Im eigenen Verband den Glauben finden...

Zum dritten Mal feierte die Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) Diözesanverband Aachen eine Firmung. Nach den Firmfeiern in den Jahren 2015 und 2017 in Aachen wurden jetzt acht junge Pfadfinder*innen zwischen 14 und 32 in der Pfarrkirche St. Aloysius in Heinsberg Oberbruch dur ch Pfarrer Alexander Schweikert gefirmt. „Ihr habt mich mit euren Texten schon bei unserem Vortreffen tief berührt“, begrüßte er die Firmanden, „und ich freue mich, euch firmen zu dürfen.“ Die Gruppe hat sich über ein Jahr hinweg auf die Firmung vorbereitet. Elemente der Vorbereitungszeit waren unter anderem ein gemeinsam verbrachtes Wochenende, eine Wanderung mit den Firmpat*innen, eine Abendführung durch den Aachener Dom und ein digitales Glaubensgespräch. Passend zum Thema „Wegweiser“ gestalteten die Grppenmitglieder ihr persönliches Schild, um zu zeigen, was ihrem Leben Orientierung gibt. Eigentlich sollte die Feier schon im Juni stattfinden, musste dann aber wegen der Pandemie verschoben werden. „Auch heute können wir den Gottesdienst nicht so feiern, wie wir es uns gewünscht haben. Aber wir werden diesen Gottesdienst, der so viel Persönliches von euch enthält, trotzdem jetzt gemeinsam in vollen Zügen genießen“, begann Sabine Kock, die ehemalige Diözesankuratin der PSG, den Gottesdienst. Fast alle Texte des Gottesdienstes hatten die Firmanden selbst geschrieben. Von zentraler Bedeutung war das Glaubensbekenntnis, mit dem die Jugendlichen ihre Entscheidung, sich firmen zu lassen und sich zu ihrem Glauben zu bekennen, deutlich ins Wort brachten. Auch die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes hatten die jungen Leute zwei Wochen zuvor spontan selbst in die Hand genommen, weil zu viele Mitglieder der eingeplanten Musikgruppe zur Risikogruppe gehörten. Die Mitglieder der katholischen Kinder und Jugendverbände im Bistum Aachen sind oft von klein auf im Verband aktiv. Dort fühlen sie sich zuhause und kommen mit Glaubensthemen in Berührung, was der Sakramentenspendung im Verband tiefen Sinn verleiht. Zur Zeit wird eine neue...

Friedenslicht 2020

Trotz Corona-Pandemie: Das Friedenslicht aus Bethlehem wird auch dieses Jahr verteilt – nur anders als sonst. Aufgrund der Corona-Pandemie wird dieses Jahr die Friedenslichtaktion anders ablaufen als bisher. Die wichtigste Änderung: Es wird dieses Jahr keine gemeinsame große Aussendungsfeier im Aachener Dom geben. Lediglich eine kleine Delegation von Pfadfinder*innen wird nach Aachen kommen, um das Friedenslicht in Empfang zu nehmen. Das Licht wird dann am Abend des 15.12.2020 in zentrale Kirchen in unsere Regionen gebracht, wo es dann abgeholt werden kann. Kontaktlos und unter Hygienemaßnahmen „Frieden überwindet Grenzen“, das ist das diesjährige Motto der Friedenslichtaktion. Im Corona-Jahr hat dieses Motto unerwartet nochmal eine spezielle Bedeutung bekommen. Das Virus hält die Menschen auseinander, Kontaktbeschränkungen und Abstand sind die „neuen Grenzen“. Doch auch diese Grenzen wird das Licht überwinden. Speziell für dieses Jahr hat das Organisationsteam der Friedenslichtaktion in der Diözese Aachen verschiedene Ideen und Möglichkeiten für Pfadfinder*innen zusammengestellt, wie man möglichst kontaktlos und unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen das Friedenslicht an alle Menschen guten Willens verteilen kann. Zum Beispiel durch Einrichtung eines Friedenslicht-Lieferdienstes oder indem das Friedenslicht digital verteilt wird. Diese und weitere Ideen liegen als Download auf der Website des DPSG DV Aachen unter www.dpsg-ac.de bereit. Hintergrund Das vom Österreichischen Rundfunk (ORF) in der Geburtsstadt Jesu entzündete Licht wird seit 1986 alljährlich am dritten Adventswochenende an Pfadfinder*innen aus ganz Europa weitergegeben. Mit dem Entzünden und Weitergeben des Friedenslichtes aus Betlehem wird an die Weihnachtsbotschaft „Friede auf Erden“ und deren Verwirklichung erinnert. Seit 1994 verteilen deutsche Pfadfinder*innen das Friedenslicht aus Bethlehem und sorgen dafür, dass dieses Symbol der Hoffnung auf Frieden an Weihnachten in zahlreichen Kirchengemeinden und Wohnzimmern, Krankenhäusern und Kindergärten, Seniorenheimen, Asylbewerberunterkünften, Rathäusern und Justizvollzugsanstalten leuchtet. Bildnachweis: DPSG DV...

