Jugendbewegte unter den Tätern

Heute vor 4 Jahren: Der Ende Mai veröffentlichte Kommentar zum Aufarbeitungsbericht des Grünen-Vorgängers „Alternative Liste für Demokratie und Umweltschutz“ (AL) zu den pädophilen Strömungen innerhalb der Partei in Berlin hat eine große Medienresonanz hervorgerufen. Zwischen den siebziger und neunziger Jahren fand die pädosexuelle Forderung zur Aufhebung der Strafbarkeit sexueller Handlungen zwischen Erwachsenen und Kindern über den Bereich Schwule und die Arbeitsgruppe „Jung und Alt“ Eingang in politische Forderungen. Dabei kommt der Bericht zum Ergebnis, dass der Bereich Schwule von Pädosexuellen dominiert gewesen sei und der Arbeitskreis „Jung und Alt“ eine nur schlecht getarnte reine Pädophilengruppe. Unter den Personen, welche die Anliegen der Pädosexuellen aktiv vertraten, befanden sich auch Jugendbewegte. An der Stelle, wo der Bericht der Grünen endet, forschten wir nach und trafen auf Bünde, deren pädosexuelle Tradition gut gepflegt wurde, aber auch auf völlig ahnungslose Bundesvorstände, welche die ihnen bislang unbekannte Vergangenheit ihres Bundesehrenrichters ehrlich entsetzt. Der Gründer des Arbeitskreises „Jung und Alt“ war Fred Karst. Geboren um 1929 und verstorben im Jahr 1999 war er bereits 1980 zu fünf Jahren Gefängnis wegen sexuellem Missbrauch von Kindern verurteilt, als er aus dem Knast heraus im März 1983 Parteimitglied bei der AL wurde. Unmittelbar im Jahr nach seiner Entlassung baute er ab 1986 mit Gleichgesinnten einen „Nachbarschaftskeller für Schlüsselkinder“ in der Falckensteinstraße auf. Dort wurden Kinder von ihm und anderen Personen mehrfach sexuell missbraucht. Fred Karst wurde daraufhin erneut verurteilt und inhaftiert bis 1989. Im September 1992 rief er dann innerhalb der AL den Arbeitskreis „Jung und Alt“ ins Leben. Ob in dessen Umfeld weitere Missbrauchstaten erfolgten, konnte bislang nicht aufgeklärt werden. Selbst blieb er jedoch seinen Überzeugungen treu: Im Februar 1992 wurde er erneut wegen sexuellem Missbrauch eines achtjährigen Jungen verurteilt. Diesmal lautete das Urteil zwei Jahre auf Bewährung. Zu diesem Zeitpunkt war...

Pfadfinderburg Berlin-Tegel

Die Pfadfinderburg in Berlin-Tegel ist das Heim vieler Gruppen des Deutschen Pfadfinderbundes. Es handelt sich um ein Selbstversorgerhaus und bietet auf vorhandenen Matratzenlagern und selbstmitgebrachten Isomatten Platz für um die 40 Personen (gemäß der Angabe unter Gruppenunterkünfte sogar für insgesamt 90 Personen) auf einfachem Niveau. Die Übernachtungspreise liegen bei um die 5€ pro Person und Nacht. Hier geht es zur Homepage der Pfadfinderburg. Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Stark besuchtes Tabubruch Netzwerktreffen...

Vergangenes Wochenende fand das diesjährige Treffen des überbündischen Netzwerkes „Tabubruch“ in Berlin statt. Mit um die 50 Teilnehmenden war es wohl das bislang am stärksten besuchte Treffen. Ziel der Netzwerktreffen ist es, alle Menschen zusammenzubringen, die sich in ihrem Bund für das Thema Prävention von sexualisierter Gewalt und Machtmissbrauch in jugendbewegten Gruppen engagieren, ob in Organisationen oder bei Veranstaltungen. Egal ob „offiziell“ mit Mandat versehen oder aus Eigeninitiative heraus. Die Treffen bieten einen Rahmen, in dem Austausch und gegenseitige Unterstützung erfolgen. Im Mittelpunkt stehen die Bedürfnisse, Fragen und Interessen der Teilnehmenden. In insgesamt 15 Gesprächsrunden drehte sich diesmal viel um Aufarbeitung in den Bünden. Zudem erfolgte ein Fachgespräch mit Heike Völger, Leiterin des Arbeitsstabes des Unabhängigen Beauftragten für Frage des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) der Bundesregierung. Ein ausführlicher Bericht wird in Nachbereitung auf auf der Seite von tabubruch.org...

Pfadfindern in Tempelhof fürchten um ihr Heim!...

Kaum zu glauben, aber wahr: Nachdem 2006 ihr altes Pfadfinderheim Opfer von Brandstiftung geworden war standen „Hag Jeanne d’Arc“ und „Jungenschaft Jonathan“ (beide aus dem Deutschen Pfadfinderbund) zunächst auf der Straße. Anderthalb Jahre suchten die beiden Gruppen nach einer neuen Unterkunft. Mit Happy End, wie es schien. Das Jugendamt Tempelhof stellte den Pfadfindern einen ehemaligen Stützpunkt des Grünflächenamtes zur Verfügung. Mit Unterstützung der Hilfe-Sendung „96 Stunden“ des Rundfunks Berlin- Brandenburg konnte der radikale Umbau in 96 Stunden 2007 erfolgreich absolviert werden. Eine Geschichte, von der man gerne hörte. Doch nun ist geplant, das Gelände in drei Jahren mit einer Kita zu bebauen. Für die Pfadfinder wäre kein Platz mehr. All die Anstrengungen für nichts und wieder nichts?? Gerade erst haben die Pfadfinder eine neue Küche bekommen und den Sanitärbereich umgebaut. Kitas entwickeln sich offensichtlich zum Feind Nummer 1 aller Pfadfinderheime, das ist ja nun kein Einzelfall mehr. Aktuelles dazu auch bei Facebook. Quelle: B.Z. 25.08.2018 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung....

Pfadfinder bei der Grünen Woche

Bei der großen Landwirtschafts- und Verbrauchermesse „Grüne Woche“ in Berlin waren auch Pfadfinder zugegen. Die Lugauer Gruppe des Ring evangelischer Gemeindepfadfinder (REGP) aus der Niederlausitz eröffneten den letzten Messetag mit einer Andacht in der Halle des Bundeslandwirtschaftsministeriums. Thematisch ging es um das Thema Wasser als lebensnotwendige Ressource. Ronline berichtete: „Wahre Pfadfinderstimmung kam in der großen Halle auf, als mit Gitarre und Mundharmonika traditionelle Pfadfinderlieder angestimmt wurden.“ Bild: Kirchenkreis Niederlausitz bei Facebook (Archivbild) Quelle: Ronline...