Neue Geschäftsführerin DPSG Diözesanverband Aachen...

Stabwechsel an der Spitze: Monika Bergendahl übernimmt den Posten der Geschäftsführerin im DPSG Diözesanverband Aachen. Die Geschäfte im Haus Sankt Georg in Wegberg werden künftig über ihren Schreibtisch laufen: Monika Bergendahl ist seit Mai die neue Geschäftsführerin des DPSG Diözesanverband Aachen. Sie übernimmt da-mit die Nachfolge von Heribert Rychert, der Ende Juni in den wohlver-dienten Ruhestand gehen wird. Als Geschäftsführerin des Verbandes ist sie auch für die Bildungsstätten Haus Sankt Georg in Wegberg und die St. Nikolaus Jugendstätte Rursee in Schmidt (Eifel) verantwortlich. Um die Einarbeitung in die Geschäfte des Verbandes und beider Bildungsstätten so reibungslos wie möglich zu gestalten, arbeiten Monika Bergendahl und Heribert Rychert zwei Monate parallel. Diplom Finanzwirtin mit langer Verbandsgeschichte Monika Bergendahl ist Diplom Finanzwirtin und hat bis 2011 in der Finanzverwaltung und bis 2021 als geschäftsführende Leitung in der Jugendbildungsstätte Rolleferberg des Bundes Deutscher Katholischen Jugend (BDKJ) in Aachen gearbeitet. Mit dem DPSG Diözesanverband Aachen verbindet sie eine lange Geschichte. Die gebürtige Krefelderin ist 1988 als Leiterin im Stamm Raubritter Hüls in den Verband eingestiegen. Sie war von 1995 bis 2001 ehrenamtliche Diözesanvorsitzende und anschließend sieben Jahre lang ehrenamtliche e.V.-Vorsitzende. Als Geschäftsführerin will Monika Bergendahl u.a. Lobbyarbeit für Außerschulische Bildung und Jugendverbandsarbeit leisten sowie die Angebote der Bildungsstätten und des Verbandes weiterentwickeln. Darüber hinaus will sie die Belange katholischer Jugendverbände stärker in den Aachen Bistumsprozess „Heute bei dir“...

Segen – bedingungslos

Protestnote des DPSG DV Aachen zur Verlautbarung der Glaubenskongregation bezüglich der Segnung von homosexuellen Paaren. Die Diözesanleitung der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) im Diözesanverband Aachen widerspricht der Meinung der Glaubenskongregation aus dem Vatikan, die keine Möglichkeit sieht homosexuell Paare zu segnen. Keine Vorbedingungen für Gottes Segen „Gott liebt jeden Menschen. Bedingungslos.“, betont Pfarrer Achim Köhler, Diözesankurat. Weiter erklärt er: „Und sein Segen ist ein Ausdruck seiner Liebe. Deshalb kann es keine Vorbedingungen für Gottes Segen geben.“ Die Diözesanleitung des DV Aachen hat kein Verständnis für diesen Rückschritt. In der katholischen Kirche in Deutschland werde längst etwas anderes diskutiert, beispielsweise beim Synodalen Weg. Zudem sei das Verständnis der katholischen Jugendverbände schon lange weiter, als das der Amtskirche. Hier könne jede*r Mitglied werden, heißt es aus der Verbandsleitung. „Es ist selbstverständlich für uns, dass gleichgeschlechtliche Paare gesegnet werden können.“, ergänzt Pfarrer Köhler. Menschen fühlen sich verletzt Im DPSG Diözesanverband Aachen engagieren sich Pfadfinder*innen seit mehreren Jahren in der Arbeitsgemeinschaft „Pfadfinden queer gedacht“. Die AG setzt sich mit Themen der sexuellen Vielfalt, Orientierungs- und Identitätsfragen auseinander. Matthias Koß, Diözesanvorsitzender betont: „Die Äußerungen aus Rom haben viele Menschen verletzt.“ „Junge Menschen, die sich der LGBTQIA* zugehörig fühlen, sind Mit-glieder unseres Pfadfinder*innen-Verbandes“, erklärt Dr. Sarah Geenen, Diözesanvorsitzende des Verbandes. „Es ist selbstverständlich, dass wir auch ihre Interessen im Blick haben, und dass wir uns gegen jede Form von Diskriminierung stark machen.“...

Diözesanversammlung der PSG

Am 13.03.2021 tagte die jährliche Diözesanversammlung der Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg Diözesanverband Aachen (PSG Aachen) – in diesem Jahr allerdings digital.  Pädagogik und Kirche Die Versammlung hat unter anderem dafür gestimmt, das eigene koedukative Konzept noch einmal zu überarbeiten und zu aktualisieren. Sie hat sich außerdem mit dem Thema Maria 2.0 auseinandergesetzt, infolgedessen sich die Versammlung für eine Unterstützung der Umsetzung der Thesen dieser Kirchenbewegung ausgesprochen hat. Zudem besuchten Vertreter*innen der PSG-Bundesebene und des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) die Versammlung und konnten sich bei dem Tagesordnungspunkt „Anträge“ beratend einbringen. Tschüss Theresa Bei einem netten irischen Abend mussten und konnten wir unsere Diözesan- und e.V.-Vorsitzende Theresa Krummen nach 2 Jahren verabschieden. Sie hat in den letzten zwei Jahren viele wertvolle Impulse im Verband gesetzt und die unterschiedlichsten Ideen einbringen können. Wir danken ihr sehr herzlich für all die Zeit, die Nerven und die mitreißende Motivation und wünschen, dass jetzt ruhigere Zeiten anstehen, in denen mehr Raum auch für andere Dinge vorhanden ist! Hallo Lisanne & willkommen zurück Kim und Lilo Als Nachfolge haben wir Lisanne Leonartz mit viel Freude neu gewählt. Sie bildet nun zusammen mit Lilo Schmidt, die sich erneut zur Wahl gestellt hat, den Diözesanvorstand und wurde auch gleichzeitig in den Vorstand des Pfadfinderinnenwerks St. Georg, Diözese Aachen e.V. gewählt. Dieser besteht nach einer Wiederwahl von Kim Geffroy zusätzlich aus Bianca Nießen und Lilo Schmidt. Schön, dass du unser Team erweiterst, Lisanne. Wir freuen uns schon auf die Zeit und Zusammenarbeit. Hier noch mal ein herzliches Willkommen! Weitere Informationen zur PSG Aachen finden Sie unter: www.psg-aachen.de...

