Geschichtsprojekt deckt Schicksal jüdischer Familie auf...

Ein beeindruckendes Geschichtsprojekt der Wittichenauer Pfadfinder (Stamm Huskies, PbW) konnte das Schicksal von Hermann, Zipora, Rosa, Klara und Rut Neufeld, die in der Zeit des Nationalsozialismus einige Jahre in ihrer Stadt lebten, nachzeichnen. Nun haben die Pfadfinder zu ihrem Gedenken Stolpersteine vor deren ehemaligem Wohnhaus verlegen lassen. Das Interesse des 21-jährigen Projektleiters war auf einer Schulexkursion nach Berlin geweckt worden. Beim Besuch des Holocaust-Denkmals hatte er den Namen seiner Heimatstadt in die Datenbank der Opfer eingegeben. Er war sich zuvor nicht bewusst gewesen, dass in Wittichenau Juden gelebt hatten und machte sich dann zusammen mit seiner Pfadfindergruppe auf die Suche nach Informationen über die Familie. Dabei wurden sie vom Förderprogramm „Zeitsprünge“ der Stiftung  Demokratische Jugend und des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales unterstützt. Entstanden ist eine berührende Ausstellung über das Schicksal derer, die hätten Nachbarn bleiben können. Weitere Infos: https://stolpersteine.wittichenauer-pfadfinder.de/ Quelle: scouting 04-12, Autor: almi nach Informationen des Stammes Huskies....

Geschichtsprojekt des PBMV

Zum 75. Jahrestag der nationalsozialistischen Bücherverbrennung startete der Pfadfinderbund Mecklenburg-Vorpommern (PBMV) ein Geschichtsprojekt. Gefördert wird das Vorhaben von der Stiftung Demokratische Jugend im Rahmen der Zeitensprünge-Projekte. Die Pfadfinder möchten das Projekt nutzen, um über die Ideologie der Nationalsozialisten und die dazugehörigen Repressalien aufzuklären und das Wirken der Nazis auf lokaler Ebene zu erforschen. Unter anderem ist geplant, die örtlichen Aktivitäten anhand der Unterlagen im Universitätsarchiv aufzuklären. Ziel ist die Erstellung einer kleinen Ausstellung und einer Projektbroschüre. Quelle: scouting...