Royal Rangers Hilfseinsatz Rumänien...

Zur Jahreswende waren 24 Pfadfinderinnenund Pfadfinder der christlichen Pfadfinderschaft Royal Rangers nach Rumänien auf, um im Namen der Aktion „Strahlende Augen“ Geschenkepäckchen zu verteilen. Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder stammten aus aus acht verschiedenen Stämmen in Schramberg, Rottweil, Überlingen, Furtwangen, Tübingen, St. Georgen, Schwenningen und Königsfeld. Die Aktion „Strahlende Augen“ wird getragen von dem Verein DHHN (Deutsche humanitäre Hilfe Nagold) und der christlichen Pfadfinderschaft Royal Rangers. In und um Cluj-Napoca verteilten sie in Schulen, Kindergärten, Kinder- und Waisenheimen und Kirchen zusammen mit rumänischen Royal Rangers die Päckchen, welche sie mit Hygieneartikeln, Schulsachen, Spielzeug und Süßigkeiten gefüllt hatten. Quelle: NRWZ vom...

König von Schweden besucht philippinische Pfadfinder...

Seine Majestät Carl-Gustaf von Schweden weilt derzeit auf den Philippinen, wo er in seiner Funktion als Ehrenvorsitzender der World Scout Foundation mehrere Pfadfindergruppen besucht, die sich um Opfer des Taifuns Haiyan und die Behebung von Schäden kümmern.Der Taifun Haiyan richtete am 9. November des vergangenen Jahres verheerende Schäden in zahlreichen Gemeinden in den Philippinen an und forderte Tausende von Todesopfern. Das World Scouting -Team besuchte nun mit dem König von Schweden Pfadfindergruppen, welche die Sanierungsarbeiten in Tacloban unterstützen. Innerhalb von Stunden nach der Katastrophe hatten sich die philippinischen Pfadfinder bereits soweit organisiert, dass sie die professionellen Hilfsorganisationen unterstützen konnten. Finanzielle Unterstützung in Höhe von 100.000 US-Dollar konnte nun Carl-Gustaf im Namen der World Scout Foundation übergeben. Mit über 1,5 Millionen Pfadfindern bilden die philippinischen Pfadfinder eines der größten Mitglieder innerhalb der Weltpfadfinderbewegung. Quelle: World Scout Organisation...

Pfadfinder für Arbeitseinsatz gesucht von „flut opfern helfen“...

Die Pfadfinder-Initiative „flut opfern helfen“ sucht aktuell (04. Juli) nach Helfern, die für einen Arbeitseinsatz zur Verfügung stehen. Gruppen oder gar Stämme, die in ihren Sommerferien vor Ort im Deichbruchgebiet Fischbeck tätig werden möchten, können sich unter https://www.flut-opfern-helfen.de/PDFs/FLUTopferHILFE_PFADFINDER.pdf über die Hilfsaktion informieren. Die Weitergabe dieser Information ist ausdrücklich...

Pfadfinder helfen in den Hochwassergebieten im Rahmen der 72-Stunden-Aktion...