Diözesanversammlung erstmals digital...

Die diesjährige Diözesanversammlung der DPSG, Diözesanverband Aachen, tagte vom 6. bis 7. März – zum ersten Mal digital. Grund dafür waren die gegenwärtigen Corona-Maßnahmen. Wichtige Punkte auf der Tagesordnung waren die Vorstandwahlen. Die Diözesanversammlung wählte Matthias Koß als neuen Diözesanvorsitzenden und Achim Köhler als neuen Diözesankuraten. Zusammen mit Sarah Geenen, die bereits bei der DV 2020 zur neuen Diözesanvorsit-zenden gewählt worden war, bilden sie nun den neuen Vorstand. Matthias Koß freut sich über die zahlreichen neuen Themenfelder, die ihn erwarten: „Vor allem freue ich mich darauf, zusammen mit den Verbandsmitgliedern diesen neuen Weg zu gehen und gemeinsam un-seren schönen Verband zu gestalten.“ Für die scheidenden Vorstandsmitglieder Jonas Spinczyk (ehem. Diözesanvorsitzender) und Thomas Schlütter (ehem. Diözesankurat) heißt es Abschied nehmen. „Ich hatte eine tolle Zeit hier im Verband und bin unendlich dankbar für diese Zeit“, so Jonas Spinczyk. Auch Thomas Schlütter verspürt großen Dank: „Die DPSG hat mir ein neue Sicht auf die Kirche, die Welt und auf die DPSG gezeigt.“ Anträge am Puls der Zeit Corona beherrschte nicht nur die äußeren Gegebenheiten der Ver-sammlung, sondern spiegelte sich auch inhaltlich wider. So beschloss die Diözesanversammlung einen Initiativantrag zum Thema Impfgerechtigkeit im Rahmen der Covid-19-Pandemie. Der Vorstand wurde somit beauftragt, das Thema in die 88. Bundesversammlung der DPSG zu tragen. Die Arbeitsgruppe „Pfadfinden queer gedacht“ wurde darüber hinaus beauftragt, zu prüfen, ob bzw. welche Zugangsbarrieren für queere Teilnehmende an Veranstaltungen des DPSG Diözesanverbandes Aachen existieren. Bild: Der neue Vorstand des DPSG DV Aachen, v.l. Matthias Koß, Sarah Geenen, Achim Köhler Bildnachweis: DPSG Diözesanverband...

Im eigenen Verband den Glauben finden...

Zum dritten Mal feierte die Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) Diözesanverband Aachen eine Firmung. Nach den Firmfeiern in den Jahren 2015 und 2017 in Aachen wurden jetzt acht junge Pfadfinder*innen zwischen 14 und 32 in der Pfarrkirche St. Aloysius in Heinsberg Oberbruch dur ch Pfarrer Alexander Schweikert gefirmt. „Ihr habt mich mit euren Texten schon bei unserem Vortreffen tief berührt“, begrüßte er die Firmanden, „und ich freue mich, euch firmen zu dürfen.“ Die Gruppe hat sich über ein Jahr hinweg auf die Firmung vorbereitet. Elemente der Vorbereitungszeit waren unter anderem ein gemeinsam verbrachtes Wochenende, eine Wanderung mit den Firmpat*innen, eine Abendführung durch den Aachener Dom und ein digitales Glaubensgespräch. Passend zum Thema „Wegweiser“ gestalteten die Grppenmitglieder ihr persönliches Schild, um zu zeigen, was ihrem Leben Orientierung gibt. Eigentlich sollte die Feier schon im Juni stattfinden, musste dann aber wegen der Pandemie verschoben werden. „Auch heute können wir den Gottesdienst nicht so feiern, wie wir es uns gewünscht haben. Aber wir werden diesen Gottesdienst, der so viel Persönliches von euch enthält, trotzdem jetzt gemeinsam in vollen Zügen genießen“, begann Sabine Kock, die ehemalige Diözesankuratin der PSG, den Gottesdienst. Fast alle Texte des Gottesdienstes hatten die Firmanden selbst geschrieben. Von zentraler Bedeutung war das Glaubensbekenntnis, mit dem die Jugendlichen ihre Entscheidung, sich firmen zu lassen und sich zu ihrem Glauben zu bekennen, deutlich ins Wort brachten. Auch die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes hatten die jungen Leute zwei Wochen zuvor spontan selbst in die Hand genommen, weil zu viele Mitglieder der eingeplanten Musikgruppe zur Risikogruppe gehörten. Die Mitglieder der katholischen Kinder und Jugendverbände im Bistum Aachen sind oft von klein auf im Verband aktiv. Dort fühlen sie sich zuhause und kommen mit Glaubensthemen in Berührung, was der Sakramentenspendung im Verband tiefen Sinn verleiht. Zur Zeit wird eine neue...