Pfadfinderinnen retteten sich vor Flammen...

Bei einem tragischen Unglücksfall sind am Wochenende bei einem Brand in einem Internat in Thailand mindestens 17 Kinder ums Leben gekommen. Viele der fünf- bis zwölfjährigen Mädchen im Haus waren im Schlaf von den Flammen überrascht worden. Für sie kam jede Hilfe zu spät. Eine der Überlebenden berichtete, sie hätte nachts auf Toilette gemusst und dabei das Feuer entdeckt. Da der Fluchtweg versperrt gewesen sei (ein Radiosender erhob den Vorwurf, die Haustür sei von außen abgesperrt gewesen), hätten sie sich an ihre Pfadfinder-Ausbildung erinnert und aus den Bettlaken Seile gedreht und miteinander verknotet, um sich -erfolgreich- aus dem zweiten Stock durchs Fenster abseilen zu können. Auf diese Weise konnten sich 20 Mädchen sowie eine Lehrerin retten, ein Mädchen wird noch vermisst. In Thailand werden alle Kinder mit Eintritt in die Schule automatisch Pfadfinder. Der Vorläufer des heutigen thailändischen Pfadfinderverbandes, die Luk Sua „Wild Tiger“ Jungenorganisation, wurde als Jugendorganisation der paramilitätischen „Sua Pa“ am 1.6.1911 von König Rama VI (Foto) gegründet. Seitdem ist der 1. Juni in allen Schulen der staatlich geförderte „Nationale Pfadfindertag“, der jetzige König ist zugleich der Vorsitzende der National Scout Organization of Thailand. Bei regelmäßigen „Pfadfindertagen“ gehen die Kinder auch in ihren Pfadfinderuniformen zur Schule. Bild: Das Foto zeigt König Rama VI Quelle: NWZ online 24.05.2016 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Ein Jahr ohne abgebranntes Pfadfinderheim...

Es schien wie eine Endlosschleife in der Berichterstattung. Mit unschöner Regelmäßigkeit brannten in Deutschland die Pfadfinderheime ab. Einen Sonderbericht im Scouting-Jahrbuch war dies gar wert. Und nun? Seit 12 Monaten kein abgebranntes Pfadfinderheim mehr. Gut, im Sommer explodierte der Benzinkocher von Pfadfindern, während sie sich in einem Bushäuschen ihr Mittagessen zubereiten wollten und das Bushäuschen musste leider dran glauben. Aber das war keine Bösartigkeit und zudem von den Pfadfindern selbst verursacht. Anders als die von Fremden angezündeten Pfadfinderheime. Gern würde ich jetzt verkünden, dass die aufklärerische Berichterstattung in der Scouting mit den Anti-Brand-Tipps des Jahrbuches vielleicht dazu beigetragen hat, dass die hiesigen Pfadfinderheime jetzt besser gegen Feuer geschützt sind, als sie es zuvor waren. Aber was ich tatsächlich befürchte ist, dass die depperten Vollpfosten, welche die Jahre zuvor die Pfadfinderhütten angezündet haben, jetzt stattdessen einfach was anderes in Brand setzen. Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Pfadfinder retteten sich aus Fenster...

Mehr als nur einen kleinen Schrecken erlebten die Pfadfinder der Baptistischen Pfadfinderschaft in Quickborn, als während ihrer Gruppenstunde im Gemeindegebäude ein Feuer ausbrach. Die 20 Kinder, Jugendlichen und ihre Leiter konnten sich glücklicherweise durch Fenster in den Hinterhof retten, denn sie befanden sich in den Kellerräumen und durch das Feuer war im Treppenhaus selbst kein Durchkommen mehr. Die Feuerwehr geht von Brandstiftung aus. Die Freiwillige Feuerwehr Quickborn, die am Einsatz beteiligt war, lobte in ihrem Bericht das vorbildliche Verhalten der Pfadfinderleiter. Quelle: Freiwillige Feuerwehr Quickborn Einsatzbericht...

Spendenaufruf ist jetzt online

Der freie Pfadfinderbund Asgard, dessen Heim am vergangenen Wochenende vollständig ausgebrannt ist, hat jetzt einen Spendenaufruf gestartet. Man findet diesen unter www.asgard-pfadfinder.de. Das Spendenkonto lautet: Freier Pfadfinderbund Asgard IBAN: DE39 2109 0007 0068 2863 09 BIC: GENODEF1KIL Kieler Volksbank...

Wieder brannte ein Pfadfinderheim – Totalschaden...

Entgegen der Unkenrufe meiner Redaktionskollegen freue ich mich nicht, wenn „mal wieder“ ein Pfadfinderheim abgebrannt ist. Zumal in den mir bekannten (zahlreichen!!) Fällen der vergangenen Jahre in 90% der Fälle Brandstiftung die Ursache war. Diesmal hat es das Heim des Pfadfinderbundes Asgard in Altenholz „erwischt“. In der Nacht von Sonntag auf Montag brannte es vollständig ab, alle Gruppentreffen wurden bis auf Weiteres abgesagt. Das Dach der Hütte war erst in September 2012 vollständig erneuert worden. Bereits im Jahr 1990 war die Hütte einmal Opfer der Flammen geworden.Der Einsatz der Feuerwehr begann kurz vor 2 Uhr am Montag, da stand der Dachstuhl der Holzhütte aber bereits vollständig in Flammen. Die Ursache des Brandes wird noch ermittelt. Ein Spendenkonto ist noch nicht eingerichtet, aber das kommt sicherlich. Erschwert wurde die Arbeit der Feuerwehr durch die im Gebäude gelagerten Gasflaschen. Aber dieses Problem lässt sich kaum beheben, sofern man nicht an das Stromnetz eines öffentlichen Versorgers angebunden ist. Ansonsten schießt mir nur wieder die lapidare Aussage der Präventionsabteilung der Polizei Bonn auf die Frage nach Brand-Präventionsmöglichkeiten für Pfadfinderheime durch den Kopf: „Holzhütte, einsam gelegen… da kann man eigentlich gar nichts machen.“ Im Jahrbuch 2014 der Scouting ist ein mehrseitiger Beitrag über die zahlreichen abgebrannten Pfadfinderheime der vergangenen Jahre mit Hinweisen zum vorbeugenden Brandschutz und die Frage der Versicherung erschienen. Und ja doch, auch bei einsamen Hütten kann man vorbeugen. Am besten baut man sie aus Stein und aus ausschließlich schwer entflammbaren Materialien, sichert sie gegen Einbruch, sorgt dafür, dass Hydranten in unmittelbarer Nähe befindlich sind, führt Übungen und Begehungen mit der örtlichen Feuerwehr durch und lagert auf dem Außengelände keinerlei brennbaren Gegenstände oder gar Brandbeschleuniger. Quelle: Homepage der Asgard-Pfadfinder Bildnachweis:...