Heliand-PfadfinderInnen mit neuem Vorstand...

Ende Februar fand die Mitgliederversammlung des Evangelischen Jugendwerks Gießen e.V. (EJW) statt. Vorauf Nicht-Eingeweihte vom Namen her kaum kommen: Dabei handelt es sich um das gemeinsame Dach der Heliand-Pfadfinder und -Pfadfinderinnen. Highlight der Mitgliederversammlung war nach Eigenaussage die Präsentation der Gruppen über die im Jahr 2014 geplanten Aktivitäten. So veranstaltet die Heliand-Pfadfinderinnenschaft im Sommer ein großes Zeltlager zur Feier ihres 25-jährigen Bestehens. Die Pfadfinder wollen auf ihrer Großfahrt in die Pyrenäen auf den Spuren von Wolf und Luchs pirschen. Wochenendzeltlager und das EJW-Sommerfest werden weitere Eckpunkte des Pfadfinderjahres sein. Außerdem wurde der Vorstand per Satzungsänderung auf sieben Personen erweitert. Damit erhofft man sich weniger Arbeitsbelastung für jeden einzelnen und die Vertretung aller Gruppen durch jeweils ein Vorstandsmitglied. Quelle: Gießener Anzeiger...

Kennst du das Gefühl ?

Kennst du das Gefühl? Das Gefühl, nach einem guten Gespräch neue Gedanken zu haben? Das Gefühl, einen Brief zu öffnen und sich über die liebevolle Art und den Inhalt so sehr zu freuen, dass du die Welt umarmen möchtest? Das Gefühl, morgens aus dem Zelt zu treten, während die Sonne scheint und deine Füße laufen über taunasses Gras? Das Gefühl, dich geborgen und beschützt unter vielen anderen zu fühlen, nicht alleine zu sein? Das Gefühl, dich auf den Boden zu legen, Sterne zu gucken und dich Gott nahe zu fühlen? Das Gefühl, wenn sich deine Stimme mit tausenden anderen zu einer vereint? Das Gefühl, fremden Menschen zu vertrauen? Das ist Taizé für mich.Taizé, ein Ort mitten in Frankreich, ein kleines Dorf in Burgund, in dem seit 1945 eine Gemeinschaft von Brüdern lebt, die das Evangelium als Grundlage ihres Lebens gewählt hat – und dazu einlädt, dies zu teilen. Und so befinden sich neben dem scheinbar verschlafenen Dörfchen unzählige Zelte, dicht an dicht. Viele tausende Jugendliche – selbst aus den entlegensten Winkeln der Welt – kommen hier zusammen, um die Osterwoche gemeinsam zu erleben! Der Austausch in den Gesprächsgruppen findet oft mit Händen und Füßen statt und auf eine fantastische Weise versteht man sich einfach sofort. Nirgendwo kann man so schnell, so leicht Beziehungen in die ganze Welt knüpfen, nirgends trifft man auf so viel Neugierde und Offenheit. Die gemeinsamen Gebete und der persönliche Glaube stehen hier im Mittelpunkt – doch auch das Erledigen von kleinen Arbeiten gehört zu dem Leben hier dazu. Taizé ist offen für Menschen jeder Konfession, für jeden Zweifel und jegliche Fragen – das einfache Leben und der geregelte Tagesablauf helfen, zur Besinnung und zur Ruhe zu kommen. Abends jedoch kann man diesen Ort noch einmal ganz anders erleben. So findet...

Eine Singerunde für den Frühling...

2008 ins Leben gerufen, waren unsere sogenannten Musikrunden, deren Name wir so wählten, damit verständlich wird, dass es noch um viel mehr geht, als nur das bloße Singen, nur für unsere Sippe bestimmt. Doch nach und nach entwickelte sich daraus ein etwas größeres Spektakel und am 18. Februar erreichte es seinen Höhepunkt. Da der Februar eine Jahreszeit ist, wo das Grau überwiegt und man aus diesem Grund anfängt, vom Sommer zu träumen, beschlossen wir, eine überbündische Singerunde zu veranstalten. Um einerseits mit Frühlingsgedanken dem Winter entgegenzuwirken und um andererseits die verschiedenartigen Bünde in Hessen kennenzulernen.Am frühen Abend sah es so aus, als ob es mal wieder eine kleine Singerunde im bekannten Kreis werden würde, doch nach und nach füllte sich der Raum mit verschiedenartigen Trachtfarben: rote (HMP), hellgrüne (HP), blaue (BdP) und graue (BPS) waren anwesend. 30-40 Pfadfinder hatten sich in den Räumlichkeiten der Heliandpfadfinderschaften zusammengefunden. Mit der Vorstellungsrunde und mit den Liederwünschen bekam man eine erste Gelegenheit, die anderen kennen zu lernen. Die kreativen Beiträge fanden begeisterten Anklang. Zwei von Michael Endes Gedichten wurden mit Gitarre und Gesang vorgestellt und die HP wurde von der HMP liebevoll auf den Arm genommen. („Die Fähigkeiten des HPlers reichen über laut rumbrüllen, sich gegenseitig zu verkloppen, in regelmäßigen Abständen einen Winterschlaf zu halten bis dahin, dass sie sich alle gleichzeitig auf einen undefinierbaren Gummiring stürzen.“) Natürlich durfte bei so einer Stimmung das Programm nicht fehlen. Es wurden Gruppen zusammengesetzt, wo immer mindestens einer von jedem Bund dabei war. Die Aufgabe lautete nun folgendermaßen: Die Gruppen mussten Improtheater spielen und sich so vorstellen. Die Schwierigkeit lag hierbei, darin drei abstruse Begriffe einzubauen, die sie erst auf der Bühne bekamen. Das hatte zum Beispiel eine etwas merkwürdige Diskussion bezüglich des Vegetarier-Seins in jeder Pfadfinderschaft zur Folge. Bei manchen...

Heliand-Pfadfinderinnen feierten siebten Geburtstag ihrer Sippe...

Anlässliche des siebenjährigen Bestehens ihrer Sippe „Rigoberta Menchú Tum“ gestalteten die Heliand-Pfadfinderinnen aus Seulberg einen Gottesdienst unter dem Motto „Jackpot-Leben macht süchtig“ in Bezug auf den Psalm 16, Vers 11: „Du wirst mir den Weg zum Leben zeigen und mir die Freude deiner Gegenwart schenken. Aus deiner Hand kommt mir ewiges Glück.“ Seit November hatten sich die Pfadfinderinnen auf ihren Gottesdienst vorbereitet und waren zu dem Ergebnis gekommen, dass ihr Jackpot die Gemeinschaft, das Miteinander, das Sich-aufeinander-verlassen-können in der Sippe sei. Entsprechend persönlich fielen dann auch ihre Beiträge für den Gottesdienst aus, in den auch Pfadfinderlieder einflossen.  In der Heliand-Pfadfinderinnenschaft bezeichnet der Begriff „Sippe“ die zu einer Gemeinde gehörigen Pfadfinderinnen. Die Sippe „Rigoberta Menchú Tum“ besteht aus 40 Mädchen in insgesamt vier Gruppen. Sie ist benannt nach der guemaltekischen Menschenrechtsaktivistin und Friedensnobelpreisträgerin. Quelle: scouting...