Friedenslicht in Hamburg

Am 12. Dezember erfolgte in Hamburg im großen Rahmen in der Kirche Herz Jesu Hamm die Aussendefeier für das Friedenslicht. Nachfolgend die Ansprache von Bischöfin Kirsten Fehrs. „So schön, sieht das von hier aus, liebe Geschwister, ein Friedensnetz der Generationen, kreuz und quer durch die Kirchenbänke. Überhaupt ist jedes Jahr der 3. Advent mit Euch und Ihnen hier in der Herz-Jesu-Kirche, so herzlich mit der Stadt verbunden, liebe 2. Bürgermeisterin Katharina Fegebank, ökumenisch durchdrungen, lieber Erzbischof Heße, und so schwungvoll musikalisch, liebe Band, jedes Jahr ist diese feierliche Aussendung des Friedenslichtes für mich ein High-Light. Buchstäblich „Highlight“: Christus das Licht der Welt – welch ein Grund zur Freude! So heißt es in einem Lied, total hoffnungsmutig. Ohne Wenn und Aber. Mit Christus kommt, nicht könnte kommen, nein: kommt Licht, Trost und Frieden. So glasklar und so nötig diese Verheißung in dieser Zeit, in der die Menschen von Ängsten geplagt sind und Unsicherheit. Deshalb braucht´s viele, die diese Verheißung weltweit teilen, damit sie wahr wird, inmitten dieser Wirklichkeit. Als Frieden zwischen den Menschen und Frieden in den Menschen. Und genau dafür steht ja dieses Friedenslicht aus Bethlehem, das Schalom bringt  – was ja meint: ausgleichende Gerechtigkeit und eine tiefe innere Bereitschaft, einander zu mögen, weltweit. Ob in Bethlehem, Südafrika, New York oder Hamburg – Ihr Pfadfinderinnen und Pfadfinder zeigt: es gibt ein weltweites Netz von Hoffnungshungrigen. Gott sei Dank! Und danke Euch! Die ihr das Licht in Salzburg abgeholt habt, und die ihr es heute nicht allein in unseren christlichen Gemeinden verteilt, sondern auch in den jüdischen und muslimischen Gemeinden. So wichtig ist dies Licht, das jedes Jahr von dem Ort des Ursprungs aller drei Religionen ausgeht und das die Religionen im Gespräch hält – das ist in Zeiten der Trennung und Intoleranz ein starkes...

Friedenslicht ist unterwegs

Am 11. Dezember fand der ökumenische Friedenslichtgottesdienst in Salzburg statt. Aufgrund der aktuellen Covid-Situation waren keine internationalen Delegationen anwesend, der Gottesdienst wurde jedoch live im Internet übertragen. An der österreichischen Grenze wurde das Friedenslicht an die deutschen Delegationen übergeben. Inzwischen ist es in Deutschland angekommen. Pfadfinder*innen setzen mit der Verteilung des Friedenslichtes aus Betlehem ein klares Zeichen für Frieden und Völkerverständigung. Das diesjährige Motto lautet: „Friedensnetz – ein Licht, das alle verbindet“. Auf der Seite friedenslicht.de heißt es hierzu: „Ein Netz verbindet und fängt jede*n auf. Wir als Pfadfinder*innen möchten ein Friedensnetz spinnen, das alle Menschen guten Willens verbindet. Frieden gilt es zu teilen, dafür brauchen wir Menschen und eine Gemeinschaft. „Wir knüpfen aufeinander zu, wir knüpfen aneinander an, wir knüpfen miteinander, Shalom, ein Friedensnetz.“ Der Refrain des Liedes „Friedensnetz“ greift die Gedanken eines tragenden Netzes auf. Ein Friedensnetz bewirkt Gemeinschaft und Zusammenhalt. Jede*r ist ein Teil des Netzes und wird gebraucht, um es stabil zu halten und es zu vergrößern.“ Die Friedenslicht-Aktion wurde 1986 vom Österreichischen Rundfunk (ORF) ins Leben gerufen. Jedes Jahr entzündet das ORF-Friedenslichtkind das Licht an der Flamme der Geburtsgrotte Christi in Betlehem/Palästina. Im Jahr 1993 lernen zwei deutsche Altpfadfinder das Friedenslicht und die Sitte des Weitergebens in Österreich kennen. Im Folgejahr holten drei Altpfadfinder des Verband Deutscher Altpfadfinder Gilden (VDAPG) erstmals nach Wien und holten das Friedenslicht am dritten Advent nach Deutschland – bei jedem Bahnhofshalt wurde es an Pfadfinder weitergegeben, die durch das Pfadfindernetzwerk Kenntnis davon hatten. Die Weitergabe dieses Friedenslichtes, unter anderem an den Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen und an ein Krankenhaus, erregten Aufmerksamkeit. Seither verteilen die fünf Ringeverbände gemeinsam mit dem Verband Deutscher Altpfadfindergilden das Friedenslicht in Deutschland, es beteiligen sich aber auch Vertreter weiterer Pfadfinderorganisationen. Weitere Informationen gibt es hier auf der Webseite sowie in...

