E-Book: „Wir pfeifen auf den ganzen Schwindel“...

Zeit für neue Wege! ERSTES PFADFINDER E-BOOK IST ONLINE! „Wir pfeifen auf den ganzen Schwindel“ Das Buch „Wir pfeifen auf den ganzen Schwindel“ von Herbert Westenburger ist jetzt als erstes Pfadfinderbuch auch als E-Book über Kindle und iBooks erhältlich. Bequem von zu Hause auf Laptop, Tablet oder Smartphone herunterladbar. Wir pfeifen auf den ganzen Schwindel Westenburger, Herbert eISBN 978-3-88778-445-4 304 Seiten E-Book 25,99 € JETZT BESTELLEN (auf verlinkter Seite gibt es Links zu den ebook-Anbietern Kindle und iBooks) Über das Buch & den Autor Herbert (Berry) Westenburger, 05.01.1920 in Frankfurt am Main geboren, seit März 1932 bis zum Verbot 1934 im Nerother -Wandervogel, danach in illegaler Jungenschafts-Horte. Durch seine jüdischen Vorfahren entfällt das Studium. Es folgt der Wechsel vom Gymnasium zur Handelsschule. Danach Konditorenlehre und Hotelfachschule. Die Familie ist mütterlicherseits seit Generationen Konditorei- und Caféhausbetreiber. Er soll diese Tradition fortführen. 1938 Haft wegen „bündischer Umtriebe“, Amnestie und ab September 1939 Flaksoldat. Westfront, Berlin, 1942/43 bis zur Niederlage Afrika-Korps. Verwundet, britische und amerikanische Gefangenschaft, zwei vergebliche Fluchtversuche. Rückkehr Januar 1946. Erst jetzt stellt er fest, seine Mutter wurde als „Halbjüdin“ in Auschwitz ermordet! Dann folgt sein Wiederaufbau in der Nachkriegs-Jugendbewegung. Ehrung durch Verleihung der „Johanna Kirchner“-Medaille für sein standhaftes Festhalten an bündischen Idealen während der NS-Zeit. Lange Zeit hielt er in Schulen und Fachhochschulen Frankfurts Aufklärungsvorträge über die jugendliche Verweigerungstaktik. Beruflich tätig in internationalen Büromaschinenfirmen. Verkaufsdirektion Nato-Truppen, Europa. Das Buch ist zeitlos und gleichzeitig schon vom Titel her ein...

Neuauflage: Wir pfeifen auf den ganzen Schwindel...

Endlich wieder erhältlich! In drei Abschnitten werden auf rund 300 Seiten nach einem kurzen Abriss Familiengeschichte sechzehn Jahre (1932-48) Jungen- und Jugendzeit eindringlich und spannend erzählt. Berry war in keinem Orden des Nerother Wandervogels, sondern in einem „bundesunmittelbaren“ Fähnlein und dem Bundesführer Robert Oelbermann direkt unterstellt. Da dieser für diese Kleinstgruppe kaum Zeit hatte, führten sie ein relativ freies Bundesleben. Zwölf Mann, ein wahrhaft wilder Haufen! Von 1932 an bis zur Auflösung blieben sie zusammen. Langsam schmolz die Gruppe auf 4-6 handfeste Kerle. Einige Zeit später fanden sie Unterschlupf in einer illegalen „autonomen Jungenschafts“-Horte, ein Konglomerat aus verschiedenen Bünden. 1938 wurden sie entdeckt und landeten in Gestapohaft. Ein tragisches deutsches Schicksal: Während Berry bereits im Kriegsgefangenenlager inhaftiert ist, ohne Verbindung zur Außenwelt, wird seine Mutter – im Jargon des NS-Zeit eine Halbjüdin – in Auschwitz ermordet. Authentisch und eindrucksvoll! Westenburger, Herbert: Wir pfeifen auf den ganzen Schwindel ISBN 978-3-88778-327-3 304 Seiten, Format: 18 x 25 Auflage / Hardcover – neu erschienen zur Leipziger Buchmesse 2020 29,80 € Hier geht es zur...

Zweite Auflage „Wir pfeifen auf den ganzen Schwindel“...

Am 5. Januar wäre Berry Westenburger 100 Jahre alt geworden. Anlass genug, noch einmal das Buch seiner Lebensgeschichte zur Hand zu nehmen und eine zweite Auflage auf den Weg zu bringen. Zunächst war Berry Mitglied eines bundesunmittelbaren Fähnleins des Nerother Wandervogels. Dann, nach dem Verbot sämtlicher Jugendorganisationen außer der Hitlerjugend 1933, gründeten etwa 20 Jugendliche, die sich der Hitlerjugend (HJ) nicht anschließen wollten, die »autonome Jungenschaft Frankfurt«. Sie machten Fahrten und veranstalteten gemeinsam Sing- und Leseabende. Dabei verfolgten sie keine politischen Ziele. Dennoch gerieten sie immer wieder in handgreifliche Auseinandersetzungen mit der HJ, die einen eigenen Streifendienst eingerichtet hatte. 1938 wurden sie entdeckt und landeten in Gestapohaft. Berry blieb unter Beobachtung. Erst nach dem Ende des Krieges erfuhr er, dass seine Mutter im KZ Auschwitz ermordet worden war. Die Jugendbewegung war für ihn Halt und Lebensausrichtung. Mit der Herausgabe dieses Buches im Jahr 2008 widmete er sich vor allem seiner Berufung, Zeugnis über die Nazi-Zeit abzulegen. Noch in hohem Alter berichtete er vor allem Jugendgruppen über seine leidvollen Erfahrungen. Seine reflektierten, lebendig geschilderten Berichte zeugen von seiner Wahrhaftigkeit und aufrechten Haltung in dieser unseligen Zeit. Gerade deswegen ist er uns heute ein würdiges Vorbild, auch als Mahner gegen Antisemitismus und Unmenschlichkeit. Autor: Herbert Westenburger ISBN 978-3-88778-327-3 304 Seiten Format: 18×25 Sprache: deutsch Auflage / Hardcover Erscheinungstermin: März 2020 29,80 €  Versandkostenfrei (DE), inkl. 7% MwSt. Link zur Bestellung...

