Pfadfinderheim Friedrichstal

Das Pfadfinderheim Friedrichstal besteht in dieser Form seit 1990. Es wurde in über dreijähriger Arbeit von einer leerstehenden Scheune zu dem ausgebaut, was es heute ist. Träger des Heims ist der Förderverein des Pfadfinderstammes Adler e.V., in dem sich ehemalige und aktive Pfadfinder, Eltern und Freunde zusammengeschlossen haben, um die Jugendarbeit des Pfadfinderstammes Adler zu unterstützen. An Wochenenden und während der Schulferien haben Jugendgruppen und Schulklassen die Möglichkeit, das Heim für Zeltplager, Hauslager, Seminare oder Schulungen zu mieten. Nach Absprache sind auch Familienfeiern möglich. Das Obergeschoss bietet einen großen, zweiteiligen Versammlungsraum und eine Küche. Im Dachgeschoss stehen fünf kleine Gruppenräume, das Matratzenlager sowie ein großer Raum mit Sitzecke zur Verfügung. Im Erdgeschoss gibt es Toiletten und eine große Dusche. Draußen gibt es eine große Wiese, die als Zeltplatz und/oder Spielwiese genutzt werden kann. Hausanschrift Spöcker Weg 2 76297 Stutensee-Friedrichstal Tel. 07249 – 3522 Internetseite des Hauses.   Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Fritz-Emmel-Haus

Das Fritz-Emmel-Haus liegt in Kronberg im Taunus, am Rande des Rhein-Main-Ballungszentrums. Du bist genauso schnell im Wald zum Wandern wie mit Bus und Bahn in Frankfurt am Museumsufer. Das Haus besteht aus zwei getrennt oder einzel zu mietenden Häusern mit je 32 und 34 Betten in Mehrbettzimmern und Doppelstock-Betten. In jedem Haus sind mindestens 4 Gruppenräume für die unterschiedlichen Bedürfnisse der Nutzer. Von W-Lan über Beamer, Flipchart und Klavier ist alles, was man für Gruppenarbeit benötigt, vorhanden. Der Außenbereich (10.000 m²) mit Spielgeräten und Feuerstellen hat auch einen kleinen Zeltplatz mit Wasch- und Toilettenhaus sowie eine Pfadfinderhütte ohne Strom und Wasser. Freizeitmöglichkeiten gibt es viele: in unmittelbarer Nachbarschaft der Opel-Zoo, 3 Burgen, Kronberg und Königstein, der Hessenpark, die Saalburg, Schloss Freudenberg und die Städte Frankfurt und Wiesbaden. Wanderungen zum Großen Feldberg mit Greifvogelwarte sind direkt von Haus aus möglich. Der Bus hält 200 Meter vom Haus und mit Bus und Bahn gelangt man nach Frankfurt oder zum Flugplatz. Die Stadt Kronberg, der Bahnhof, Geschäfte, das Schwimmbad – alles ist zu Fuße erreichbar!...

Einladung Tag der offenen Jurte & Singeabend Mai02

Einladung Tag der offenen Jurte & Singeabend...

Die BdP-Aufbaugruppe Sirius aus Köln lädt am Samstag, den 18.05.2019 ab etwa 14 Uhr ein zum Tag der offenen Jurte (2019-05 TdoJ – Gästeflyer A4) in die Flehbachaue in Brück (direkt am Marktplatz). Geboten werden Schnitzen, Orientierung mit dem Kompass, ein Karussel und natürlich gibts auch Stockbrot. Für Bestandspfadfinder dürfte hingegen der Singeabend ab 19 Uhr bis 22 Uhr interessanter sein (2019-05 Einladung Liederabend), dieser findet im Anschluss an den Tag der offenen Jurte „Am Gräfenhof“ in Köln-Brück statt (ebenfalls am Marktplatz), Haltestelle...

