Erstmalig: Ferienfreizeit im Haus Sankt Georg...

Die Sommerferien in Nordrhein-Westfalen haben begonnen. Und jetzt? Wohin geht’s? Was ist möglich im Corona-Sommer 2020? Die Jugendbildungsstätte Haus Sankt Georg in Wegberg hat die Antwort: „Die Kunterbunte Ferienwoche“. Unter diesem Namen findet vom 27. bis zum 31. Juli 2020 zum ersten Mal im Haus Sankt Georg eine Ferienfreizeit mit vielfältigem Programm für Kinder und Jugendliche statt. Das Programm ist für zwei Altersgruppen konzipiert, so gibt es ein spezielles Angebot für 7- bis 10-Jährige und ein entsprechendes für 10- bis 14-Jährige. Angeboten werden unteranderem Naturführungen, Mosaik gestalten, Papierschöpfen u.v.m. Durchgeführt wird das Programm von pädagogisch ausgebildeten Personal unter Einhaltung der Hygiene-Schutzmaßnahmen. Und weil es sich mit leeren Magen nicht besonders gut spielt, gibt es täglich ein frisch gekochtes Mittagessen sowie rund um die Uhr Wasser zum Trinken. Ein Stück Normalität Aufgrund der Corona-Pandemie und dem Wegfall von u.a. Schule und Freizeitangeboten haben viele Kinder und Jugendliche kaum eine Möglichkeit gehabt, ihre Freunde und Freundinnen zu treffen. Auch Sommerurlaube, wie wir sie bisher kannten, sind so erstmal nicht oder nur eingeschränkt möglich. Das dadurch entstandene soziale Defizit möchte das Haus mit der Ferienaktion zumindest etwas ausgleichen. „Wir als Jugendbildungsstätte Haus Sankt Georg möchten Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geben, wieder einen Schritt zurück zur Normalität zu finden und, unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen, wieder unbeschwert spielen und gestalten zu können.“, erklärt Felicitas Fischer, die Pädagogische Leiterin des Hauses. Weitere Information zum Haus St. Georg finden Sie auf...

400 Gäste zum 60. Jubiläum

Mit einem Tag der offenen Tür hat das Haus Sankt Georg in Wegberg am 3. Oktober 2019 das 60. Jubiläum gefeiert. Gekommen waren rund 400 Gäste. Begonnen hatte das Fest mit einem Gottesdienst, den der Aachener Dompropst Rolf-Peter Cremer zusammen mit dem Diözesankurat Thomas Schlütter gefeiert hat. In seiner Predigt betonte der Dompropst den spirituellen Charakterzug des Hauses: „Gott ist in diesem Haus spürbar. In der Arbeit mit den Menschen, in der Arbeit mit der Natur. In der Art und Weise, wie die Menschen hier miteinander und mit der Schöpfung umgehen.“ Anschließend folgte der Festakt, bei dem neben Zeitzeugen und dem Vorstand des Diözesanverbandes Aachen, auch Vertreter aus Politik und Gesellschaft anwesend waren. Der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Wegberg, Georg Schmitz sowie Hiltrud Derix vom Regionalteam Heinsberg gratulierten in ihren Grußworten dem Haus zum Jubiläum. Nach dem Festakt begann das bunte Programm im Haus sowie auf dem Gelände. Von Hüpfburg und Bogenschießen, über Figurentheater und Kräutersalz mischen bis hin zu Führungen durch das Haus war für jeden Gast etwas dabei. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Der ganze Tag wurde immer wieder mit Live-Musik untermalt. Abschluss des Festes war das gemeinsame Pflanzen eines Baumes auf der Streuobstwiese des Hauses. Geschäftsführung, Hausleitung sowie der Diözesanvorstand waren sich zum Schluss einig: das Jubiläum war ein voller Erfolg. 1959 wurde das „Landesamt St. Georg – Grenzmark Aachen – e.V.“ gegründet. Dessen Mitglieder tagten am 30. Mai 1959 zum ersten Mal in dem heutigen Haus – der ehemaligen Europa-Jugendherberge – das zur damaligen Zeit leer stand. Am 20. September 1959 wurde das Haus Sankt Georg feierlich eingeweiht. Weitere Information zum Haus St. Georg finden sich auf www.haussanktgeorg.de v.l. Thomas Schlütter (Diözesankurat des DPSG Diözesanverbandes Aachen), Rolf-Peter Cremer (Aachener Dompropst), Hiltrud Derix (Regionalteam Heinsberg), Annkathrin Meyer (Diözesanvorsitzende des...

Freiwilligendienst im Haus St. Georg...

Ein Jahr wie kein anderes – Für viele junge Erwachsene stellt sich nach der Schule schnell die Frage „und was nun?“ Gerade in dieser Orientierungsphase entscheiden sich viele dann für einen Freiwilligendienst, um sich auszuprobieren, Interessen zu entdecken und das Arbeitsleben kennenzulernen. Auch das Haus St. Georg bietet jedes Jahr Stellen sowohl für das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) als auch für den Bundesfreiwilligendienst (BFD) an. Den jungen Erwachsenen wird dabei ein großes Spektrum an Betätigungsfeldern geboten. Zwischen Apfelpresse und Gästebetreuung Die Aufgaben für die Freiwilligen unterscheiden sich natürlich zwischen dem FÖJ und dem BFD. Während die FÖJler vor allem für die Pflege und Gestaltung der Außenanlagen zuständig sind, kümmern sich die BFDler um die Gäste und die Abläufe im Haus St. Georg. BFDlerin Jasmin Hoffs hat sich schon gut im Haus St. Georg eingelebt: „Klar ist es manchmal anstrengend, aber man bekommt schnell Routine. Und die Betreuung der Gäste macht Spaß.“ Für die FÖJler Sophia Hoffmann und Patrick Schröpfer gibt es vor allem nun im Sommer viel Arbeit. Patrick erzählt z.B. von der Apfelernte und von dem Apfelsaft, der nun aus den eigenen Äpfeln gepresst wurde. Sophia nimmt derweil schon Projekte in Anlauf und spricht von der Erneuerung des Barfuß-Pfades, den es im Haus St. Georg gibt. Allen drei Freiwilligen ist aber eines gemeinsam, sie haben viel Spaß zusammen. „Wir sind ein tolles Team“, sagt Sophia, „aber auch der Austausch mit anderen Freiwilligen ist toll. Die Seminare, die für uns angeboten werden, sind total interessant.“ Freiwilligendienst – ein Geben und Nehmen Die Hausleitung Bianca Heintges ist ebenso wie die Freiwilligen angetan von den Konzepten des FÖJ und des BFDs. „Es ist für uns immer wertvoll, junge Menschen hier zu haben, die mit anpacken und ihre Ideen einbringen“ bekräftigt sie. „Dafür bieten wir hier ein...