Neuer Vorstand PSG Aachen

Die Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) Diözesanverband Aachen hat im Rahmen der diesjährigen Diözesanversammlung vom 08. bis 10. März einen neuen Vorstand gewählt. Die bisherigen Diözesanvorsitzenden Kim Geffroy und Saskia Zambanini wurden von Theresa Krummen und Lilo Schmidt abgelöst. Beide sind seit ihrer Kindheit Mitglied in der PSG und freuen sich darauf, den Verband als Vorstand zu gestalten und weiterzuentwickeln. Gemeinsam mit der Diözesankuratin Sabine Kock beginnt für die neuen Vorstandsfrauen nun eine zweijährige Amtszeit. Neben verschiedenen Wahlen und den Berichten der unterschiedlichen Gremien über das vergangene Jahr blieb der Versammlung auch Zeit für den inhaltlichen Austausch. Die Leiterinnen und Leiter des Verbandes setzten sich intensiv mit dem katholischen Standbein ihrer pfadfinderischen Arbeit auseinander. Mit einem kreativen Abendprogramm, in dessen Mittelpunkt die anstehenden Verabschiedungen standen, wurde die Versammlung abgerundet. Wer Interesse an weiteren Informationen oder an einer Mitgliedschaft in der PSG hat, wird unter diesen Links fündig: www.psg-aachen.de www.haus-krekel.de Foto: Neu gewählter Vorstand. Von links nach rechts sind zu sehen: Sabine Kock, Theresa Krummen, Lilo...

Diözesanversammlung

Die diesjährige Diözesanversammlung der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) , Diözesanverband Aachen, tagte am 16. und 17. März im Haus St. Georg in Wegberg. Auf der zweitägigen Veranstaltung wurden wichtige Anträge für den Verband eingebracht, diskutiert und beschlossen. Auf der Diözesanversammlung wurde die Arbeit des vergangenen Jahres besprochen und gewürdigt. Bezirke, Diözesanleiterrunde und Vorstand kamen zu Wort und konnten ihre Ideen und Projekte vorstellen. In Anträgen an die Versammlung können der Vorstand, Arbeitskreise und Referate sowie andere Gremien oder Einzelpersonen ihre Anliegen vorstellen und diese dann zur Umsetzung bringen. Auf der Diözesanversammlung wurde das vorgelegte „Rahmenkonzept zur Pastoral“ für die DPSG im Diözesanverband Aachen beschlossen. Das Konzept soll die gelebte Praxis im Diözesanverband darstellen, Spiritualität als Querschnittsthema aller Bereiche benennen und für Außenstehende transparent machen. Das Konzept richtet sich vor allem an Partner*innen des DPSG DV Aachen wie das Bistum Aachen, den BDKJ, den Bundesverband und den RdP. Daraus kann eine Grundlage für Arbeit in den Gruppen erarbeitet werden. Um dem gerecht zu werden, befasste sich ein weiterer Antrag mit der „Weiterarbeit vom Rahmenkonzept zur Pastoral im DPSG DV Aachen“. Die Diözesanleitung wurde damit beauftragt, praktische Umsetzungen und Hilfestellungen für Leiter*innen aus dem Rahmenkonzept abzuleiten und diese der nächsten Diözesanversammlung vorzulegen. Ein weiterer Antrag befasste sich mit dem Thema „Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen auf der Diözesanversammlung – Wie kann das gehen?“. Die Diözesanleitung ist beauftragt eine Arbeitsgemeinschaft zu dem Thema einzurichten. Begründet wurde das mit den pädagogischen Grundsätzen der DPSG, wonach Kindern und Jugendlichen Mitbestimmung zu unterschiedlichsten Themen zu ermöglichen ist. Foto: Archivbild von 2018. Quelle:...

Kolumbianischer Besuch

Drei Wochen lang besuchten die Mitgründer Julio César Cardenas und Alejandra Sánchez der kolumbianischen Partnerorganisation Sueños Especiales den Diözesanverband Aachen der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG). Am 05. Juni fand ein Abschiedsgrillen für die kolumbianischen Gäste statt. Mehr als nur eine Partnerorganisation Sueños Especiales, das bedeutet besondere Träume, wurde von Julio César Cardenas und Alejandra Sánchez sowie von Esther Milbert im Jahre 2004 gegründet und unterstützt Kinder und Jugendliche im Stadtteil Tierra Firme in Ibague, Kolumbien. Innerhalb der Einrichtung können die Kinder und Jugendlichen neue Erfahrungen sammeln, sich gezielt fördern lassen und an interessanten Projekten teilnehmen. Besonders ist, dass von Anfang an inklusiv gearbeitet wurde und auch Kinder und Jugendliche mit Behinderungen zur Teilnahme eingeladen sind. Seit 2014 werden deutsche Freiwillige über das Programm Weltwärts nach Sueños Especiales entsandt, die dort ein Jahr lang mitarbeiten und viel über das kolumbianische Leben und auch über sich selbst lernen. Seit 2016 ist aus dem Freiwilligendienst ein Austausch geworden, eine Incoming-Stelle wurde geschaffen, bei der kolumbianische Jugendliche für ein Jahr lang in Deutschland leben und arbeiten können. Der Besuch von Julio und Alejandra, die in Deutschland unter anderem an dem Diözesanpfingstlager Zeitlos teilnahmen und dort Sueños Especiales vorstellten, beweist eindrucksvoll, dass die Beziehungen zwischen der DPSG DV Aachen und Sueños Especiales mehr sind als nur ein Projekt. Durch die enge Zusammenarbeit ist eine Freundschaft entstanden, die nicht nur die ehemaligen Freiwilligen, sondern auch die Diözesanleiterrunde umfasst. Nina Helesky, ehemals Freiwillige bei Sueños Especiales, freute sich sehr über den Besuch: „Es tut gut, Julio und Alejandra wiederzusehen, schließlich habe ich ein Jahr in Kolumbien verbracht und wurde dort unglaublich gut aufgenommen. Dass ich die Kontakte von damals hier fortführen kann, ist sehr bereichernd.“ Drei Wochen lang blieben die kolumbianischen Gäste in Deutschland, bis sie vom Diözesanverband mit einem...