Prozessauftakt um Leichenkoffer

Pfadfinder halten die Augen auf und sind neugierig. Unangenehme Folgen hatte das für die beiden Pfadfinder, die im Februar den Inhalt eines auffälligen Koffers inspizierten, den sie an einem kleinen Teich in Hamburg-Sinstorf entdeckt hatten. Im Koffer befand sich eine Leiche. Ermittlungen führten die Polizei schnell auf die Spur der Söhne des Verstorbenen. Jetzt beginnt der Prozess gegen die mutmaßlichen Täter, die ihren Vater im Oktober des Vorjahres erschlagen haben und in dem Koffer entsorgt haben sollen. Vor Gericht erscheinen wird aber nur der jüngere der beiden Brüder. Der zwanzigjährige wird wegen Totschlages angeklagt. Sein sieben Jahre ältere Bruder hat sich nach Mazedonien abgesetzt und wird nicht ausgeliefert. Quelle: Welt 03.09.2014...

Isabell aus Hamburg hat ihre Gitarre zurück...

Da war dann doch ein Nicht-Pfadfinder schneller: Der Hamburger Detlef Krause hat der Pfadfinderin Isabell, die ihre Gitarre während der Großfahrt in Stockholm verloren hatte, das gute Stück (ein Geschenk ihrer Großmutter) wieder zurückgebracht. Abgegeben worden war die Gitarre schon vor einigen Tagen im Fundbüro von Stockholm, aber wie sollte sie von dort wieder nach Hamburg zurückkommen? Bildnachweis: Martin Möller, wikipedia Hamburger Abendblatt...

Wer fährt demnächst nach Stockholm?...

Das Hamburger Abendblatt hat Recht: Es sind die Pfadfinder selbst, die dafür bekannt sind, anderen zu helfen. In diesem Fall jedoch ist einer Pfadfinderin aus Hamburg ihre Gitarre in Stockholm verloren gegangen. Die gute Nachricht: Sie wurde gefunden und im dortigen Fundbüro abgegeben. Die schlechte: Allein schafft sie es nicht nach Hamburg zurück – zumindest nicht zu angemessenen Kosten. Deshalb sucht Isabell, der die Gitarre gehört, nun nach einem freundlichen Helfer, der demnächst in Stockholm weilt und ihr im Anschluss ihre Gitarre in Hamburg vorbeibringen kann. Wir sind uns sicher: Es spricht nichts dagegen, wenn dies ein/e Pfadfinder/in wäre. Update 26.08.2014: Gitarre ist wieder zurück, herzlichen Dank! Bildnachweis: Martin Möller, wikipedia Quelle: Hamburger Abendblatt 21.08.2014...

Pfadfinder wussten sich selbst zu helfen...

Ein glückliches Ende fand die „Strandung“ der DPSG-Pfadfinder aus Hamburg, welchen aufgrund eines überfüllten Zuges durch die Deutsche Bahn die Weiterfahrt untersagt worden war. Der vierzigköpfige Gruppe war auf dem Weg nach Fehmarn im Lübecker Hauptbahnhof trotz vorhandener und gebuchter Zugtickets die Nutzung des Regionalzuges nach Puttgarden untersagt worden. Engpässe sind auf dieser Strecke zu Ferienzeiten häufig. Leider konnte die Deutsche Bahn den Pfadfindern auch keine Hotelübernachtung organisieren, denn es war im Umkreis alles ausgebucht. Doch sie wussten sich selbst zu helfen. Schnell war über persönliche Kontakte Verbindung aufgenommen zu der Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes in Kücknitz. Diese konnte den Pfadis zur Übernachtung eine Halle zu Verfügung stellen. Der Leiter der Pfadfinder rechnet aufgrund der benötigten Umbuchungen für Anschlusszüge und Bustransfers mit Mehrkosten in Höhe von 2000 €, geht aber davon aus, das Geld von der Bahn ersetzt zu bekommen. Am Folgetag konnte die Gruppe die Reise dann erfolgreich fortsetzen. Quelle: Lübecker Nachrichten...

Griff in die Kasse: 80.000 € futsch...

Sein Verdienst als Teilzeit-Geschäftsführer des VCP Hamburg reichte ihm offenbar nicht aus. Um seine Auto-Leasing-Raten, seine Hochzeit und Einkäufe finanzieren zu können, verschob Lars H. im Laufe von nur drei Jahren bis 2013 insgesamt 80.000 € auf sein Privatkonto. Dabei war er so geschickt vorgegangen, dass auch die regelmäßigen Kassenprüfungen keine Auffälligkeiten ergaben. Gestellt hatte sich der 41jährige schließlich selbst, nachdem sein Versuch, das Geld zurückzuerstatten, ohne dass es jemand bemerkt, gescheitert war. Das Gericht verurteilte ihn nun zu zwei Jahren auf Bewährung. Mit Hilfe eines Rückzahlungsplanes möchte Lars H. das Geld nun in den nächsten Jahren an den VCP zurückerstatten, 20.000 € seien bereits getilgt. Für solche Fälle bedarf es nur zweier Dinge: Vorhandenes Vermögen und Gelegenheit. Im Gegensatz zur Intelligenz ist Geld nämlich etwas, von dem jeder meint, nicht genug zu haben. Eine „Und“- statt eines sogenannten „Oder“-Kontos bei der Bank, bei dem zu jeder Überweisung die Kontrolle von mindestens vier Augen notwendig zur Freigabe ist, kann helfen. Aber diese Vorsichtsmaßnahme wird aus reiner Bequemlichkeit immer erst dann ergriffen, wenn es zu spät ist, vorher wird gerne von Vertrauen gesprochen, ohne dass tatsächlich ein so enges persönliches Verhältnis zum Kassenwart gepflegt wird, dass es auffallen würde, wenn dieser sich plötzlich Dinge leisten kann, die sein Gehalt nicht hergibt. Quelle: Hamburger Abendblatt...