Schutzdämme Auf- und Abbauen, Böden und Tapeten in Kellern ausreißen, kontaminierte Sandschichten abtragen; so sehen die Aufräumarbeiten in den Hochwassergebieten rund um Magdeburg aus. Mitten unter den Helfern engagierten am dritten Juniwochenende auch die Pfadfinder des Diözesanverbandes der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg. Nach den schlimmen Bildern der Flutkatastrophe in weiten Teilen Deutschlands hatte sich der Diözesanverband der Georgspfadfinder der Diözese Rottenburg-Stuttgart entschlossen, freiwillige Helferinnen und Helfer nach Magdeburg zu schicken. Im Rahmen der 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend, während der in ganz Deutschland soziale Projekte durchgeführt wurden, packten rund 60 Pfadfinder kräftig mit an, um den Betroffenen der Hochwasserkatastrophe in Magdeburg und Naumburg zu helfen. Am Abend des 15. Juni machten sie sich mit dem Bus auf nach Sachsen-Anhalt. Welche Aufgaben auf sie warteten, wussten sie nicht. Doch die Motivation zu Helfen war groß. „Alles was wir wussten war, dass wir dort helfen wollen die immensen Schäden, die das heftige Hochwasser hinterlassen hat, zu beseitigen“, sagt Tobias Becker, der nach der Hilfsaktion hinter seiner Brille müde und erschöpft blinzelt. Die Georgspfadfinder arbeiteten bereits ab Freitagmorgen an verschiedenen Einsatzorten. „Kurz nach sieben Uhr riss uns der Wecker aus dem viel zu kurzem Schlaf, aber schlechte Laune war nicht zu spüren. Wir waren allerdings doch recht nervös, weil wir immer noch nicht wussten, was genau auf uns zukommt“, sagt Tobias Becker und zieht das Hemd seiner Pfadfinderkluft zurecht. Erst in der Einsatzzentrale wurden die Pfadfinderinnen und Pfadfinder auf Einsatzorte verteilt. In einer Kindertagesstätte mussten die Kellerräume von Flutschäden beseitigt werden. An einem Beachballplatz galt es den kontaminierten Sand wegzutragen. Ein Campingplatz musste von Treibgut befreit werden. „Hier wurde uns klar, wie hoch das Wasser tatsächlich stand, Tierkadaver, angeschwemmte und verkeilte Bäume sowie tote Fische in den Ästen der Bäume. Das war das Bild welches...

Engagement in Mexiko

Fünfzehn Monate verbringen fünf junge Erwachsene, darunter auch Stefan Puke vom DPSG Stamm Don Bosco aus Wolbeck, in Mexico. Sie absolvieren dort ihren Zivildienst bzw. ihr Freiwilliges Soziales Jahr unter der Trägerschaft des „Vereines für interkulturellen Austausch und Dialog mit Mexiko: Animo“. Untergebracht sind sie in den Pfarrhäusern der unterschiedlichen Gemeinden. Neben der Beteiligung am Gemeindeleben übernehmen sie verschiedenste soziale Aufgaben.Die derzeitige Heimat des Pfadfinders Stefan ist Tasquillo, ein Ort mit 16000 Einwohnern, der etwa drei Stunden nördlich von Mexiko-Stadt liegt. Er ist eine grüne Oase inmitten der von Kakteen übersäten mexikanischen Halbwüste. Die Pfarrgemeinde ist mit dem Zentrum und insgesamt 32 Dörfern eine große und lebendige Gemeinde. „Migration, Armut, Alkoholismus und Stand der Frau sind nur einige gesellschaftliche Probleme, die ich hier täglich sehe und die meine Arbeit beeinflussen“, so Stefan Puke, dessen Aufenthalt aus Spenden finanziert wurde. Während seines Zivildienstes gibt er vor Ort und in der Umgebung Englisch- und Deutschunterricht, führt die Kommunion- und Firmvorbereitung in mehreren Dörfern, leitet die Einheimischen zum pfleglichen Umgang mit den natürlichen Ressourcen an. Nebenbei verwandelt er ein verwahrlostes Stück Land in einen Garten mit Teich, einer kleinen Überdachung und einer Feuerstelle. Außerdem möchte er durch den Anbau von Tomaten, Zwiebeln, Zitronen und anderen Pflanzen die Familien vor Ort zur Rückkehr zur Selbstversorgung anleiten. Die stetig steigenden Lebensmittelpreise der Import-Lebensmittel schüren die Angst vor einer Hungersnot. Nebenbei arbeitet er außerdem an einem Liederbuch mit Liedern in Spanisch und der Indianersprache „hñähñu“. Im Vordergrund steht für den ihn jedoch die gemeinsame Zeit zum Spaß haben, Abenteuer erleben und Gemeinschaft leben. Außerdem gebe es „immer etwas zum Anpacken.“ Animo ist ein Verein, der von Jugendlichen gegründet wurde, die als Friedensdienstleistende im Rahmen der Bistumspartnerschaft Tula-Münster in Mexico gelebt und gearbeitet haben. In dieser Zeit erfuhren sie, wie bereichernd...