Pfadfinder sammeln Weihnachtsbäume ein...

In zahlreichen Städten engagierten sich die örtlichen Pfadfindergruppen auch in diesem Jahr bei der Abholung der Christbäume. Gegen eine kleine Spende für die Gruppenkasse werden die Bäume bei den „Kunden“ daheim abgeholt. Oft schreddern die Pfadfinder die Bäume dann auch selbst und verwenden das gewonnene Material z.B. zum Ausstreuen ihrer Wege auf dem Pfadfindergrundstück. Eine gute Sache für die Gruppenkasse, aber eben auch für die Natur. Anderenorts werden die Bäume getrocknet und dann für das traditionelle Osterfeuer weiterverwendet. In früheren Jahren hatte scouting eine „Christbaum-Challenge“ ausgerufen, welche Gruppe die meisten Bäume sammelt. Aber nachdem mehrfach die Gruppe in Neumarkt gewonnen hatte, deren Zahlen sich im zehntausender Bereich bewegten, wurde der Wettbewerb eingestellt. Es war zu frustrierend für die nicht vorhandene Konkurrenz… Mit Sicherheitsabstand werfen wir aber nochmal einen Blick auf die aktuellen diesjährigen Sammelzahlen: Höxter, Stamm Sankt Ansgar: 809 Bäume, Verwendung fürs Osterfeuer. Dieburg, DPSG: 1200 Bäume. Gut die Hälfte wurde sofort als „Winterfeuer“ verbrannt. Lorsch, DPSG: 1400 Bäume. Manche Sachen ändern sich aber offensichtlich nie: Neumarkt, koordiniert durch DPSG: Gefühlt 7500 bis 10000...

Rekorde beim Christbaumsammeln – und Diebstähle...

Um ihre Beiträge weiterhin niedrig zu halten (und auch aus pädagogischen Gründen oder einen guten Zweck) setzen viele Pfadfindergruppen auf alljährliche Aktionen wie Auslieferung von Nikoläusen, Adventssingen, Kranzverkäufe, „Rent a scout“ oder das jetzt wohl allerorten abgeschlossene Christbaumeinsammeln. Wie die Selmer Pfadfinder (DPSG) berichteten, erlösen sie durch letzteres die Hälfte ihrer jährlichen Einnahmen. Die gesammelten Tannenbäume wandern bei ihnen ins stattliche Osterfeuer. Doch obgleich sie auch dieses Jahr wieder 3000 Bäume gesammelt haben, beklagen sie einen eindeutigen Negativtrend: Jedes Jahr würden es weniger Bäume. Die Pfadfinder vermuten, dass sinkende Einkommen, der demographische Wandel oder die nachlassende Bedeutung des christlichen Festes Auslöser sind. Der Spendenhöhe tut dies allerdings keinen Abbruch. Quasi weggeweht wurde die Sammelaktion der Saerbecker Pfadis: Aufgrund eines Sturmes musste sie abberaumt werden. Stattdessen sprang die Gemeinde ein – und bot eine kostenlose Annahme an. Allerdings mussten hierzu die Bäume selbst zum Sammelhof gefahren werden. Den Abholservice der Pfadfinder konnten sie nicht ersetzen. Über einen Rekorderlös freute sich hingegen der Puchheimer Stamm Bison (ebenfalls DPSG). Seit über 20 Jahren ziehen die Pfadfinder hier los, dieses Jahr lag der Erlös bei über 7000 €. Doch das Geld kassieren die Pfadfinder nicht gänzlich selbst ein, vielmehr leiten sie die Hälfte weiter an den Verein „Apotheker ohne Grenzen“. Immerhin auf 300 Bäume brachten es die Pfadfinder aus Villingen-Schwemmingen. Der Stamm St. Ulrich von Augsburg (DPSG – was sonst) war gut vier Stunden hierfür unterwegs. Allerdings wurde die Freude (und der Erlös) getrübt: Ein Unbekannter hatte einen Teil der an den Bäumen angebrachten Spenden vorab entwendet. Denn nicht alle Bürger übergaben den Pfadfindern das Geld persönlich, manche hatten es am Baum befestigt. Insgesamt waren die Pfadfinder aber dennoch zufrieden, da mehr Bäume als im Vorjahr abgeholt werden konnten. Nach dem verdächtigen zwanzigjährigem Radfahrer wird nun von der...

Tabak für die Pfadfinder

Weihnachten verronnen, Neujahr auch vorbei: Zeit für Tabak! Gegen eine kleine Spende schwärmen überall im Land jetzt wieder die fleißigen Pfadfinder aus, um bei Tannenbaum-Abhol-AKtionen (kurz: TABAK), oder wie auch immer sie intern diese Maßnahme bezeichnen, die aus den Wohnzimmern wieder ausgemusterten Christbäume einzusammeln und dem Recycling im Bauhof zuzuführen. Wir sind gespannt, wer dieses Jahr die meisten Tannenbäume ergattert. Die Pfadfinder in Neumarkt brachten es im vergangenen Jahr auf stattliche 8000...