Gedenktag: Jochen Senft

Heute vor 7 Jahren, am 22. April 2012, verstarb Jochen Senft (Hans Joachim Senft) im Alter von 82 Jahren in Ascheffel. Er war Bundesfeldmeister im Bund Deutscher Pfadfinder (BDP), Theologe, Pädagoge und Buchautor. Geboren worden war er am 07. Dezember 1929 in Berlin, zu den Pfadfindern kam er 1947. Ein Jahr später gehörte er als Mitbegründer des Horstes Elbmark dem BDP an. Von 1961 bis 1966 betrieb er als Bundesfeldmeister des BDP offensiv dessen Pädagogisierung (gegen alle Widerstände) und bemühte sich vergeblich um die Einigung des deutschen interkonfessionellen Pfadfindertums. Er wollte den BDP stärker in die internationale Pfadfinderei integrieren (so hielt er als erster Deutscher einen Vortrag auf der Internationalen Trainingskonferenz des WOSM) und die Organisationsformen im Bund anpassen, trat dann aber frühzeitig als Bundesfeldmeister zurück. Er legte auch im fortgeschrittenen Alter noch Wert auf die Feststellung, dass der „Bund Deutscher Pfadfinder in Schleswig-Holstein an Baden-Powell orientiert hat und nicht an der Bündischen Jugend“ (der er persönlich nicht viel abgewinnen konnte). Im Spurbuchverlag sind von ihm erschienen: „Pfadfinder – der Zeit voraus„. Bildnachweis: Pitt / Stiftung Pfadfinden Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung.  ...

Leserbrief zum Missbrauchsfall Wannweil: Keine „echten“ Pfadfinder...

Heute vor 4 Jahren: Im Gerichtsverfahren gegen den 24-jährigen ehemaligen Leiter einer Gruppe der Royal Rangers in Reutlingen-Wannweil kommen immer mehr Details ans Licht, bei denen es einen nur schütteln kann. Jetzt kam der psychiatrische Gutachter zu Wort. Der attestiert dem Täter eine grundsätzlich prosoziale Grundhaltung. In der Szene sorgte derweil ein Leserbrief für großen Unmut. Anerkannt und somit echte Pfadfinder seien sowieso nur die DPSG, der VCP und der BdP.Der Gutachter stellte über den Angeklagten fest, dass dieser die Leitung der Pfadfindergruppe nicht gezielt angestrebt habe, er sei halt Pfadfinder gewesen und dann „habe sich das so ergeben“. Obwohl die Übergriffe über zwei Jahre hinweg erfolgten, hatten sich die 12- bis 14jährigen Jungen seiner Gruppe nicht ihren Eltern anvertraut. Vielmehr war ein Vater selbst über einen verdächtigen Chat des Gruppenleiters mit seinem Sohn aufmerksam auf das Treiben geworden. Im Rahmen der Gruppenstunden und sonstigen Aktivitäten war es regelmäßig zu gegenseitigen sexuellen Handlungen gekommen. Nach Ansicht des Gutachters handelte es sich dabei allerdings, ohne den Anteil des Angeklagten herabspielen zu wollen, um ein „gruppendynamisches Geschehen“, bei dem, wie die Staatsanwältin es nannte, auch die eigene „pubertätsbedingte Neugier“ der beteiligten Heranwachsenden eine Rolle gespielt habe. Der Gruppenleiter hatte sich gegenüber seinen Anvertrauten mit erfunden Geschichten von seinen angeblichen Kontakten zur Rockerszene in Heldenmanier dargestellt. Im wirklichen Leben hingegen haderte er mit seiner eigenen Orientierungslosigkeit, der rigriden Lebenswelt seines religiösen Umfeldes und seiner offensichtlichen sexuellen Neigung zu Halbwüchsigen. Noch während die Übergriffe erfolgten, hatte er sich mit unklaren Hilfeersuchen hinsichtlich der sexuellen Aktivitäten an Verantwortliche der Gemeinde gewendet, an der er als Gruppenleiter der Pfadfindergruppe tätig war. Diese hatten seine Klagen über das zu offensichtlich sexuelle Interesse seiner Gruppenmitglieder jedoch nicht weiter verfolgt. Dabei soll es gemäß Medienberichten bereits in einer Gruppe an einer anderen Gemeinde...