Zum Geburtstag von Erik Martin

Heute feiert Erik Martin, Fahrtenname Mac, seinen 81. Geburtstag. Bekannt geworden ist er – neben seinem literarischem Schaffen – durch die von ihm verfassten Lieder (darunter der Evergreen „Wenn der Abend naht“). Geboren wurde er am 12. Januar 1936 in Neuss und verbrachte seine Kindheit in Kaldenkirchen. Nach Schuljahren in Bad Godesberg und in Kempen, jeweils an Internaten, studierte er in Aachen und war lange Zeit als Deutsch- und Biologielehrer in Viersen tätig. Als Liedermacher für seine eigenen, zunächst autonomen Horten und später für die Viersener Waldjugend verfasste er zahlreiche Fahrtenlieder, die weite Verbreitung erfuhren und weiterhin erfahren. Die Jahresschrift „Muschelhaufen“ für Literatur und Grafik (sie stellte ihr Erscheinen leider in 2007 ein) wurde von Mac seit 1969/70 mit einer zwölfjährigen Unterbrechung herausgegeben. Für seine Verdienste um den Naturschutz sowie sein Jugendbuch „Fjellwanderung“ erhielt Mac im Jahr 1997 den Klaus-Gundelach-Preis der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Von scouting alles Gute zum Geburtstag! Bildnachweis: Sverrrir Mirdsson, Wikipedia creative commons Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Ungebrochene Treue zu Kirche und Christus...

Die KPE feiert in diesem Jahr ihren 40. Geburtstag. Anlässlich des KPE-Bundesfestes in Neu-Ulm Ende Februar sandte Weihbischof Wörner von Augsburg seine Glückwünsche. „Bleibt treu, haltet weiterhin zu ihm [Jesus]! Er und seine Kirche brauchen Euch. Denn nichts kann das Herz der Menschen besser erreichen als das mutige und frohe Zeugnis junger Leute, die erkennen lassen, dass die Freude an Gott ihre Kraft ist und dass es schön ist, katholisch zu sein.“ „Bemerkenswert ist Eure ungebrochene Treue zur Kirche und zu Christus“. Für den vollen Text des Grußwortes, siehe https://kath.net/news/54250 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Der kleine Unterschied

Regina Einig, Redakteurin bei der Zeitung „Die Tagespost“ hat sich mit der Frage befasst, was katholische Pfadfinder von anderen Jugendlichen, die sich auch gern in freier Natur tummeln, unterscheidet. Nun handelt es sich um eine Betrachtung aus sehr katholischer Sicht anlässlich des 40. Geburtstages der Katholischen Pfadfinderschaft Europas. In der kostenfreien Vorschau merkt man dann auch schnell, woher der Wind weht. Den aufrechten Katholiken und Freunde der KPE wird die Lobeshymne auf überlieferte Werte und die Familie sicherlich gefallen. Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Herzlichen Glückwunsch, Berry Westenburger: 95 Jahre alt...

