BdP Bundeszeitschrift vor dem Aus!...

(pt) LOGO, die Zeitschrift des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), wurde mit dem Erscheinen 1/12 (erschienen am 30.08.2012) eingestellt. Eine frustrierte Redaktion kommentierte ziemlich aufgekratzt die Entscheidung der Bundesversammlung bzw. des Vorstandes. Kopfhoch, Jungs, Logo war eine prima Zeitschrift! Warum die Einstellung aus finanziellen Gründen erfolgen soll, ist nicht nachzuvollziehen, zumal es doch Zuschüsse vom Bundesministerium gab? Das alte LOGO-Konzept wird also ausgesetzt, obwohl noch kein neues Konzept vorliegt. Da haben wohl einige Redakteure Artikel geschrieben, die einigen anderen nicht gepasst haben. Denn nun soll nach Angabe von GUNZEL (Philipp Stemmer) ein neues Magazin ebenfalls vierteljährlich erscheinen und alle Generationen im BdP ansprechen. Ob nun die Neuen BRIEFE dazukommen oder nicht, ändert ja wohl nichts Grundlegendes. Wie wäre es mit einer ,,Kopie“ von Scouting? Quelle: scouting...

DPSG-Bundesversammlung in Roggenburg...

Die 76. Bundesversammlung der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg wählte Dominik Naab zum neuen Bundesvorsitzenden. Kerstin Fuchs wurde als Bundesvorsitzende wiedergewählt. Bereits im dritten Jahr in Folge konnte kein Bundeskurat gewählt werden. Keiner der Interessierten wurde von seinem Bischof für dieses Amt freigestellt. Die Bundesversammlung, das oberste beschlussfassende Gremium der DPSG, tagte vom 6. bis 10. Juni in Roggenburg. In diesem Jahr nahmen rund 120 Delegierte und Gäste teil. Dominik Naab setze sich im zweiten Wahlgang mit der absoluten Mehrheit durch. Er tritt die Nachfolge von Manuel Rottmann an. Dominik engagiert sich seit 2010 im Bundesarbeitskreis der Wölflinge und war zuvor Referent dieser Stufe im Diözesanverband Freiburg. Er begann seine ,,pfadfinderische“ Karriere mit neun Jahren in Lörrach-Brombach. Dominik tritt sein Amt nach Abschluss seines Studiums der Politischen Wissenschaft, Öffentlichen Rechts und der Neueren und Mittleren Geschichte zum 1. Februar 2013 an. Quelle: Pressemitteilung der...

Neues Bundeslied für den VCP?

Die Bundesversammlung des VCP  hat beschlossen, das bisherige Bundeslied durch ein neues zu ersetzen. Dazu wurde zunächst intern ein Wettbewerb ausgeschrieben. Bislang verwendete man das aus der Tradition der CP Bünde stammende Lied „Allzeit Bereit“. Die Verbandsführung wünscht sich für das neue Bundeslied, dass es die Identität des VCP vermittelt, für alle Ebenen verbindend wirkt und feierlich, aber nicht pathetisch, und vielseitig singbar sein sollte.Das bisherige Bundeslied des VCP: Allzeit bereit, den kurzen Spruch als Losung ich erkor. Ihn schreib´ ich in mein Lebensbuch, ihn halt´ ich stets mir vor. Das gibt dem Leben Zweck und Ziel, gibt Mut und Heiterkeit zu heil´gem Ernst und frohem Spiel – allzeit, allzeit bereit! Allzeit bereit, dem zu entflieh´n, was mir das Herz befleckt. Nichts Schlechtes soll mich abwärts zieh´n, hoch sei mein Ziel gesteckt. Gott zum lebend´gem Eigentum sei Leib und Seel geweiht, zu seines Namens Ehr´ und Ruhm – allzeit, allzeit bereit. Allzeit bereit, wahr sei der Mund, unwandelbar die Treu. Rein sei das Herz, fest sei der Bund, der Wandel ohne Scheu. Oh hilf mir Gott, du starker Hort, dass ich kann jederzeit erfüllen treu das Losungswort: Allzeit, allzeit bereit! Text: Hermann Mettel Melodie: Johann Heinrich Lützel Quelle: scouting 04-08...

Keine Cola für die DPSG

Die 70. Bundesversammlung der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) hat mit 39 gegen 38 Stimmen beschlossen, den Coca-Cola Konzern zu boykottieren. Gründe dafür sind Berichte über Morde an Angestellten des Getränkekonzerns in Kolumbien und über Trinkwasserklau in Indien. Neben Coke selbst betrifft der Boykottaufruf auch die Getränkemarken Fanta, Mezzo-Mix, Lift, Sprite, Powerade, Bonaqua Mineralwasser und Nestea Eistee.Der amerikanische Getränkehersteller dient dabei jedoch lediglich als Beispiel für Firmen, die menschliche Grundrechte verletzen. Aber nicht im Sinne eines Alibi-Präzedenzfalles, sondern im Sinne des Pars-pro-toto-Prinzips („Ein Teil (steht) für das Ganze.“) Der Boykott der DPSG ist von anderen Anti-Coke Kampagnen (wie Killer Coke) unabhängig . Das Unternehmen kritisierte, daß sich die DPSG in der Begründung des Boykotts auf eine unvollständige und überholte Faktenlage bezieht und wies detailliert auf die Maßnahmen hin, die vom Konzern in Indien und Kolumbien getroffen worden seien, um die Lage der Betroffenen zu verbessern. Des weiteren verwies Coca-Cola auf Gerichtsbeschlüsse zu seinen Gunsten, auf Umweltschutz- und Menschenrechtsmaßnahmen, an denen der Konzern beteiligt gewesen sei, sowie auf eine unparteiische Untersuchung der International Labour Organisation (ILO) in ihren Abfüllbetrieben. Oliver Rothardt, einer der Diözesanvorsitzenden der DPSG Freiburg, kündigte gegenüber der Webseite fudder.de daraufhin an, daß die aktuelle Faktenlage geprüft werde und es gegebenenfalls zur Revision des Verzichtsaufrufes komme. Dennoch bliebe der Sinn des Beschlusses erhalten: „Die Reaktion von Coca-Cola zeigt, daß sich durch solch einen Beschluß etwas in Bewegung bringen läßt, und sei es nur in den Köpfen unserer eigenen Mitglieder.“ Kommentar von Klaus Hinkel: Die DPSG boykottiert Coca Cola ! Sind wir nicht toll, wir, die DPSG, profilieren uns als Global Player! Sind wir nicht gut? Und das im Vorfeld des G8 Gipfels und im Zeichen von „100 Jahre Pfadfinder“! Wir zeigen uns als wahre Vertreter der Interessen unserer Mitglieder, von Kindern und Jugendlichen, deren...