Alle pflanzten mit!

Am Pfadfinderheim „Mühlenstumpf“ der Gruppen des Deutschen Pfadfinderbundes (DPB) in Bonn herrschte vergangenen Samstag reges Treiben. Knapp 20 Mitglieder, Angehörige und freiwillige Helfer aus der Bevölkerung waren erschienen, um das im Landschaftsschutzgebiet befindliche Außengelände mit gut 80 Baum- und Strauchsetzlingen neu zu begrünen. In Absprache mit dem Umweltamt kamen hierbei Bäume und Sträucher zum Einsatz, deren Blüte und Früchte für Insekten und Vögel von besonderer Bedeutung sind. Finanziert wurde die Maßnahme nach dem Beschluss einer Bewohnerjury aus Geldern des Quartiersfond Auerberg. Die Pfadfinder und Pfadfinderinnen von Jungenschaft Volundr und Hag Rheintöchter steuerten die Verpflegung bei, beim „letzten Grillfest des Jahres“ blieb es glücklicherweise trocken. Voraussichtlich noch diese Woche werden die verbliebenen Freiflächen umgegraben und mit Regio-Wiesensaat eingesäht, welches zum Winterschutz mit Heu abgedeckt wird. Der Mühlenstumpf ist eines von zwei Baudenkmälern in Auerberg und sein Außengelände ist der Bevölkerung zugänglich. Vor etwas über einem Jahr begannen umfangreiche Baumaßnahmen, die mit der vollständigen Freilegung des im Hang befindlichen Gemäuers zwecks Drainage begannen. Zuletzt wurde die historische Zuwegung zum Eingangstor behindertengerecht wieder...

Gemeinsamer Arbeitseinsatz

Der Ortsausschuss Auerberg unterstützte tatkräftig den jüngsten Arbeitseinsatz der Bonner Pfadfinder des Deutschen Pfadfinderbundes an ihrem Pfadfinderheim. Ferienzeitbedingt waren von deren eigenen Kräften einige ausgeflogen und so kam die kurzfristig erbetene Verstärkung genau richtig. Nach acht Stunden gemeinsamer Plackerei und nur gestoppt von Gewitter und zur Neige gehendem Schotter konnten die ersten Reihen der Trockensteinmauer, welche künftig den Vorplatz der ehemaligen Windmühle stützt, welche die Pfadfinder und Pfadfinderinnen von Jungenschaft Volundr und Hag Rheintöchter ihr Eigen nennen, erfolgreich gesetzt werden. Ein besonderer Dank gebührt auch dem Umweltamt, welches sehr kurzfristig noch die Genehmigung für die unmittelbar bevorstehenden Bauabschnitte erteilt hatte. Sobald die Stützmauer errichtet ist, wird noch während der Sommerferien (und man ahnt es schon: wieder mit der freundlichen Unterstützung aus den Reihen des Ortsausschusses) die historische Zuwegung zum Mühlenstumpf wiederhergestellt. Dabei orientiert man sich an der noch vorhandenen Wegeeinfassung und alten Luftbildern, um dem Baudenkmal gerecht zu werden. Gefördert wird die umfangreiche Renovierung aus Mitteln der NRW Stiftung, der Stadt Bonn, der Aktion Mensch und Mitteln des Fördervereines der Bonner Pfadfinderinnen und...

Mühlensockel in Auerberg wird bald fertig werden...

Bonn. Dieser Gast kam nicht mit leeren Händen: Prof. Karl-Heinz Erdmann, Vorstandsmitglied der Nordrhein-Westfalen-Stiftung, überreichte jetzt bei einem Besuch in Auerberg die schriftliche Förderzusage über 70.000 Euro an Almut Heimbach, der Vorsitzenden des Fördervereins Bonner Pfadfinderinnen und Pfadfinder. Mit diesem Zuschuss soll die Restaurierung des Sockels der Auerberg-Mühle nun beendet werden können. Seit mehr als zehn Jahren sanieren die Pfadfinderinnen und Pfadfinder den Mühlensockel überwiegend in Eigenleistung. Die NRW-Stiftung hatte bereits zum Beginn der Arbeiten einen maßgeblichen Zuschuss gegeben, doch die Arbeiten an dem unter Denkmalschutz stehenden Sockel der in den Hang gebauten Mühle brachten auch viele unerwartete Schwierigkeiten. Bei einem Rundgang erläuterte die Vereinsvorsitzende jetzt, welche Arbeiten mit dem aktuellen Zuschuss nun erledigt werden können: Teile des Stumpfes müssen freigelegt und eine Drainage angelegt werden. Das Obergeschoss braucht befestigte Notausgänge, Ver- und Entsorgungsleitungen müssen verlegt werden und es soll eine behindertengerechte Toilette geben. Erdmann lobte bei seinem Besuch den über viele Jahre sehr beharrlichen Einsatz der Vereinsmitglieder für dieses Denkmal und seine sinnvolle Nutzung als Vereinsheim. Der Ausbau auch für Menschen mit einem Handicap habe die NRW-Stiftung ebenfalls überzeugt. Es sei zudem hilfreich, dass sich auch Partner wie die Aktion Mensch, die Bürgerstiftung Bonn, der Lions Club und der Quartierfonds Auerberg ebenfalls beteiligen und früher beteiligt haben. Das Geld für ihre Aufgaben, so Erdmann, erhalte sie überwiegend vom Land NRW aus Lotterieerträgen von Westlotto, zunehmend auch von ihrem Förderverein . Bildzeile: Vor dem Eingang der Mühle (v.l.): Robert Düster, stellv. Vorsitzender des Fördervereins Bonner Pfadfinderinnen und Pfadfinder, Prof. Karl-Heinz Erdmann, Vorstandsmitglied der NRW Stiftung, Almut Heimbach, Vorsitzende des Fördervereins und Tobias Bettin, Gruppenführer der Pfadfinder Rheingold des Deutschen Pfadfinder Bundes DPB (Foto: Silke Meny /...

