Polizeiliches Führungszeugnis im Ehrenamt...

Die Pflicht zur Vorlage des erweiterten polizeilichen Führungszeugnisses für professionelle Mitarbeiter im pädagogischen Bereich ist bereits seit dem 01. Mai 2010 verpflichtend. Damit soll insbesondere sichergestellt werden, dass Personen, bei denen bereits aktenkundig ist, dass sie sich an Kindern oder Jugendlichen sexuell vergangen haben, nicht einfach durch Arbeitgeberwechsel und somit unerkannt mit ihrem Tun fortfahren können. Mit dem Bundeskinderschutzgesetz (BuKiSchG), das am 01. Januar 2012 in Kraft getreten ist, ist die Vorlage des erweiterten polizeilichen Führungszeugnisses auch für ehrenamtlichen LeiterInnen und Leitern vorgeschrieben, sofern ein erhöhtes Gefährdungspotential gegeben ist. Die Jugendämter vor Ort erarbeiten mit den freien Trägern der Jugendarbeit Vereinbarungen, in denen geregelt wird, was solche „erhöhte Gefährdungspotentiale“ sein könnten. Es ist jedoch zu vermuten, dass sie auf unsere Pfadfinderarbeit zutreffen, weil wir viel in Kleingruppen arbeiten, Fahrten und Lager mit Übernachtung anbieten und viele unsere Leiter sehr selbständig arbeiten. Ob die Vereinbarung bei euch vor Ort bereits geschlossen wurde und was sie beinhaltet, kann bei den Jugendringen oder im Jugendamt erfragt werden. Da auf die Stammesleiter bzw. -vorstände absehbar durch die Anforderung der Führungszeugnisse bei allen ehrenamtlichen Mitarbeitern eine sehr große Verantwortung zukommt, haben sich viele Bundesleitungen bereits intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und zum Teil auch schon Vorkehrungen getroffen, um diese zu entlasten und professionell unterstützen zu können. Erkundigt euch also einfach bei eurem Bundesamt. So bietet die DPSG an, für die Stammesleitungen die Einsicht in das Führungszeugnis über den Mitgliederservice vorzunehmen und zu dokumentieren. Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Mit Fackeln gegen Straßenbau

Der Stamm Oeffingen der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) hat sich mit einer im wahrsten Sinne des Wortes leuchtenden Maßnahme gegen den Bau einer Ringstraße eingesetzt. Mit 500 Fackeln markierten seine Mitglieder in der regnerischen Freitagnacht vor einer Woche auf 1,5 Kilometern den zukünftigen Verlauf der künftigen Straße bei Fellbach und wie sich diese ins Gelände fressen würde. Begleitet wurde die Aktion von einer Fackelwanderung von etwa 200 weiteren Ringgegnern.  Wie es in der Presseberichterstattung hieß, fanden sich keine Befürworter des Projekts bei diesem Fackellauf, fast ganz Oeffingen und alle Vereine seien gegen dieses Bauwerk. Man fürchtet, dass es keine Verkehrsprobleme löse, sondern stattdessen noch mehr Verkehr anziehe. Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Klima-Sonderpreis geht an Pfadfinder...

Der Stamm St. Maria Himmelfahrt aus Hamminkeln aus der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) erhielt von der Stadt beim diesjährigen innogy Klimaschutzpreis einen Sonderpreis für ein Klima-erhaltendes Projekt. Die Pfadfinder und Pfadfinderinnen hatten XXL-Insektenhotels gebaut und und Hochbeete angelegt. Bildnachweis: Privat Quelle Lokalkompass 30.11.2018 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung....

