Zeltlager beim Premierminister

Der Amtssitz des britischen Premierministers in der Londoner Downing Street wurde zum Pfadfinderlager, denn 15 Mädchen und Jungen der britischen Pfadfinder im Alter von sechs bis acht Jahren schlugen dort für eine Nacht ihre Zelte im Garten auf. Natürlich gehörte auch eine Führung durch den Wohn- und Amtssitz des Premierministers mit zum Programm. Der war allerdings persönlich im Urlaub. Quelle: scouting...

Kate Middelton entführt

Wie motiviert man seine Pfadfindertruppe zu einem schnöden Orientierungslauf? Diese Frage stellten sich offensichtlich die Gruppenleiter der englischen Amersham Scouts. Schließlich besorgten sie sich eine Schauspielerin und einen Schauspieler. Während erstere Kate Middleton mimte und sich von mit Sturmhauben verkleideten Männern entführen ließ, startete der als Prinz William verkleidete Schauspieler einen verzweifelten Hilfeaufruf an die 300 Scouts im Alter zwischen 11 und 15 Jahren. Es folgte ein 19 Kilometer langer Übungs-Treck, den die Kinder mit Hilfe von Landkarten erkunden und nach Hinweisen für den Verbleib von Kate Ausschau halten mussten. Der Organisator verteidigte sich im Nachhinein, da das Treiben der Pfadfinder für gehörigen Wirbel gesorgt hatte. Die Pfadfinder hätten das Spiel geliebt und es sehr unterhaltsam gefunden. Der Buckingham Palast lehnte eine Stellungnahme zu dem Vorfall ab. Quelle: scouting...

Britische Pfadfinder als Verkehrspolizisten im Einsatz...

Die Freude an Probenarbeit und damit verbundenen Abzeichen ist bei den Pfadfindern im angloamerikanischen Raum bekanntlich weit verbreitet. Das „Community Challenge“-Abzeichen soll die Pfadfinder dazu anleiten, ein Bewusstsein für ihre Umwelt zu entwickeln und an ihrer Gestaltung mitzuwirken, indem sie z.B. für ein Haustier sorgen, sich über fremde Religionen informieren oder für einen guten Zweck sammeln. Möglich ist es aber auch, sich bei der Polizei, der Feuerwehr oder den Rettungsschwimmern über deren Arbeit zu informieren und in Erfahrung zu bringen, wie diesen ihre Arbeit erleichtert werden kann. Die Pfadfinder der 1st Shipston Scouts entschieden sich für letzteres und nahmen die Arbeitsaufforderung ganz wörtlich. An zwei Kontrollpunkten in Warwickshire, ihrem Heimatort, unterstützten mehrere 10-14 jährigen Pfadfinder zwei Stunden lang drei Verkehrspolizisten bei ihrem Einsatz. Nach einer mehrstündigen Einweisung in die Bedienung von Laserpistolen zur Geschwindigkeitsmessung und den Strafkatalog verteilten sie mündliche Verwarnungen, offizielle Bußgelder (a £60) und auch „Punkte“. Der Sprecher der britischen Autofahrervereinigung war über dieses Vorgehen erboßt, es sei ein Unding, die Pfadfinder auf diese Weise zu missbrauchen und sie einer eventuellen Gefährdung auszusetzen. Die Polizisten und auch die Pfadfinder wiesen die Vorwürfe zurück. Quelle: scouting...

Das Tragen von Messern gerät immer stärker in die Kritik...

Ein sechsjähriger amerikanischer Pfadfinder wurde für 45 Tage in eine Sonderschule eingewiesen, weil er zur Schule sein Campingbesteck mitgebracht hatte, um damit sein Essen in der Schulkantine zu sich zu nehmen. Das integrierte Klappmesser wurde jedoch ein Fall für die Disziplinarkommission seiner Grundschule. Null Toleranz bei Waffenbesitz, so die drakonische Lehre. Der öffentliche Druck gegen Waffen jeder Art bei Kindern und Jugendlichen macht jedoch auch vor Europa nicht halt. Der britische Pfadfinder-Verband rief vor kurzem dazu auf, Messer „nur dann mitzuführen, wenn sie wirklich benötigt werden“. Im „Scout Magazine“ waren die Richtlinien zum korrekten Umgang mit dem Schneidwerkzeug nachzulesen. Nur aus „religiösen Gründen“ dürfe ein Messer zur Uniform getragen werden und weiter: „Es ist wahrscheinlich das sicherste, wenn jede Art von Messer auch bei internen Treffen oder im Pfadfinderlager von niemandem herumgetragen wird.“ „Messer sind gefährlich. Man kann sich mit ihnen schneiden“, bemerkte daraufhin die „Times“ spitz. Der Britische Pfadfinderverband versteht die Kritik nicht und kontert: „Messer gehören bereits seit 1968 nicht mehr zur Uniform.“ Quelle: scouting...

Transatlantic Council der Boy Scouts of America...

Der Troop 56 des Transatlantic Council der Boy Scouts of America aus Bonn verbrachte zusammen mit der Bielefelder Gruppe der britischen Pfadfinder ein Camp in Spenge und machte eine Tour nach Kalkriese zum Varusschlachtmuseum. Rund 1.500 Mitglieder zählen die Boy Scouts of America in Deutschland, vorwiegend in Städten, in denen amerikanische Soldaten stationiert sind. Die Mädchen haben ihre eigene Organisation – die Girl Scouts. Das europaweite Intercamp der Organisation fand dieses Jahr in Bernkastel-Kues an der Mosel statt, nächstes Jahr ist es in Holland geplant. Mehr Infos gibt es im Internet unter www.tac-bsa.org. Quelle: scouting...