7-jährige Pfadfinderin möchte GVO-freie Kekse...

Dass die amerikanischen Pfadfinderinnen Kekse verkaufen, ist kein Märchen. In großem Stil werden die Plätzchen unterschiedlicher Sorten (da gibt es durchaus Trends) vom Dachverband eingekauft und dann an die einzelnen Gruppen gegen Kommission weitergeleitet. Vor etwa einem Jahr hat ein sechsjähriges kleines amerikanisches Pfadi-Mädchen mit dem Namen Alicia eine Petition gestartet, die einen ganz anderen Trend in Schwung bringen soll. Alicia möchte, dass die Kekse der amerikanischen Pfadfinderinnen künftig frei von genveränderten Inhaltsstoffen sein sollen. Wie bei anderen Schilderungen über kleine amerikanische Pfadfinderinnen auch, reibt man sich als Europäer die Augen, wenn man hört, dass die Kleine „von ganz allein“ auf diese Idee gekommen sein soll, eine offizielle Petition zu starten „Ich möchte, dass Pfadfinderinnen Cookies ohne GVO machen.“ Aber vielleicht ermuntern amerikanische Eltern ihre Kinder auch einfach stärker, Dinge zu versuchen. Oder ihre Pfadfinderleiter. In diesem Fall trifft beides zu: Die Mutter von Alicia ist ihre Leiterin. Hier der vollständige Text, den inzwischen über 35.000 Personen unterzeichnet haben (Alicia hat sich übrigens gerade dieser Tage zur Übergabe der Unterschriften in das Pfadfinderinnenhauptquartier nach New York begeben): „Empfänger: Girl Scouts of the USA, Please make cookies without GMOs. We’d like for you to request your bakers source other ingredients that are non-GMO. Or, find another company to manufacture your cookies, In doing so,you will take a step in the right direction in improving your cookies. You will prevent any possible harm or illness that may come from consuming GMOs or Girl Scout Cookies made with GMO ingredients. You will uphold your values and be true to what Girl Scouts represents. You will be creating awareness and pioneering a movement in the food industry. “Girl Scouts can make the cookies with healthier ingredients, so they will be safer to eat.” -Alicia If Girl Scouts continues...

Die Geschichte des Keksverkaufes

Die Zeitschrift der PSG berichtete in ihrer aktuellen Ausgabe über die Geschichte des Keksverkaufes der Pfadfinderinnen in Kanada. Girl Guide Kekse wurden zum ersten Mal in Regina 1927 verkauft. Die örtliche Leiterin suchte nach einer Möglichkeit, Geld für Uniformen und Ausrüstung zu beschaffen und entschied, daß der Keksverkauf eine einfache und schmackhafte Methode sei. Heutzutage seien Schokominzkekse am beliebtesten. Insgesamt werden jährlich 13 Millionen Dollar durch Kekse erlöst, um die Girl Guides zu finanzieren. Quelle: scouting...