CP Saar auf Expansionskurs

Die Saar fließt auch durchs Rheinland! Zumindest wenn es um die Pfadfinder und Pfadfinderinnen des Stammes „Kleiner Bär“ in Bonn-Wachtberg geht. Der Stamm, welcher mit Unterbrechung seit 1988 besteht und lange dem VCP (Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder) angehörte, beschloß vor kurzem, sich dem Christlichen Pfadfinderbund Saar anzuschließen. Der Stamm „Kleiner Bär“ war in den letzten Jahren durch seine Teilnahme an den Würzburger Singewettstreiten bekannt geworden. Für den geographisch eher ungewöhnlichen Bundeswechsel geben die Pfadfinder vom Stamm „Kleiner Bär“ in Bonn  die Begründung, es sei nicht so wichtig, wo man her komme, sondern es gehe um die durch gemeinsame Unternehmungen entstandene Freundschaft.Der Christliche Pfadfinderbund Saar (CPS) wurde vor elf Jahren durch den für die Von-Boch’sche Forstverwaltung tätigen Wolfgang Pester (Wolle) gegründet und zählt mittlerweile zu den größten Pfadfinderbünden im Saarland. Neben dem Zentrum in Britten zählen Stämme in Köllerbach, Weiskirchen, Flörsheim-Dalsheim, Blaustein und zwei Aufbaustämme in Merzig und Bonn zu der über 150 Mitglieder umfassenden Pfadfindergemeinschaft. Sie versteht sich als traditioneller Pfadfinderbund, der versucht, eine Erziehungsarbeit zu leisten, die jene der Schule und Familie ergänzt, Konsum- und Genußstreben eingrenzt, Modetrends und kurzatmige Zeiterscheinungen kritisch überprüft und sich weltanschaulich am Wort Gottes orientiert. Die Kluft umfasst neben einem dunkelblauen Hemd die Rautenlilie mit einem Kreuz im größten Blatt sowie ein grau-rotes Halstuch. Bundesführer ist Stefan Engel (Steff). Eine besondere Würdigung erhielt die Arbeit des Bundes durch die Verleihung des Baden-Powell-Preises im Jahre 2001 für ihren mehrjährigen Einsatz bei der Förderung der Pfadfinderarbeit in Sibirien. Quelle: scouting...

Alle pflanzten mit!

Am Pfadfinderheim „Mühlenstumpf“ der Gruppen des Deutschen Pfadfinderbundes (DPB) in Bonn herrschte vergangenen Samstag reges Treiben. Knapp 20 Mitglieder, Angehörige und freiwillige Helfer aus der Bevölkerung waren erschienen, um das im Landschaftsschutzgebiet befindliche Außengelände mit gut 80 Baum- und Strauchsetzlingen neu zu begrünen. In Absprache mit dem Umweltamt kamen hierbei Bäume und Sträucher zum Einsatz, deren Blüte und Früchte für Insekten und Vögel von besonderer Bedeutung sind. Finanziert wurde die Maßnahme nach dem Beschluss einer Bewohnerjury aus Geldern des Quartiersfond Auerberg. Die Pfadfinder und Pfadfinderinnen von Jungenschaft Volundr und Hag Rheintöchter steuerten die Verpflegung bei, beim „letzten Grillfest des Jahres“ blieb es glücklicherweise trocken. Voraussichtlich noch diese Woche werden die verbliebenen Freiflächen umgegraben und mit Regio-Wiesensaat eingesäht, welches zum Winterschutz mit Heu abgedeckt wird. Der Mühlenstumpf ist eines von zwei Baudenkmälern in Auerberg und sein Außengelände ist der Bevölkerung zugänglich. Vor etwas über einem Jahr begannen umfangreiche Baumaßnahmen, die mit der vollständigen Freilegung des im Hang befindlichen Gemäuers zwecks Drainage begannen. Zuletzt wurde die historische Zuwegung zum Eingangstor behindertengerecht wieder...

Gemeinsamer Arbeitseinsatz

Der Ortsausschuss Auerberg unterstützte tatkräftig den jüngsten Arbeitseinsatz der Bonner Pfadfinder des Deutschen Pfadfinderbundes an ihrem Pfadfinderheim. Ferienzeitbedingt waren von deren eigenen Kräften einige ausgeflogen und so kam die kurzfristig erbetene Verstärkung genau richtig. Nach acht Stunden gemeinsamer Plackerei und nur gestoppt von Gewitter und zur Neige gehendem Schotter konnten die ersten Reihen der Trockensteinmauer, welche künftig den Vorplatz der ehemaligen Windmühle stützt, welche die Pfadfinder und Pfadfinderinnen von Jungenschaft Volundr und Hag Rheintöchter ihr Eigen nennen, erfolgreich gesetzt werden. Ein besonderer Dank gebührt auch dem Umweltamt, welches sehr kurzfristig noch die Genehmigung für die unmittelbar bevorstehenden Bauabschnitte erteilt hatte. Sobald die Stützmauer errichtet ist, wird noch während der Sommerferien (und man ahnt es schon: wieder mit der freundlichen Unterstützung aus den Reihen des Ortsausschusses) die historische Zuwegung zum Mühlenstumpf wiederhergestellt. Dabei orientiert man sich an der noch vorhandenen Wegeeinfassung und alten Luftbildern, um dem Baudenkmal gerecht zu werden. Gefördert wird die umfangreiche Renovierung aus Mitteln der NRW Stiftung, der Stadt Bonn, der Aktion Mensch und Mitteln des Fördervereines der Bonner Pfadfinderinnen und...

