Pfadfinder mit Flüchtlingen verwechselt...

Die Meldung stammt zwar von Anfang August, vorenthalten wollten wir sie dennoch nicht… Wie OE24 berichtete, war eine 30-köpfige Pfadfindergruppe aus Frankreich bei ihrer Großfahrt in Österreich gleich zweimal Anlass für falschen Alarm. Den ersten Notruf setze ein Einwohner von Eugendorf-Schwaighofen ab, der glaubte, eine große Flüchtlingsgruppe halte sich im Wald auf. Mehrere Polizeistreifen rückten aus, unterstützt von einem Such-Helikopter. Nach mehreren Stunden gelang es, die „Verdächtigen“ aufzuspüren, unter denen sich tatsächlich auch einige „südländisch aussehende Typen“ befanden. Tatsächlich war es aber schlicht die eingangs erwähnte Pfadfindergruppe. Wenige Kilometer weiter und einen Tag später bei Koppl dann das gleiche Spielchen. Erneut schlugen Anwohner Alarm, wieder rückte die Polizei aus… Da fragt man sich ja schon irgendwie, ob die jetzt alle verrückt spielen, keine Pfadfinder kennen oder die Pfadfinder nicht zu erkennen waren (fehlende Kluft?). Lustig und gruselig zugleich. Bildnachweis: EPSG Stamm Baunach (Archiv) oe24 03.08.2017 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

…werde Pfadfinder…

Hashmat Sadaat kam bereits im Kindesalter mit seinen Eltern als Flüchtling aus Afghanistan nach Deutschland. Fragt man ihn heute, woher er komme, so sagt er: „Aus Hamburg.“ Und obgleich er inzwischen Abitur gemacht, technische BWL und Logistik studiert und seinen Bachelor abgeschlossen hat und natürlich fließend Deutsch beherrscht, stößt er im Alltag immer wieder auf Grenzen. Im Gespräch mit dem NDR sagte er: „Ich hätte mir gewünscht, dass zum Beispiel jemand sagt: >>Lern‘ doch ein Instrument, werde Pfadfinder, engagier‘ dich ehrenamtlich.<<“ Lesenswert. Bild: Jahresthema der DPSG 2015 Quelle: NDR 08.09.2016 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Pfadfinder für ein Europa der Solidarität und Mitverantwortung...

Pfadfinder aus verschiedenen Organisationen und Ländern haben am vergangenen Samstag am Brenner, in Bozen und Lampedusa mit Treffen und Kundgebungen für ein Europa der Solidarität und Mitverantwortung eingesetzt. Sie riefen dazu auf, Brücken zu bauen. Beim Treffen am Brenner von Tiroler und Italienischen Pfadfindern sowie Caritas-Mitarbeitern wurde ein aus Flüchtlingsbooten gebautes Holzkreuz an die TirolerInnen übergebengegen. Sie verlasen eine Botschaft des Erzbischofs von Agrigento und Lampedusa, Kardinal Francesco Montenegro. Darin hieß es unter anderem: „Die Grenzen, die für Feindschaft und für Gleichgültigkeit stehen, müssen überwunden werden.“ Wie die PPÖ mitteilte, gab es am Brenner, in Bozen und in Lampedusa keine Kundgebung „GEGEN“ etwas, sondern ein Treffen der Vertreter von verschiedenen Pfadfinderorganisationen „FÜR“ ein Europa der Solidarität und der Mitverantwortung. Die ORF hatte berichtet (was z.B. von der Augsburger Allgemeinen aufgegriffen worden war), dass am Brenner mit lampedusischen Holzkreuzen gewappnete Pfadfinder aus Österreich und Italien gezielt gegen die Grenzsperren protestiert hätten. Dies hatte als unzulässiges politisches Engagement bei einigen Kommentatoren für Unmut gesorgt. Bildnachweis: flickr, Noborder Network – zodiac Quelle: Augsburger Allgemeine 28.05.2016; PPÖ bei Facebook 28.05.2016 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...