Girl Scouts spenden pinke Zelte

Nachdem viele Familien in Amerika durch die Wirtschaftskrise ihre Existenz und ihr Obdach durch Zwangsversteigerung verloren haben, mussten mehrere Notlager eingerichtet werden. In den „Tent Citys“, die z.B. auf Kirchengeländen errichtet wurden, stehen zumindest ein Dach über dem Kopf und etwas zu Essen zur Verfügung. Eine dieser Zeltstädte ist Nickelsville bei Seattle. Die vorherrschende Farbe ist pink –   die farbenfrohen Zelte sind eine Spende der amerikanischen Girl Guides. Der Stadtrat befürchtet, dass das Camp eine Gefahr für Hygiene und Sicherheit darstellt – ohne jedoch den Betroffenen eine Alternative zu bieten. Spätestens alle drei Monate muss das Camp umziehen, um das Bild einer Übergangslösung zu erhalten. Es wird erwartet, dass die Zeltstädte sich in den kommenden Monaten quer durch die USA ausbreiten werden. Die Arbeitslosenrate hat sich binnen eines Jahres verdoppelt, auf rund neun Prozent. Quelle: scouting...

Keksverkauf online verboten

Die achtjährige Wild Freeborn hatte ein großes Ziel: Ihre ganze Pfadfindertruppe, auch die weniger gut betuchten, wollte sie ins Sommercamp einladen, das dafür nötige Geld wollte sie durch den Verkauf von Keksen verdienen – per Internet. Das auf YouTube veröffentlichte Werbevideo kam gut an, sorgte dafür, dass Wild ihrem Vater zufolge binnen kurzer Zeit rund 800 Kekspackungen zu je 3,50 Dollar verkaufen konnte. Obgleich der Verkauf auf die Heimatstadt des Mädchens begrenzt war und die Lieferung persönlich durch die Pfadfinderin erfolgte, war das den Pfadfinderführern ein Dorn im Auge. Sie sahen die ursprüngliche pädagogische Idee des Keksverkaufes als gefährdet an und stoppten die Geschäftsidee: Den Statuten der Girl Scouts zufolge sind Online-Verkäufe den Pfadfinderinnen verboten. Quelle: scouting...