angehörige verloren. Zahlreichen Angehörigen der Pfadfinder- und Jugendbewegung ist es ein selbstverständliches Anliegen, hier helfen zu wollen. Sie verfügen im Vergleich zu anderen Helfern über den Vorteil, organisiert zu sein. Einzelne Gruppen, die in der Nähe der Katastrophengebiete ansässig waren, nahmen gerade zu Beginn der Katastrophe die Aufgabe wahr, Sachspenden wie Bekleidung zu sammeln. Andere Gruppen (so die Betreiber des Pfadfinderzentrums Ettelscheid (DPB), welches von überfluteten Tälern schier umringt ist) hat alle Gruppenbuchungen abgesagt und obdachlose Familien einquartiert. Nach den coronabedingten Buchungsausfällen schlägt dies finanziell ins Kontor (Geldspenden  werden gern entgegengenommen: Bankverbindung: VR Bank Nordeifel; IBAN: DE32 3706 9720 5009 3470 13). Das Pfadfinderzentrum in Hürth (gleichfalls DPB), nahe des stark betroffenen Erftstadt gelegen, dient als Übernachtungsort angereister Helfergruppen, die von dort aus mit Helfer-Shuttlen in die Hilfsgebiete gebracht werden. Gut organisiert zeigte sich auch die DPSG, die sich wohl mit am schnellsten koordinierte und beispielsweise in Hagen Anlaufstellen für Helfer, benötigte Sachspenden und Ausschreibungen von konkreten Hilfsgesuchen übersichtlich zusammenstellt(e). Das Foto stammt von einem Helfereinsatz des DPV, der durch einige Angehörige der Grauen Reiter personell verstärkt war.  Über den Stamm Greif aus Bruchsal an der Ahr berichtete der SWR (https://www.ardmediathek.de/…/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgv…/) , der eine regionale Spendensammlung für die Angehörigen und Familienmitglieder des Stammes Schwarzer Adler aus Ahrweiler organisiert hat (https://stammgreif.de/aktionen/spendenaktion-fuer-flutopfer). Allgemeiner Hinweis: Pfadfinder, die helfen wollen, sollten nicht auf eigene Faust und gut Glück in die Katastrophengebiete eilen, sondern sich an bereits organisierte Hilfseinsätze anschließen  und keinesfalls mit dem eigenen PkW bis in die Einsatzgebiete fahren (die Autos versperren die Durchfahrt für die schweren Räumfahrzeuge). Die...

Spenden für Dümpelfeld

Liebe Zugvögel, liebe Freundinnen des Sängerfestes in Dümpelfeld, die Bilder in den Medien sprechen bereits für sich, wir erleben eine Naturkatastrophe in unserer Region, die so bisher nicht vorstellbar war. Die Zahl der Todesopfer in NRW und RP steigt immer noch weiter an und während sich die Lage im Bergischen entspannt, bangen in Teilen der Eifel und in Erftstadt weiterhin Bewohner und Rettungskräfte um unerreichbare Hilfesuchende und das Hab und Gut ganzer Familien. Wir hoffen sehr, dass es bei euch, euren Familien und Freunden bei vollgelaufenen Kellern und materiellen Schäden geblieben ist bzw. ihr ganz verschont geblieben seid. Der Kochshof, sicher nicht die wichtigste Feststellung an dieser Stelle, ist zum Glück verschont geblieben. Der Johanneshammer aber zum Beispiel nach ersten Sichtungen vermutlich im Kern zu sanieren. Besonders aber beschäftigt uns in diesen Stunden jedoch die Situation im Kreis Ahrweiler. Der Ort Schuld, ihr kennt ihn durch seine Gemeindehalle von unserem letzten Singewettstreit in Dümpelfeld, ist zu einem Großteil zerstört. Wir wollen Euch Zugvögeln und unseren Freunden die Möglichkeit geben, bei unserer Spendenaktion mit zu machen, um schnellstmögliche und unkomplizierte Hilfe für die Bewohner und Rettungskräfte zu ermöglichen. Durch den in der Vergangenheit intensiven Kontakt zum Bürgermeister und der engen und auch örtlichen Verbundenheit durch Hugo zur Gemeinde, finden wir es sinnvoll eine Direktspende zu sammeln. Hierfür haben wir nun extra ein Konto bereitgestellt, auf das ihr, wenn ihr mögt, gerne unter dem Stichwort „Dümpelfeld“ eine Spende überweisen könnt: „Zugvogel“ Deutscher Fahrtenbund e.V. DE84 3706 9125 2004 6060 38 Stichwort: Dümpelfeld oder via PayPal https://paypal.me/RadioZugvogel Leitet diese Email gerne in den bekannten Kanälen und Verteilern an unsere befreundeten Gruppen weiter. Wir bedanken uns bei euch für eure Mithilfe und senden die besten Wünsche ayen hugo, tapio, schmuddel, fuffi, plüsch und panama (Bild: das war die...

