Crowdfunding zum Jubiläum

Inmitten der Corona-Krise kann der DPSG-Stamm Wenholthausen auf 45 Jahre erfolgreiche Jugendarbeit zurückblicken. Und zu solch einem Geburtstag soll es natürlich auch ein besonderes Geschenk geben! Sie möchten ihren Anhänger, der bereits seit 2007 treue Dienste leistet, umbauen zu einem Multifunktionsanhänger. Um das Projekt finanzieren zu können, hat der Stamm in Zusammenarbeit mit seiner Volksbank vor Ort ein Crowdfunding-Projekt gestartet. Ihr findet es auf der Website der Volksbank oder direkt hier mit diesem Link. „Schon 2008 war der Anhänger bei unserer Sardinienfahrt unser Versorgungszentrum. Nach so vielen Jahren im Einsatz muß die Plane erneuert werden, außerdem soll der Anhänger maßgenau mit vielen Zusatzteilen ausgestattet werden, damit wir unterwegs auf ein Multifunktions-Gefährt zurückgreifen können, z.B. zum Kochen, Essen – und das regengeschützt. Dabei sind wir für jede finanzielle Unterstützung dankbar, und wenn es auch nur geringe Beträge sind. Denn auch Kleinvieh macht bekanntlich Mist. Also – worauf wartet ihr noch? Danke schon jetzt an alle...

DPSG Diözesanversammlung

Die diesjährige Diözesanversammlung der DPSG, Diözesanverband Aachen, tagte vom 28. bis zum 30. August in Wegberg. Aufgrund der Corona-Pandemie war die Versammlung verschoben worden, die planmäßig im März hätte stattfinden sollen. Darüber hinaus fand die Versammlung erstmalig nicht im Haus Sankt Georg sondern im Forum Wegberg statt. Auf der Diözesanversammlung hat die Arbeitsgemeinschaft „Pfadfinden Queer gedacht“ die Ergebnisse ihrer Umfrage präsentiert und den Antrag gestellt, am Thema weiter arbeiten zu dürfen. Die AG wurde nach der Diözesanversammlung 2017 gegründet, mit dem Auftrag herauszufinden ob und wie weit „Sexuelle Vielfalt“ ein Thema im Diözesanverband Aachen ist. Die Ergebnisse der Umfrage waren eindeutig: Von 360 Umfrageteilnehmenden gaben 90 % an, dass man sich mehr Sichtbarkeit im Verband wünsche. Den Antrag auf Weiterarbeit hat die Diözesanversammlung einstimmig beschlossen. Eine der mit am wichtigsten und vor allem emotionalsten Aufgaben des Wochenendes war die Wahl der neuen Diözesanvorsitzenden. Sarah Geenen aus dem Stamm Windberg konnte sich nach nur einem Wahldurchgang gegen ihre Mitbewerberin durchsetzen und wurde zur neuen Diözesanvorsitzenden gewählt. „Ich freue mich über die Wahl und auf die neuen Aufgaben. Jetzt muss ich erstmal ankommen und das alles verarbeiten, das waren sehr aufregende zwei Tage für mich. Danach will ich aber schnell aktiv mitarbeiten und loslegen.“, sagte Sarah Geenen. Für die scheidende Diözesanvorsitzenden Annka Meyer hieß es nach drei Jahren Amtszeit Abschied nehmen. Sie blickt auf ganz tolle Erinnerungen zurück. „Ich habe viel Spaß gehabt, durfte viel lernen und hab ganz tolle Menschen kennengelernt. Ich werde den Diözesanverband immer in meinem Herzen tragen“, sagte Annka Meyer zum Abschluss der Wahl. Auf der Diözesanversammlung wurde ihr für ihren dreijährigen Einsatz gedankt und ihr für ihre neuen Aufgaben viel Erfolg gewünscht. Annka Meyer übernimmt ab dem 1. November 2020 das Amt der DPSG Bundesvorsitzenden. Kurzporträt DPSG Die DPSG ist mit...

Vorgestellt: Bund unabhängiger Pfadfinder...

Der Bund unabhängiger Pfadfinder wurde zusammen mit dem Stamm Cassiopeia e. V. am 16. April 1994 in Erbstorf gegründet. Einige Gründungsmitglieder traten zuvor aus der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) aus.Prinzipien sind neben einer modernen Fassung des Pfadfindergesetzes: 1. Toleranz gegenüber anderen Pfadfinderverbänden (1996 in die Weltpfadfinderschaft WFIS eingetreten) 2. Ein Zusammenleben auf familiärer Basis 3. Stärkung des Einzelnen und der Gruppe 4. Ein demokratisches Mitspracherecht für jedes Mitglied (auch Minderjährige) 5. Learning by doing 6. Abenteuerpädagogik Die Kluft des BuP beeinhaltet das grüne Hemd mit den Zugehörigkeitsabzeichen „Bund, Weltverband, Stamm, Nation, Sippe“, sowie Leistungsabzeichen. Das Tuch wird von den jüngeren Mitglieder mit einem Halstuchknoten gebunden getragen, während die erwachsenen Mitglieder und Gruppenleiter das Tuch mit einem Freundschaftsbund zusammenbinden dürfen. Es gibt keine verschiedenen Alterstufen, ein einmaliges Versprechen und für alle ein einheitliches dreifarbiges Tuch. Hier geht es zur Homepage der Organisation. Neugierig geworden? Mehr Informationen zu diesem und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9). Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung.  ...