Gedenktag: Herbert Westenburger (Berry)...

Heute vor vier Jahren, am 08. August 2015, verstarb der Autor Herbert „Berry“ Westenburger in seinem 95. Lebensjahr. Berry wurde am 5. Januar 1920 in Frankfurt geboren. In seinem Werk „Wir pfeifen auf den ganzten Schwindel“ schildert Berry die Geschichte eines 12jährigen Knaben mit jüdischen Vorfahren, der versucht, in einer Freundesrunde die Ideale der inzwischen verbotenen freien Jugendbewegung, der „bündischen Jugend“, trotz Ausgrenzung, Haft und Gestapoterror aufrechtzuerhalten. Als Heranwachsende werden die Freunde Soldaten für Hitlers Angriffskrieg. Obwohl Soldat, zuletzt bis zur Niederlage im Afrika-Korps, hinderte dies die Rassenfanatiker nicht daran, seine Mutter als „Halbjüdin“ nach Auschwitz zu deportieren, wo sie 1943 emordet wurde. Es ist die persönliche Lebensgeschichte von Berry. Seine bündische „Karriere“ beginnt dort mit einem bundesunmittelbaren Fähnlein im Nerother Wandervogel, welches bis zur Auflösung 1932 beisammen bleibt und dessen „harter Kern“ dann in zu einer illegalen Jungenschaft findet und trotz Endeckung und Gestapohaft den Kontakt zueinander nicht verliert. Nach dem Krieg wurde Berry einer der Neubegründer der Jungenschaft in Hessen. Allein zwischen 2008 und 2010 hielt Berry 75 Lesungen (!) vor Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, um seine persönlichen Erfahrungen und Erinnerungen an diese weiter zu geben und wider das Vergessen der Gräuel anzugehen. 1992 erhielt Berry die Johanna-Kirchner-Medaille für seinen Widerstand während des Nationalsozialistischen Regime, im Jahr 2010 das Bundesverdienstkreuz für sein Engagement in der Jugendbildung und Friedensarbeit. Siehe hierzu ausführlich Berrys Homepage. Die Beerdigung fand am 9. September 2015 statt, an einem der letzten sonnigen und warmen Sommertage des Jahres. Hier das Video von der Beerdigung.   Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Nachruf auf Herbert „berry“ Westenburger ( 05.01.1920 – 08.08.2015) Sep14

Nachruf auf Herbert „berry“ Westenburger ( 05.01.1920 – 08.08.2015)...

Hier der Nachruf auf Berry von Eckard Holler: „Mit dem Tod von „berry“, wie Herbert Westenburger genannt wurde, verliert die Bündische Jugend eine herausragende und öffentlich bekannte Persönlichkeit. Er war einer der letzten Vertreter des bündischen Jugendwiderstandes gegen den Nationalsozialismus und wurde für sein beispielhaftes Widerstandsverhalten während der NS-Diktatur 1992 mit der Johanna-Kirchner-Medaille und 2010 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Am Beispiel seines Bündischen Freundeskreises zeigte er bei unzähligen Lesungen, dass relevante Teile der Bündischen Jugend sich dem Nationalsozialismus verweigerten. Ihre Gruppen bestanden trotz des behördlichen Verbots als Freundeskreise weiter und besaßen aufgrund ihres spezifischen bündischen Stils die nötige Resistenz, um sich gegen den Verfolgungsdruck zu behaupten. Ohne es zunächst zu beabsichtigen, wurden sie zu Orten eines passiven Widerstandes, der den Totalitätsanspruch der HJ in Frage stellte. Die Formen des Eigenlebens, an dem sich der Freundeskreis von berry orientierte, war zum einen vom Nerother Wandervogel, von dem berry 1932 im Alter von zwölf Jahren gekeilt worden war, und zum andern von der dj.1.11 entwickelt worden, zu deren Resten berry 1936 in Frankfurt Kontakt bekam. Von dem von tusk gegründeten Jungenbund „dj.1.11“ war berry derart fasziniert, dass für ihn Familie und Berufsausbildung an Bedeutung verloren und der Bau der „märchenhaften Welt der dj.1.11″ sein Lebensziel wurde. Das Risiko, entdeckt zu werden, wurde in jugendbewegter Unbekümmertheit als unbedeutend eingestuft. Das ging zwei Jahre gut. Berrys Gruppe wuchs schnell auf 20 Teilnehmer an. In der Gleimstraße richtete sie eine rotgraue Garnison nach tusks Berliner Vorbild ein, frönte einem Kosakenkult mit den Liedern des Chors von Serge Jaroff, trug selbstgeschneiderte Rubaschkas, Stiefel und Pelzmützen und trank den Tee aus einem russischen Samowar. Im Taunus bei Wüstems baute sie eine Hütte als Treffpunkt aus. Zur Absicherung des Fahrtenbetriebs wurde der „Bündische Selbstschutz“ als ein Netzwerk aus sicheren Übernachtungsmöglichkeiten bei Freunden,...