Pfadfinder für Arbeitseinsatz gesucht von „flut opfern helfen“...

Die Pfadfinder-Initiative „flut opfern helfen“ sucht aktuell (04. Juli) nach Helfern, die für einen Arbeitseinsatz zur Verfügung stehen. Gruppen oder gar Stämme, die in ihren Sommerferien vor Ort im Deichbruchgebiet Fischbeck tätig werden möchten, können sich unter https://www.flut-opfern-helfen.de/PDFs/FLUTopferHILFE_PFADFINDER.pdf über die Hilfsaktion informieren. Die Weitergabe dieser Information ist ausdrücklich...

Pfadfinder helfen in den Hochwassergebieten im Rahmen der 72-Stunden-Aktion...

Schutzdämme Auf- und Abbauen, Böden und Tapeten in Kellern ausreißen, kontaminierte Sandschichten abtragen; so sehen die Aufräumarbeiten in den Hochwassergebieten rund um Magdeburg aus. Mitten unter den Helfern engagierten am dritten Juniwochenende auch die Pfadfinder des Diözesanverbandes der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg. Nach den schlimmen Bildern der Flutkatastrophe in weiten Teilen Deutschlands hatte sich der Diözesanverband der Georgspfadfinder der Diözese Rottenburg-Stuttgart entschlossen, freiwillige Helferinnen und Helfer nach Magdeburg zu schicken. Im Rahmen der 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend, während der in ganz Deutschland soziale Projekte durchgeführt wurden, packten rund 60 Pfadfinder kräftig mit an, um den Betroffenen der Hochwasserkatastrophe in Magdeburg und Naumburg zu helfen. Am Abend des 15. Juni machten sie sich mit dem Bus auf nach Sachsen-Anhalt. Welche Aufgaben auf sie warteten, wussten sie nicht. Doch die Motivation zu Helfen war groß. „Alles was wir wussten war, dass wir dort helfen wollen die immensen Schäden, die das heftige Hochwasser hinterlassen hat, zu beseitigen“, sagt Tobias Becker, der nach der Hilfsaktion hinter seiner Brille müde und erschöpft blinzelt. Die Georgspfadfinder arbeiteten bereits ab Freitagmorgen an verschiedenen Einsatzorten. „Kurz nach sieben Uhr riss uns der Wecker aus dem viel zu kurzem Schlaf, aber schlechte Laune war nicht zu spüren. Wir waren allerdings doch recht nervös, weil wir immer noch nicht wussten, was genau auf uns zukommt“, sagt Tobias Becker und zieht das Hemd seiner Pfadfinderkluft zurecht. Erst in der Einsatzzentrale wurden die Pfadfinderinnen und Pfadfinder auf Einsatzorte verteilt. In einer Kindertagesstätte mussten die Kellerräume von Flutschäden beseitigt werden. An einem Beachballplatz galt es den kontaminierten Sand wegzutragen. Ein Campingplatz musste von Treibgut befreit werden. „Hier wurde uns klar, wie hoch das Wasser tatsächlich stand, Tierkadaver, angeschwemmte und verkeilte Bäume sowie tote Fische in den Ästen der Bäume. Das war das Bild welches...