Naturparkpflege während Corona

Vom 23. bis 29. August 2020 ist das Bergwaldprojekt e.V. mit fast 20 ehrenamtlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus ganz Deutschland zum zweiten Mal im Einsatz im Naturpark Hohe Mark, untergebracht in mitgebrachten Einzelzelten. Die nötige Infrastruktur (Sanitär, Küche) wird dabei durch die mitten im Wald gelegene Helmut-Marx-Hütte der Pfadfinder St. Georg gestellt. Der Namensgeber der Hütte, Helmut Marx, war Gründer des Flürener DPSG-Stammes. Die Freiwilligen werden in der Woche verschiedene Arbeiten im Wald durchführen und das Ökosystem näher kennenlernen. Ziele des Einsatzes sind, die ökologische Situation am Projektstandort zu verbessern und die Teilnehmenden auch über die Projektwoche hinaus für eine nachhaltige Lebensweise zu sensibilisieren. Auf die Einhaltung der Abstands- und Hygiene-Regeln wegen der Corona-Pandemie wird dabei selbstverständlich geachtet. Unter der Anleitung von Katja Fuchs vom Bergwaldprojekt e.V. und unter der Regie von Christoph Beemelmans, Revierleiter beim Eigenbetrieb RVR Ruhr Grün, werden die Freiwilligen im Projektgebiet die fremde, invasive Art Spätblühende Traubenkirsche beseitigen, Einzelschutzmaßnahmen auf einer Streuobstwiese durchführen und einen barrierefreien Rundweg instand setzen. Neben der praktischen Arbeit ist auch ein Exkursionsnachmittag in der Woche vorgesehen, um die vielfältigen Zusammenhänge in der Natur, die Belastungen der Ökosysteme und die Abhängigkeit des Menschen von den natürlichen Lebensgrundlagen deutlich zu machen. Die Woche über kümmert sich ein Koch um die vegetarische, biologische und möglichst regionale und saisonale Verpflegung der Teilnehmenden. RVR-Revierförster Christoph Beemelmansüber den Einsatz:„Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen in der Woche aktiv die wichtigen Funktionen des Waldes und seine Artenvielfalt kennen und leisten einen persönlichen Beitrag zu dessen Erhalt auch für kommende Generationen. Das ist auf verschiedenen Ebenen nachhaltig.“ Katja Fuchs vom Bergwaldprojekt e.V. fügt hinzu: „Indem sich die Ehrenamtlichen für ihre Umgebung engagieren, entwickeln sie oftmals auch neue Beziehungen zum Wald und zur Natur. Die Erfahrungen aus den Projektwochen bestärken die Teilnehmenden darin, auch den...

Erstmalig: Ferienfreizeit im Haus Sankt Georg...

Die Sommerferien in Nordrhein-Westfalen haben begonnen. Und jetzt? Wohin geht’s? Was ist möglich im Corona-Sommer 2020? Die Jugendbildungsstätte Haus Sankt Georg in Wegberg hat die Antwort: „Die Kunterbunte Ferienwoche“. Unter diesem Namen findet vom 27. bis zum 31. Juli 2020 zum ersten Mal im Haus Sankt Georg eine Ferienfreizeit mit vielfältigem Programm für Kinder und Jugendliche statt. Das Programm ist für zwei Altersgruppen konzipiert, so gibt es ein spezielles Angebot für 7- bis 10-Jährige und ein entsprechendes für 10- bis 14-Jährige. Angeboten werden unteranderem Naturführungen, Mosaik gestalten, Papierschöpfen u.v.m. Durchgeführt wird das Programm von pädagogisch ausgebildeten Personal unter Einhaltung der Hygiene-Schutzmaßnahmen. Und weil es sich mit leeren Magen nicht besonders gut spielt, gibt es täglich ein frisch gekochtes Mittagessen sowie rund um die Uhr Wasser zum Trinken. Ein Stück Normalität Aufgrund der Corona-Pandemie und dem Wegfall von u.a. Schule und Freizeitangeboten haben viele Kinder und Jugendliche kaum eine Möglichkeit gehabt, ihre Freunde und Freundinnen zu treffen. Auch Sommerurlaube, wie wir sie bisher kannten, sind so erstmal nicht oder nur eingeschränkt möglich. Das dadurch entstandene soziale Defizit möchte das Haus mit der Ferienaktion zumindest etwas ausgleichen. „Wir als Jugendbildungsstätte Haus Sankt Georg möchten Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geben, wieder einen Schritt zurück zur Normalität zu finden und, unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen, wieder unbeschwert spielen und gestalten zu können.“, erklärt Felicitas Fischer, die Pädagogische Leiterin des Hauses. Weitere Information zum Haus St. Georg finden Sie auf...