Geländespiel löst Polizeieinsatz aus...

Und wieder haben Pfadfinderaktivitäten die Polizei auf den Plan gerufen. „Tatort“ diesmal Hohenfels, Kreis Sigmaringen. Wie der SWR meldete, haben sich besorgte Anwohner zu nächtlicher Stunde bei der Polizei gemeldet. Sie hätten „vermummte Personen, teils in Tarnkleidung“ beobachtet. Als daraufhin mehrere Streifenwagenbesatzungen das Gebiet abriegelten, trafen sie dort auf Pfadfinder bei einem Geländespiel. Das ist bereits der zweite Polizeieinsatz aufgrund von derartiger Verwechslung binnen weniger Wochen. Quelle: SWR 26.08.2016 Bildnachweis: Weinbacher Wandervogel (beim Geländespiel) Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Pfadfinder mit gezückten Waffen gestellt...

So schnell kann ein Geändespiel ins Auge gehen. Löste einst ein Bombenimitat am Kölner Hauptbahnhof einen Großeinsatz aus, so war es diesmal ein 31-jähriger Pfadfinderleiter aus Sonsbeck, der mit einer Pistole mitsamt Schalldämpfer durch die Ingolstädter Altstadt lief. Dass das ganze „nur ein Spiel“ sein sollte, stellte sich erst heraus, nachdem ihn die Polizei mit gezückten Waffen gestellt hatte. Und die Spielidee war echt nicht schlecht: Wachsfiguren aus „Madame Tussands“ seien entlaufen und sollten von den Pfadfindern wieder eingefangen werden. Darunter ein junger Mann in schwarzer Hose, weißem Hemd mit Fliege und schwarzer Jacke. Allerdings ohne Martini, dafür mit Spielzeugpistole samt Schalldämpfer ausgestattet. Ist klar, Pfadfinder trinken schließen keinen Alkohol. Dieser James Bond Verschnitt lief also gemäß Zeugen ziellos durch die Ludwigstraße. Gleich mehrere Personen alarmierten die Polizei. Und die rückte – wir leben schließlich in gefährlichen Zeiten – mit einem Großaufgebot an. Mit vorgehaltener Waffe wurde James Bond aufgefordert, seine Waffe fallen zu lassen. Und er musste lernen: Es ist verboten, mit Spielzeugimitaten („Anscheinswaffen“) durch die Öffentlichkeit zu laufen. Er bekam eine Anzeige wegen Verstoß gegen das Waffengesetz. Macht nix, die DPSG Sonsbeck ließ den Zwischenfall zumindest bei Facebook unkommentiert und freut sich über „unvergessliche“ zwei Wochen. Quelle: Donaukurier 10.08.2016 Bildnachweis: siehe Wikipedia...

Sizilien in Nordhessen

Ein Beitrag von Julian aus dem Weinbacher Wandervogel: „Die Bewohner des kleinen Ortes Asbach an der Hessisch- Thüringer Grenze staunten nicht schlecht als wir durch ihr Dorf zogen. Das muss ein uriges Bild abgegeben haben, ein knappes Dutzend jugendliche Wandervögel in Mafiosi Verkleidung, mit Jacketts, Hüten, Krawatten und Lederhosen.Die ehrenwerten Herren der Familie Corleonese sind auf dem Weg zu einem toten Briefkasten. Dort hoffen wir alle nötigen Informationen und Karten für unsere geplante Aktion zu finden. Ein unterbezahlter Kasseler Kriminalbeamter hat nämlich gegen etwas Gehaltsaufbesserung über die streng geheimen Pläne der Polizei geplaudert, die eine große Drogenküche der Russenmafia ausgehoben haben und nun in mehreren Transporten alles aus dem Wald schaffen wollen. Im Dachgebälk einer Schutzhütte finden wir schließlich den großen Umschlag. Nachdem wir die Karten ausführlich studiert haben, machen wir uns auf den Weg zum sogenannten „Blauen Weg“. Dort soll um 12.00 Uhr der erste Transport entlangkommen. Alle unsere in Deutschland tätigen Cosa Nostra-Familien haben die gleichen Informationen bekommen. Wir müssen uns also nicht nur auf die Auseinandersetzung mit der Polizeieskorte einstellen, sondern auch auf Konkurrenz. Unser geliebter Pate in Italien will mal wieder wissen, wer die Besten sind. Der Wald ist ziemlich unübersichtlich und das Gelände teilweise steil. Wir müssen lange suchen und laufen und kommen deshalb leider zu spät. Der von zehn Carabinieri begleitete Bollerwagen ist schon leer. Da waren andere wohl schneller! So schnell wie wir auf dem Weg aufgetaucht sind, so schnell verschwinden wir auch wieder im Unterholz. „Mist der Transport ist uns durch die Lappen gegangen, was machen wir nun?“ Wir setzen uns im Kreis zusammen und beraten. Die nächste Polizeiaktion soll in einer guten Stunde starten, wir haben also etwas Zeit. „Wir könnten eine Straßensperre bauen“, schlage ich vor, „dort wo der Weg kurvig und recht steil...