Botschafter in West Virginia

„Graue Wölfe“ beim weltgrößten Pfadfindertreffen! Internationaler Austausch, Knüpfen von weltweiten Freundschaften, dazu eine Menge Aktivitäten: Bei einer solchen Mischung dürfte jedes Pfadfinderherz höher schlagen. Drei Friedrichsdorfer haben dazu nun Gelegenheit, und zwar im US-amerikanischen West Virginia. Das Summit Bechtel Reserve in West Virginia wird in Pfadfinderkreisen wahrscheinlich einen Ruf wie ein Donnerhall haben. Nicht nur wegen seiner traumhaften Lage in den pittoresken Apalachen Bergen, sondern auch weil es in der Zeit vom 22. Juli bis zum 2. August Schauplatz des 24. Weltpfadfindertreffens ist. Es ist seines Zeichens die größte Zusammenkunft dieser Art weltweit und findet nur alle vier Jahre statt. Insofern von der Bedeutung vergleichbar mit den Olympischen Spielen. Unter den rund 45.000 Teilnehmern aus mehr als 150 Ländern beim sogenannten World Scout Jamboree sind auch drei Friedrichsdorfer: Arne Kießling, Ulrike Lang und Christian Hammen vom BdP Stamm Graue Wölfe. Die drei Jugendlichen zwischen 14 und 16 Jahren haben sich seit gut einem Jahr zusammen mit rund 1200 anderen deutschen Pfadfinderinnen und Pfadfindern auf dieses Abenteuer vorbereitet. Am meisten begeistert die drei nach eigenen Aussagen die „geniale Möglichkeit, fast die ganze Welt zusammen an einem Ort zu treffen“. Schon während der drei Vorbereitungslager im deutschen Kontingent konnten sie neue Freundschaften mit Pfadfindern aus ganz Deutschland schließen. Dort wurden Themen wie „Wir sind Botschafter Deutschlands“, „Wie gehen wir mit Vorurteilen um“, „Internationale Verständigung“ und „Planung und Vorbereitung des deutschen Abends“ behandelt. Vor dem Weltpfadfindertreffen werden die Friedrichsdorfer 12 Tage durch Kanada und New York reisen. In Kanada werden sie bei Pfadfinderfamilien zu Gast sein, die gemeinsame Aktivitäten organisieren. Vorgestern ging das Abenteuer übrigens los mit dem Flug über den großen Teich. Wer mehr über die Grauen Wölfe erfahren möchte, kann sich an Lisanne Bachmann (lisanne-pfadimail@gmx.de bzw. 0170-8224857)...

Heim des BdP Stamm Wildwasser

Das Stammesheim des BdP Stamm Wildwasser befindet sich in der Frankfurter Landstraße 90 im Hanauer Stadtteil Kesselstadt. Es ist ein geräumiges Haus mit zwei Etagen. Neben einem großen und einem kleinen Gruppenraum im unteren Stockwerk, gibt es im Dachgeschoss einen großen Raum mit Kamin, gemütlicher Sofaecke und Teppichlager für gesellige Abendrunden. Natürlich verfügt es auch über eine sehr gut ausgestattete Küche sowie getrennte Mädchen- und Jungentoiletten. Draußen gibt es ein knapp 4.600qm großes Außengelände, auf dem unter anderem ein gemütlicher Holzpavillion und eine große Zelthütte zum Verweilen und Spielen einladen. Sowohl der Pavillon als auch die Zelthütte sind im Rahmen des Projektes zur Erschließung eines Geländes als ökologischer Erlebnis-, Lern- und Handlungsraum errichtet worden. 15 Minuten Fußweg entfernt befindet sich der Staatspark Wilhelmsbad. Hier gibt es unter anderem einen idylischen Minigolfplatz und eine wunderschöne Parkanlage mit einem Weiher, vielen Grashügeln und tollen Möglichkeiten zum Spielen oder Spazieren. Für Pfadfindergruppen besteht die Möglichkeit, das Stammesheim zu mieten.  Mehr Informationen und Bilder unter www.bdp-wildwasser.de/stammesheim/ Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Belastung durch Pfadfinder-Großveranstaltungen...