Pfadfinderzentrum Neumarkt

Das Pfadfinderzentrum Neumarkt ist für Gruppen ideal, die zwar in der Natur sein wollen, aber auf „Komfort“ nicht  verzichten mögen: Der Platz verfügt über ein Versorgungshaus, das barrierefrei mit Duschen, WCs, einem Spülbereich, Kühlschränken und Lagerräumen ausgestattet ist. Der Platz liegt ruhig auf einem Wiesengrundstück auf dem Mariahilfberg, etwa 150 Meter über der Stadt Neumarkt. Der Stadtteil Höhenberg ist etwa 800 m entfernt, von hier aus verkehren auch Busse ins Zentrum. Die Umgebung Gruppen, die einen Hike durch die bergige Landschaft des Oberpfälzer Jura planen, die entlang des Main-Donau-Kanals oder am historischen Ludwig-Donau-Main-Kanal radeln wollen, oder die einfach ein paar schöne Tage in Zeltlager-Stimmung verbringen wollen, sind in Neumarkt genau richtig. Zu den Sehens-würdigkeiten der Umgebung zählen die alten Reichsstädte Nürnberg (40km) und Regensburg (70km) sowie der Naturpark Altmühltal (40km) und das Neue Fränkische Seenland (60km). Der Oberpfälzer Jura ist bekannt für seine markante Landschaft, die vor allem von zahlreichen Flusstälern geprägt ist. Außerdem sind hier mehrere Tropfsteinhöhlen entstanden, besonders bekannt ist die König-Otto-Höhle bei Velburg (20 km). Die Stadt Neumarkt i.d.OPf. Neumarkt liegt 40 km südöstlich von Nürnberg und hat etwa 40.000 Einwohner. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die historische Altstadt, das Museum Lothar Fischer und das Museum für historische Maybach-Fahrzeuge. Als besonderes Wahrzeichen gilt die Burgruine Wolfstein, die hoch über der Stadt schon von weitem zu sehen ist und einen großartigen Rundblick bietet. Der von König Ludwig I. erbaute Ludwig-Donau-Main-Kanal durchzieht die Stadt von Nord nach Süd und verläuft auch durch das Gelände der Landesgartenschau 1998, dass heute ein vielbesuchtes Parkgelände darstellt. Direkt neben dem Zeltplatz befindet sich die Fritz-Weithas-Sternwarte, die gerne Gruppen vom Zeltplatz empfängt. Daneben findet man in Neumarkt zahlreiche Spiel- und Sportplätze, ein Erlebnisfreibad und eine Minigolfbahn. Weitere Infos und die Preise findet ihr auf  www.zeltplatz-neumarkt.de Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter...

Fotoserie: Georgspfadfinder verwandeln Westpark in Zeltstadt...

900 Pfadfinderinnen und Pfadfinder feierten 50-jähriges Bestehen im Schatten der Jahrhunderthalle Bochum Industriekultur trifft Bochumer Jugendbewegung: Rund 300 Georgspfadfinder zelteten am vergangenen Wochenende zum großen Jubiläum neben der Jahrhunderthalle Bochum. Insbesondere der Samstag lud mit einem bunten Fest fünf Generationen Pfadfinder ein, den Geburtstag des Bezirks Bochum & Wattenscheid zu feiern. Das erste Oktober-Wochenende hatte neben den warmen Temperaturen noch mehr Außergewöhnliches zu bieten. Gitarrenklänge, Kinderlachen und eine Menge Zeltspitzen prägten das Bild an der Jahrhunderhalle Bochum. Der Westpark lag ganz im Hand der Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), die vor dieser ruhrgebietstypischen Kulisse ihr Jubiläum feierten. Neben den aktiven Kindern, Jugendlichen und Leitern, die das komplette Wochenende vor Ort übernachteten, stießen Ehemalige, Eltern und Freunde des Bezirks am Samstag hinzu. Ein buntes Festival erwartete die Gäste, die die Pfadfinderarbeit in Bochum die letzten 50 Jahre geprägt haben: Lagerfeuer, Singerunden, Feuerwerk, Gottesdienst, Lagerradio, Jahrmarkt – abgerundet durch stilechte Livemusik. Als Ehrengäste waren Bürgermeisterin Erika Stahl (CDU) und Landtagsvizepräsidentin Carina Gödecke (SPD) sowie Stadtdechant Michael Kämper vor Ort, die sich für das soziale Engagement der Pfadfinderinnen und Pfadfinder bedankten. Die Bezirksvorsitzenden Kristina Kovalik und Stefan Fleige sind mit dem ungewöhnlichen Pfadfinderfestival zufrieden: „Wir konnten ein einmaliges Erlebnis für alle Gruppen auf die Beine stellen: Jede unserer Stufen hatte ein Programm mit viel Liebe zum Detail und auch Zaungäste sind auf ihre Kosten gekommen. Wir freuen uns über die vielen tollen Gespräche, die wir hier an diesem Ort führen konnten.“ Nicht zuletzt sorgten die Kulisse der Industriekultur und das ungewöhnlich gute Wetter für ausgelassene Stimmung bei allen Teilnehmenden. Schon im April wurde der Geburtstag zum Auftakt mit einem riesigen Kuchen auf dem Dr.-Ruer-Platz in der Bochumer Innenstadt gefeiert. Rund 20 Ehrenamtliche planten seit August 2017 das Jubiläum des Bezirkes und setzten es...