Rund 90.000€ für die Bonner DPBer...

Erleichterung bei den Bonner Pfadfinderinnen und Pfadfinder des Deutschen Pfadfinderbundes (DPB). Diese haben sich mit einem denkmalgeschützten Mühlenstumpf, einem ungeschriebenen Pfadfindergesetz folgend, bereits vor zwölf Jahren eine besonders charmante und renovierungsbedürftige Immobilie zum Pfadfinderheim auserwählt. Die NRW Stiftung gewährt nun einen erheblichen Nachschlag zur aufgezehrten Bestandsförderung des Aus- und Umbaus zum Pfadfinderheim. Obgleich in den vergangenen Jahren bereits um die 60.000€ in die Mühle investiert worden waren für ein neues Dach, Fenster, Tor und dezenten Innenausbau, herrschte im Innern immer noch dauerhaft 90% Luftfeuchtigkeit bei Abwesenheit von Trinkwasser, Abwasseranschlüssen und Strom. Im September konnten Drainagearbeiten starten. Bald kam aber die Nachricht, dass diese um die 10% teurer würden, als kalkuliert. Das kennt man ja nicht nur von Bonner Baustellen. Doch der Bonner Jugendhilfeausschuss hatte ein Herz für die Pfadfinder und befürwortete, die Drainage und weitere Maßnahmen mit etwas über 20.000€ zu bezuschussen. Jetzt kam auch grünes Licht von der NRW Stiftung über einen kräftigen Nachschlag in Höhe von knapp 70.000€ zur aufgezehrten Bestandsförderung. Damit ist über die Drainage hinaus auch die Herstellung der Anschlüsse für Ver- und Entsorgung des Mühlenstumpfes gesichert. Aufgrund der versorgungstechnischen „Insellage“ der Mühle sind die Pfadfinder und Pfadfinderinnen hier allerdings auf ein Einsehen ihrer Nachbarn angewiesen, über deren Grundstück die Leitungen geführt werden müssten, um die Streckenlänge beispielsweise den Abwasserkanal betreffend, von über 200m auf etwa 50m zu reduzieren. Für nicht-förderfähige Bedürfnisse wie einen Geräteschuppen, Brennholz und maßgetischlerte Möblierung (runde Wände!) freuen sich die Pfadfinderinnen und Pfadfinder aber weiterhin über Spenden. www.mühlenstumpf.de (zweckungebundene Spenden)   //   www.betterplace.org (zweckgebundene Spenden) Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Jugendhilfeausschuss Bonn befürwortet Sanierung...

Die feuchten Wände im Bonner Gruppenheim des Deutschen Pfadfinderbundes werden bald ein Ende haben. Nach mehrjährigen Planungen kam vergangenen Dienstag der Bagger, um den Mühlenstumpf in der Straße „An der Rheindorfer Burg“ zunächst vollständig freizulegen. Anschließend wird eine Drainage verlegt sowie eine Abdichtung gegen einsickerndes Wasser vorgenommen, welche die historische Ablesbarkeit der Außenmauern auch künftigen Generationen ermöglicht. Die Finanzierung wurde in letzter Minute durch einen einstimmigen Beschluss des Bonner Jugendhilfeausschusses sichergestellt. Eltern der Grundschüler, welche bislang den Hang neben der Mühle als Abkürzung ihres Schulweges zur Jahnschule nutzten, werden gebeten, ihre Kinder auf die Gefahrenlage durch die Baggerarbeiten hinzuweisen. Bis zum Abschluss der Arbeiten sollte ein regulärer Weg über öffentliche Straßen gewählt werden. Bei der Trockenlegung des Mühlenstumpfes kommt eine Technik aus dem Deponiebau zum Einsatz, welche von dem Bauleiter Dipl.- Bauingenieur Frank Nowacka in Abstimmung mit der Unteren Denkmalbehörde sowie der Unteren Naturschutzbehörde ausgetüftelt worden war. Hierbei werden die Außenmauern selbst nicht angetastet. Die Abdichtung wird stattdessen mit nach oben hin umgeschlagenen Betonitmatten unter Einhaltung eines kiesbefüllten Abstandes vorgenommen. Langzeitmessungen hatten zuvor eine dauerhafte Luftfeuchtigkeit von über 90 Prozent im unteren Raum der in den Hang hinein errichteten Mühle ergeben und die Notwendigkeit dieser Maßnahme eindrucksvoll dokumentiert. „Was das Pfadfinderheim von einer Tropfsteinhöhle unterschied, waren genaugenommen nur die fehlenden Stalaktiten“, erklärte Almut Heimbach, die Vorsitzende des Fördervereins der Pfadfinderinnen und Pfadfinder als Träger der Baumaßnahme. „Die Finanzierung der Drainage- und Abdichtungsarbeiten war allerdings ein erhebliches Problem.“ In einer ersten Schätzung aus dem Jahr 2005 ging man noch von knapp 11.000 € Kosten aus, in einem Angebot aus dem Jahr 2016 war der Betrag dann bereits auf 36.000 € gestiegen und nun wurde das Projekt, nicht zuletzt durch die aufwändige Sanierungsvariante, welche dem Denkmalschutz Rechnung trägt, mit stolzen 48.000 € beauftragt. Die Finanzierung stand...