Am 5. Januar 2015 feierte unser Berry Westenburger seinen 95. Geburtstag. Für sein überzeugtes Engagement für die bündische Jugend hatte der 1920 in Frankfurt geborene Berry Westenburger einen hohen Preis zu zahlen. Als Mitglied des „Nerother Wandervogels“ widersetzte er sich 1934 dem Versuch der NSDAP, die gesamte Jugendbewegung in HJ bzw. BDM „gleichzuschalten“ und trat in die verbotene „Deutsche Autonome Jungenschaft“ ein. Das und die Tatsache, dass seine Großmutter Halbjüdin war, waren die Gründe dafür, dass er das Gymnasium verlassen und eine Konditorlehre antreten musste. Wegen „bündischer Umtriebe“ wurde er 1938 vor einem Sondergericht in Berlin angeklagt, dann aber amnestiert und sofort zum Wehrdienst einberufen. Er kämpfte zunächst an der Westfront, anschließend bis zur Niederlage Rommels in Afrika. Nach britischer und amerikanischer Kriegsgefangenschaft kehrte er 1946 nach Frankfurt zurück und betrieb den Wiederaufbau der Jugendbewegung. Für seine Verdienste und für sein standhaftes Verteidigen der bündischen Ideale in der NS-Zeit wurde er mit der Johannes-Kirchner-Medaille geehrt und erhielt 2010 das Bundesverdienstkreuz am Bande. Der Hessische Justizminister, Jörg-Uwe Hahn, überreichte das Verdienstkreuz und würdigte das unermüdliche Engagement des Geehrten seit dem Kriegsende bis heute in der freien Jugendarbeit: „Seit vielen Jahren berichten Sie als Zeitzeuge vor Schulklassen und Studierenden in fesselnden Vorträgen über Ihre Auseinandersetzungen mit dem NS-Staat und geben Ihre damit verbundenen Erinnerungen als Mahnung weiter. Ich freue mich sehr, dass ich Sie heute für Ihr herausragendes Wirken mit dem Bundesverdienstkreuz auszeichnen darf“, betonte Justizminister Jörg-Uwe Hahn. Seit vielen Jahren berichtet Herbert (Berry) Westenburger in Frankfurt und Umgebung von seinen Erlebnissen während der Zeit des Nationalsozialismus. Seine Mutter wurde als „Halbjüdin“ in Auschwitz umgebracht. Der heute über 90jährige schildert in seinen Jugenderinnerungen „Wir pfeifen auf den ganzen Schwindel“, wie eine Gruppe von Freunden während der NS-Zeit trotz Haft und Gestapoterror in der Wanderbewegung der „Bündischen...

Berry Westenburger wird 94 Jahre alt...

  Am 5. Januar 2014 feierte unser Berry Westenburger seinen 94. Geburtstag. Aus diesem Anlass möchte die Redaktion gratulieren und weiterhin alles Gute wünschen.Für sein überzeugtes Engagement für die bündische Jugend hatte der 1920 in Frankfurt geborene Berry Westenburger einen hohen Preis zu zahlen. Als Mitglied des „Nerother Wandervogels“ widersetzte er sich 1934 dem Versuch der NSDAP, die gesamte Jugendbewegung in HJ bzw. BDM „gleichzuschalten“ und trat in die verbotene „Deutsche Autonome Jungenschaft“ ein. Das und die Tatsache, dass seine Großmutter Halbjüdin war, waren die Gründe dafür, dass er das Gymnasium verlassen und eine Konditorlehre antreten musste. Wegen „bündischer Umtriebe“ wurde er 1938 vor einem Sondergericht in Berlin angeklagt, dann aber amnestiert und sofort zum Wehrdienst einberufen. Er kämpfte zunächst an der Westfront, anschließend bis zur Niederlage Rommels in Afrika. Nach britischer und amerikanischer Kriegsgefangenschaft kehrte er 1946 nach Frankfurt zurück und betrieb den Wiederaufbau der Jugendbewegung. Für seine Verdienste und für sein standhaftes Verteidigen der bündischen Ideale in der NS-Zeit wurde er mit der Johannes-Kirchner-Medaille geehrt und erhielt 2010 das Bundesverdienstkreuz am Bande. Der Hessische Justizminister, Jörg-Uwe Hahn, überreichte das Verdienstkreuz am und würdigte das unermüdliche Engagement des Geehrten seit dem Kriegsende bis heute in der freien Jugendarbeit. „Seit vielen Jahren berichten Sie als Zeitzeuge vor Schulklassen und Studierenden in fesselnden Vorträgen über Ihre Auseinandersetzungen mit dem NS-Staat und geben Ihre damit verbundenen Erinnerungen als Mahnung weiter. Ich freue mich sehr, dass ich Sie heute für Ihr herausragendes Wirken mit dem Bundesverdienstkreuz auszeichnen darf“, betonte Justizminister Jörg-Uwe Hahn.   Seit vielen Jahren berichtet Herbert (Berry) Westenburger in Frankfurt und Umgebung von seinen Erlebnissen während der Zeit des Nationalsozialismus. Seine Mutter wurde als „Halbjüdin“ in Auschwitz umgebracht. Der heute über 90jährige schildert in seinen Jugenderinnerungen „Wir pfeifen auf den ganzen Schwindel“, wie eine Gruppe...