Nachdem 2017 das Bundeslager des BdP mit 5000 Teilnehmern auf dem Bundeslagerzeltplatz des VCP in Großzerlang stattgefunden hatte, gab es im Nachhinein kleinereVerstimmungen mit der Gemeinde. Sie bemängelte, dass die hinführende Stichstraße möglicherweise nicht für so viele schwere Fahrzeuge ausgelegt sei und dass sich Anwohner über Ruhestörungen beschwert hätten. Offensichtlich hat das ganze Thema die Form eines Dauerbrenners angenommen, denn wie die MOZ.de berichtete, gibt es inzwischen alljährliche Gespräche, bei denen die Pfadfinder des VCP darlegen, welche Veranstaltungen mit welcher Teilnehmerzahl im betreffenden Jahr anstehen. So war der ehemalige Ortsvorsteher Bernd Starke „erleichtert“, dass die maximale Personenzahl, die dieses Jahr auf dem Platz sind, die 600er-Marke nicht überschreiten, denn es „gab es in der Vergangenheit bei den großen Treffen mit bis zu 6 000 Pfadfindern erhebliche Probleme.“ Das Dorf sei für die Versorgungsfahrzeuge sowie die Busse mit den an- und abreisenden Lagerteilnehmern einfach zu klein. Der zuständige Bürgermeister von Rheinsberg hingegen möchte die Probleme nicht unterbewerten, erklärte aber auch, dass die jungen Menschen ein touristischer Werbemultiplikator für die Region seien. Frühestens 2022 ist ein erneutes Bundeslager in Großzerlang geplant. Quelle: MOZ.de...

Keine Wiederholung von Schall & Rauch geplant...

Einen sehr umfangreicher Bericht über das Pfadfinder-Festival „Schall& Rauch“ erschien in der Neuen Westfälischen am 8. Juli. Storch vom Organisationsteam erklärte im Interview, das S&R sei bewusst als etwas Einmaliges angelegt, eine Neuauflage werde es vermutlich nicht geben. Quelle: Neue Westfälische 08.07.2019 Den Scouting-Bericht vom Festival findet ihr...

Festival „Schall und Rauch“...

Wenn sowohl Element of Crime als auch Lüül, Schlagsaite, Polkageist, Singadjo, Oleg and the Popovs, Jens Kauen und viele weitere an einem Wochenende bei einem Festival auftreten, dann ist das „Schall und Rauch“! Beziehungsweise „war“ das „Schall&Rauch“ und allen, die dieses Wochenende nicht dabei waren, kann man nur ein: „Da habt ihr wirklich etwas verpasst!“ zurufen. 1400 junge Pfadfinder/innen (Schwerpunkt 16-25 Jahre) aus den Organisationen BdP und DPV (sowie von Angehörigen dieser Gruppen eingeladene Gäste aus weiteren Bünden) trafen das gerade beendete Wochenende zusammen, um einem Ereignis beizuwohnen, welches es in dieser Art noch nie gegeben hatte. Das Festival „Schall und Rauch“ führte von Freitag bis Sonntag insgesamt 25 Bands mit zugkräftigen Namen in der Szene im Bundeszentrum des BdP in Immenhausen zusammen. Dies umfasste sowohl Bands, deren Angehörige entsprechende Wurzeln haben, aber eben auch solche, deren Lieder gern gesungen werden. Flankiert wurde das Wochenende von Workshops, die den musikalischen Bereich ebenso wie den handwerklichen oder jenen der politischen Bildung abdeckten. Eine lange Flaniermeile lud zu leckersten, zeltfabrizierten Gerichten ein, in einer anderen Ecke gabs Produkte der Szene zu erwerben. Was sollte das Ganze? Nein, einfach ein Festival neuer Art aus der Taufe zu heben, darum ging es nicht, teilten die Veranstalter mit. Bei der seit einigen Jahren sich entwickelten engeren Zusammenarbeit zwischen BdP und DPV sei man vielmehr auf die Schwierigkeit gestoßen, die Zusammenarbeit von der Führungsebene auch auf die Basis herab auszuweiten. Gegenseitige Einladungen zu Pfingstlagern? Schwierig, wenn gerade das eigene stattfindet. Und so kam man eben auf die großartige Idee, einfach ein neues Konzept auf die Beine zu stellen. Auf die Frage, was denn DPV und BdP vereint, lautet die Antwort eben auch: Musik! Hat das funktioniert? Wunderbar. Das, was sich ereignete, war eines jener Ereignisse, die in die Geschichte eingegehen....