Jugendhilfeausschuss Bonn befürwortet Sanierung...

Die feuchten Wände im Bonner Gruppenheim des Deutschen Pfadfinderbundes werden bald ein Ende haben. Nach mehrjährigen Planungen kam vergangenen Dienstag der Bagger, um den Mühlenstumpf in der Straße „An der Rheindorfer Burg“ zunächst vollständig freizulegen. Anschließend wird eine Drainage verlegt sowie eine Abdichtung gegen einsickerndes Wasser vorgenommen, welche die historische Ablesbarkeit der Außenmauern auch künftigen Generationen ermöglicht. Die Finanzierung wurde in letzter Minute durch einen einstimmigen Beschluss des Bonner Jugendhilfeausschusses sichergestellt. Eltern der Grundschüler, welche bislang den Hang neben der Mühle als Abkürzung ihres Schulweges zur Jahnschule nutzten, werden gebeten, ihre Kinder auf die Gefahrenlage durch die Baggerarbeiten hinzuweisen. Bis zum Abschluss der Arbeiten sollte ein regulärer Weg über öffentliche Straßen gewählt werden. Bei der Trockenlegung des Mühlenstumpfes kommt eine Technik aus dem Deponiebau zum Einsatz, welche von dem Bauleiter Dipl.- Bauingenieur Frank Nowacka in Abstimmung mit der Unteren Denkmalbehörde sowie der Unteren Naturschutzbehörde ausgetüftelt worden war. Hierbei werden die Außenmauern selbst nicht angetastet. Die Abdichtung wird stattdessen mit nach oben hin umgeschlagenen Betonitmatten unter Einhaltung eines kiesbefüllten Abstandes vorgenommen. Langzeitmessungen hatten zuvor eine dauerhafte Luftfeuchtigkeit von über 90 Prozent im unteren Raum der in den Hang hinein errichteten Mühle ergeben und die Notwendigkeit dieser Maßnahme eindrucksvoll dokumentiert. „Was das Pfadfinderheim von einer Tropfsteinhöhle unterschied, waren genaugenommen nur die fehlenden Stalaktiten“, erklärte Almut Heimbach, die Vorsitzende des Fördervereins der Pfadfinderinnen und Pfadfinder als Träger der Baumaßnahme. „Die Finanzierung der Drainage- und Abdichtungsarbeiten war allerdings ein erhebliches Problem.“ In einer ersten Schätzung aus dem Jahr 2005 ging man noch von knapp 11.000 € Kosten aus, in einem Angebot aus dem Jahr 2016 war der Betrag dann bereits auf 36.000 € gestiegen und nun wurde das Projekt, nicht zuletzt durch die aufwändige Sanierungsvariante, welche dem Denkmalschutz Rechnung trägt, mit stolzen 48.000 € beauftragt. Die Finanzierung stand...

Der Winter naht! Spendenaufruf für Kaminofen & dessen Einbau...

Die Pfadfinder und Pfadfinderinnen des Deutschen Pfadfinderbundes (DPB) in Bonn, Jungenschaft Volundr (Vorjahressieger des Rheinischen Singewettstreites) und Hag Rheintöchter, benötigen eure Unterstützung. Nach Jahrzehnten der Nutzung werden sie bereits im November aus ihrem angestammten Gruppenkeller in der Bonner Innenstadt ausziehen müssen. Zwar steht ihnen mit dem „Mühlenstumpf“ in erreichbarer Entfernung ein eigenes Gebäude zur Verfügung, doch aufgrund von dessen Insellage fern aller Versorgungsleitungen verfügt dieses bislang weder über Wasser, noch Strom, noch Abwasseranschluss. Wie jeder von euch aus eigener Beobachtung weiß, ist das ja auch alles übergangsweise entbehrlich, denn das einzige, was Pfadfinder wirklich brauchen, ist schließlich ein prasselndes Feuer. Der Winter naht! Umso wichtiger ist es also, hier eine gewisse Grundtemperatur durch den Einbau eines Kaminofens im Untergeschoss zu erreichen. Sonst verwandeln sich die armen Pfadis in frost-weiße Wanderer, und das will ja nun wirklich niemand riskieren. Nun muss aber leider aufgrund der Gegebenheiten das Abluftrohr zumindest in Teilen sachkundig ummauert werden, zudem wird für das Abluftrohr mindestens eine Kernbohrung durch Beton fällig, auszuführen durch ein Fachunternehmen. Durch Lage des Gebäudes im Hang und aus Denkmalschutzgründen kann das Rohr auch nicht nächstliegend, sondern muss durch die sechs Meter hohe Decke nach außen geführt werden. Kurzum, die benötigte Gesamtsumme sprengt die Portokasse der Jungenschaft und des Hages und ihres Fördervereines, zumal hoffentlich zeitnah auch weitere beschriebene Mängel dieser wunderbaren Liegenschaft behoben werden. Doch die Mühe lohnt, denn so eine Mühle ist ein wunderbares Ambiente, zudem ist diese zentral und zugleich im Grünen gelegen. Durch das Engagement der Pfadfinder in Bonn und ihres Fördervereines helfen diese, die zuvor ungenutzte und dem Verfall preisgegebene Mühlenstumpf im Bonner Norden dauerhaft zu erhalten und eine sinnvolle Nutzung zu ermöglichen. Gern auch mit Hilfe eurer Unterstützung! Hier erhaltet ihr nähere Informationen zum Mühlenstumpf und zum Förderverein der Bonner Pfadfinderinnen...