Friedenslicht

Die diesjährige Friedenslichtaktion steht unter dem Motto: „Friedensnetz – ein Licht, das alle verbindet“ Weitere Informationen unter www.friedenslicht.de Der Ring deutscher Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände (rdp) in Nordbayern wird auch in diesem Jahr einen eigenen Friedenslicht-Aufnäher herausgeben. Der Aufnäher kostet 1 Euro (+Porto) und kann bei Harald Rosteck (harald.rosteck@t-online.de) bestellt...

Sammlerherzen schlagen höher

Abzeichen tauschen oder sammeln ist ein recht verbreitetes Hobby unter Pfadfindern. Besonderes Ansehen haben dabei wohl jene, die entweder besonders schön sind, besonders selten oder an ganz besondere Ereignisse erinnern. Der rdp Nordbayern hat anlässlich der diesjährigen Friedenslichtaussendung einen Aufnäher entworfen, bei dem gleich mehrere dieser Punkte erfüllt sind. Zum einen die verewigte Schutzmaske, zum anderen der erste oder zumindest einer der ersten Aufnäher mit erweitertem Mitgliederkreis inklusive des Bund Muslimischer Pfadfinderinnen und Pfadfinder Deutschlands...

Per Live-Stream zur Aussendungsfeier...

Frieden überwindet Grenzen! Friedenslicht aus Betlehem kann ab dem 14. Dezember 2020 im Neudietendorfer Pfadfinderzentrum abgeholt werden! Mit den aktuellen Herausforderungen geht auch das Friedenslicht aus Betlehem in diesem Jahr neue Wege. Die internationale Aussendefeier am 3. Adventswochenende im Salzburger Dom erfolgt via Livestream, um die Flamme des Friedens im Anschluss an die Grenzen zu bringen. Hier erfolgt die Übergabe an einzelne Freiwillige des deutschen Arbeitskreises Friedenslicht, der das Licht durch Deutschland fährt. In Hermsdorf wird es eine kleine Pfadfinderdelegation für den Freistaat übernehmen, um es von hier aus an zahlreiche Übergabeorte in Thüringen weiterzugeben. Einer dieser Orte ist das thüringische Pfadfinderzentrum Drei Gleichen in Neudietendorf, wo für alle Interessenten vom 14. bis 23.12.2020 (mit Ausnahme des Wochenendes!) in der Zeit von 14 bis 18 Uhr die Möglichkeit besteht, sich das Friedenslicht abzuholen. Bitte bringen Sie hierfür eine Eigene Kerze mit einem entsprechenden Behälter, wie einer Laterne mit und achten Sie bitte auf die Abstandsregeln, MSN sowie das vor Ort angezeigte Hygienekonzept! So erreicht Sie und viele Andere das Friedenslicht bis zum Heiligen Abend und kann auf diesem Weg Grenzen überwinden! Adresse für den Livestream der internationalen Aussendefeier am 12. Dezember 2020, ab 14 Uhr: https://ppoe.at/international/friedenslicht/friedenslichtfeier-2020/ Andere benannten davon abweichend:...