Lena (DPSG) trägt Kluft

„Was bringt Jugendliche dazu, Uniform zu tragen“ – dieser Frage ging BR 24 nach und traf hierzu auf eine Gruppe der DPSG. Das hätte früher (so vor 20 Jahren) durchaus das Format für einen knackigen Kurzwitz gehabt: „Hab einen DPSGer in Kluft getroffen“. Aber die Zeiten ändern sich eben. Hier der entstandene...

Vorgestellt: Pfadfinder Nieder-Roden...

Die Pfadfinder Nieder-Roden wurden 1952 gegründet und bestanden bis 1992 als Stamm innerhalb der DPSG. Anschließend entschied man sich für die Selbständigkeit. Im Stamm sind neben Wölflingen, Jungpfadfindern&Pfadfindern als Altersstufen die „Old Scouts“ und „Biber“ vertreten. Bereits seit 1979 stehen die Pfadfinder Nieder-Roden im Dienst des Nikolaus und ihm bei seinen regionalen Einsätzen zu Seite. Zudem verfügt der Stamm über ein attraktives Pfadfinderheim mit umgebender Zeltplatzwiese in Rodgau. Hier geht es zur Homepage der Gruppe. Neugierig geworden? Mehr Informationen zu dieser und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9). Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Gedenkstätte für Unglücksfall

Am Samstag, den 06.Juni fand im Bundeszentrum der Deutschen-Pfadfinderschaft-Sankt-Georg (DPSG) in Westernohe die Einweihung einer neuen Gedenkstätte verbunden mit einem Wortgottesdienst statt. Der Gedenkstein erinnert an das Tauziehunglück an dieser Stelle, bei dem zwei Kinder aus dem Verband ums Leben gekommen sind. Der Bundesverband der DPSG, der Diözesanverband Trier, der Bezirk Koblenz, der Stamm der Seepfadfinder (Güls) und der Bürgermeister der Ortsgemeinde Westernohe weihten die Stätte ein. Alle Beteiligten teilen sich künftig der Verantwortung der neuen Gedenkstätte. Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder der DPSG haben nun mit der Gedenkstätte einen bleibenden Ort der Trauer, des Trostes und des Erinnerns. Der 4. Juni 1995 war ein schwarzer Tag in der Geschichte der DPSG. An diesem Tag kamen zwei Kinder aus Koblenz-Güls ums Leben, über 100 weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Bei dem Versuch, des Bezirks Koblenz, einen Weltrekord im Tauziehen aufzustellen, geschah das Unglück. Es war ein Unglück, das bei vielen Menschen im Bezirk Koblenz und bundesweit Spuren hinterlassen hat. Auch 25 Jahre nach dem schrecklichen Unglück, sind viele Wunden nicht verheilt und immer noch gibt es Menschen im Bezirk Koblenz, die sich mit anderen Betroffenen zum Austausch treffen möchten. Weil die Gedenkfeier in diesem Jahr auf Grund der Coronapandemie nur im kleinsten Rahmen stattfinden konnte, wird die geplante Veranstaltung im nächsten Jahr, am 05. Juni 2021 stattfinden. Über die DPSG Die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) ist der größte Verband katholischer Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Deutschland. Über 95.000 Mitglieder lernen bei gemeinsamen Abenteuern, Verantwortung für sich und für andere in der Gruppe zu übernehmen. Ziele des Kinder- und Jugendverbandes sind die Vermittlung von Selbstständigkeit und Eigenverantwortung. Dabei spielen die Grundsätze des christlichen Glaubens eine wesentliche Rolle. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.dpsg.de...

Stellungnahme der DPSG

Wie berichtet, hatte eine Unterkunft der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg vor einigen Monaten unerwünschte Gäste. Inzwischen liegt die Stellungnahme der Gastgeber vor: „Am 07.05.2020 wurden wir darüber informiert, dass eine Gruppierung der rechtsextremistischen „ Identitären Bewegung “ vom 6. bis zum 8. März ein Treffen in unserem Diözesanzentrum Schloss Ebersberg abgehalten hat. Die Gruppe hatte sich als „Schwäbischer Kulturverein Konstanz e.V. “ angemeldet – ein real existierender, uns bisher unbekannter Verein. Erst im Nachhinein stellte sich die Belegung anhand von Veröffentlichungen in den sozialen Medien als „ Aktivistentreffen “ der „ Identitären Bewegung Schwaben “ heraus. Wir – der DPSG Diözesanverband Rottenburg Stuttgart und die Gemeinschaft Sankt Georg e.V. – wurden hier offensichtlich über den tatsächlichen Zweck der Buchung unseres Diözesanzentrums getäuscht. Wir distanzieren uns aufs Allerschäfste von der „ Identitären Bewegung “ und ihren Zielen. […]“ Nun war der Schwäbische Kulturverein Konstanz aber kein unbeschriebenes Blatt. Bereits am 6. April 2018 berichtete der Südkurier, dass eine Gruppe, die sich unter diesem Namen zum Konstanzer Fasnachtsumzug angemeldet hatte, mit Masken von verschiedenen Politikern einschlägige Parolen verbreitet hätte und Bezüge zur Identitären Bewegung Schwaben bestünden. Kurzum: Die Diözese Rottenburg-Stuttgart als Vermieter war auf den unauffälligen Namen des Kulturvereines hereingefallen und hatte keine Erkundigungen über den Verein angestrengt. Es ist davon auszugehen, dass man künftig bei Buchungsanfragen von einem persönlich unbekannten Gruppen mehr Aufmerksamkeit walten lässt. Das ist auch allen anderen Vermietern von Gruppenunterkünften zu empfehlen, sofern ihnen nicht egal ist, wen sie...

DPSG als unfreiwilliger Gastgeber von Identitären...

Viele Pfadfinderorganisationen, besonders die größeren, verfügen über Gruppenunterkünfte, welche sie vermieten. Dabei kommt es leider immer wieder vor, dass Gruppierungen Einzug halten, die man nicht beherbergen möchte. Vor allem, wenn diese sich nicht unter ihrem korrekten Namen anmelden, sondern stattdessen als „irgendeine Pfadfindergruppe“ oder „irgendein Familientreffen“ oder „irgendeine Wandervogelmischpoke“. Der Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder hatte vor vier Jahren Glück, dass linke Aktivisten ihn darüber aufklärten, dass sich eine Gruppe des Sturmvogels in seinem Bundeszentrum Immenhausen niedergelassen hatte. Der BdP reagierte sofort und unter Polizeibegleitung wurden die Sturmvögel vor die Tür gesetzt. Ganz so fix waren die Recherchekräfte diesmal nicht: Das diesjährige Aktivistenwochenende der Identitären Bewegung Schwaben fand im Frühjahr auf Schloss Ebersberg und somit ausgerechnet der erklärtermaßen weltoffenen Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) statt. Diese Aktivistenwochenenden sind offenbar, möchte man den Videomitschnitten glauben, im Stil einer Kaderschmiede der Leistungs-Wehrsportgruppe gegr. 1933 e.V. bei der u.a. zu lernen ist, wie man sich bei Demos effektiv gegen Angriffe wehren kann oder sein strategisches Vorgehen optimiert. Die DPSG hat selbst erst sehr kürzlich (Sonntag) überhaupt erfahren, wer da zu Gast war – der Bundesvorstand hat noch keine Stellungnahme abgegeben, aber genaugenommen erübrigt sich das auch. Niemals und unter keinen Umständen würde eine DPSG-Unterkunft für eine Gruppe der Identitären Bewegung bewusst zur Verfügung gestellt....