Gruß aus Altwasser

Am Wochenende (15. – 17.5. 2020) trafen sich 36 Pfadfinder in Altwasser (aus Velký Týnec/Großteinitz, Čechovice/Tschechowitz, Olomouc/Olmütz, Dub nad Moravou/Dub an der March und  Karviná/Karwin), um hier wieder zu arbeiten. Am Samstag und Sonntag früh war  die Temperatur  -2°C  und unsere Zelten wurden  mit dem Reif verziert. Die Sonne trocknete sie jedoch bald aus und alles war wieder prima. Und was haben wir geschafft? Dies alles: – wir bepflasterten die Fläche bei neuen Zellen mit großen Schieferplatten – wir mähten den Rasen rund um die Kirche, den Teich, im Friedhof, am Denkmal, vor dem Kloster und am Königsbrunnen – die Mädchen räumten das vom Herbst und Winter im Friedhof gebliebene Laub –  wir hoben die Grube für eine neue Toilette aus – wir setzten den Aushub vom Klostereingang in Richtung zum Brunnen fort – wir pflanzten Blumen im Friedhof und bei den Kreuzen aus – wir verbrannten Strauchholz vom Herbstausschneiden bei dem Teich und  Kloster Am Samstagsmorgen besuchte uns die Bürgermeisterin aus Stadt Liebau, sie fuhr Rad in Begleitung von zwei Söhnen. Es kamen durchlaufend auch andere Besucher, die sich für den Eintritt in die Kirche, für die Geschichte des Orts sowie für unsere Arbeit interessierten. Sie kamen aus Libavá/Stadt Liebau, Olomouc/Olmütz, Ostrava/Ostrau, Opava/Troppau,  Vítkov/Wigstadtl und anderen Ortschaften. Am Samstagabend zündete jeder von uns seine Kerze in der Kirche und  die Lichterprozession bewegte sich zu dem Königsbrunnen. Wir erinnerten uns an die Geschichte dieses schönen Orts und sangen unseren Pfadfinder-Zapfenstreich. Die brennenden Kerzen brachten wir dann zu den Plätzen, wo früher Häuser standen, zu den Denkmälern, Kreuzen und in den Friedhof.  Altwasser leuchtete ins Dunkel – Altwasser lebte wieder. Am Sonntagmorgen wartete auf uns eine nette Überraschung. Um 6.30 Uhr brachte eine  Frau aus Stadt Liebau im blauen Wagen zwei Backpfannen mit Kuchen für...

Friedenslicht auch in Altwasser

Wie Jan Pečínka auch im Namen der Pfadfindern aus Čechovice berichtete, brachten sie am 21. Dezember das Friedenslicht aus Betlehem auch in die Kirche nach Altwasser.  Dies (auf Tschechisch Stará Voda) ist ein verlassener Ort im Okres Olomouc in Tschechien. Seit 1947 lag er auf dem Truppenübungsplatz Libavá und war nicht mehr öffentlich zugänglich. Es stand lediglich noch die ehemalige Wallfahrtskirche von der ursprünglichen Besiedlung. 2015 wurde der Truppenübungsplatz Libavá erheblich verkleinert, seither sind einige Gebiete wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. In einem langfristigen internationalen, besonders von Pfadfindern getragenem Projekt wurde vor einigen Jahren mit dem Wiederaufbau begonnen, insbesondere, um die berühmte Gemeinde...

Wiederaufbau durch Pfadfinder

Seit einigen Jahren sind Pfadfinder im Rahmen von Renovierungsarbeiten damit befasst, den Ort Stará Voda (deutsch Altwasser) wiederzubeleben. Es ist ein verlassener Ort im Okres Olomouc in Tschechien. Seit 1947 lag er auf dem Truppenübungsplatz Libavá und war nicht mehr öffentlich zugänglich. Es stand lediglich noch die ehemalige Wallfahrtskirche von der ursprünglichen Besiedlung. 2015 wurde der Truppenübungsplatz Libavá erheblich verkleinert, seither sind einige Gebiete wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. In einem langfristigen Internationalen Projekt wurde vor einiger Zeit mit dem Wiederaufbau begonnen, insbesondere, um die berühmte Gemeinde wiederzubeleben. Hier aktuelle Bilder und der Bericht vom aktuellsten Arbeitseinsatz: Die Pfadfinder setzten den Wiederaufbau des Wallfahrtsorts fort In Altwasser bei Libavá/Liebau wurde am Wochenende 10.-12. Mai das Pfadfinderprojekt  Wiederaufbau von Altwasser fortgesetzt. Die Pfadfinder aus einigen Ländern arbeiten langfristig an der Gestaltung und Instandhaltung des Geländes des historischen Wallfahrtsorts mit der Kirche Hl. Anna, also an Ort und Stelle der ehemaligen bedeutenden Gemeinde, die kurz nach dem zweiten Weltkrieg untergegangen ist. Diesmal nahmen 119 Pfadfinder teil, stark wurden die Harcer aus Polen vertreten. Aus Krakau/Kraków kamen 13 Personen unter Leitung von Petr Denk, aus Leobschütz/Głubszyce  2 Personen, eine Person aus Ratibor/Racibórz und eine aus Gleiwitz/Gliwice. Eine Pfadfinderin kam aus Frankreich, sie studiert in Brünn und ein Fräulein war aus dem deutschen Hannover, sie ist jetzt in Troppau/Opava zu Besuch.  Velký Týnec wurde durch 15 Pfadfinder vertreten, 14 Pfadfinder kamen mit Fahrrad aus Doloplazy, 12 Pfadfinder kamen aus Čechovice. Andere Teilnehmer waren aus Ostrau, Olmütz und Brünn. Aus Dub kamen 30 Pfadfinder und Pfadfinderinnen. Wir räumten die Ruinen des ehemaligen Klosters auf, wo wir den Schutthaufen von dem ursprünglichen Eingang  ins Gebäude beseitigten. Im Klostergarten schnitten wir die Stauden aus und die drei Terrassen des Gartens mit dem kleinen See sehen wieder schön aus. Die Mädchen beseitigten...

Pfadfinder-Wiederaufbau der Gemeinde Altwasser...

An dem Pfadfinder-Arbeitswochenende im Mai 2018 nahmen 127 Personen teil, unter anderen auch 17 Pfadfinder aus Kanada und 15 Pfadfinder aus Polen, sowie eine Studentin aus Russland. Wir arbeiteten an der Umgestaltung des Friedhofs und des Klostergartens. Unser Ziel war auch das Aufräumen rund um den Teich und den Königsbrunnen und die Auspflanzung neuer Blumen an den Kreuzen. Vor der Wallfahrt im Juli bereiteten wir im Hof vor der Kirche das Fundament für das Wallfahrtskreuz vor und dann stellten wir es zusammen mit Herrn Karl-Heinz Keiner auf. Das Kreuz wurde bei der deutschen Messe am Freitag 20.7.2018 eingeweiht. Im August (25.8.) fand in der Kirche schon die dritte Hochzeit in einem ganz kurzen Zeitraum statt. Eva und Vojtěch Berger, ein Pfadfinderpaar aus Olmütz, sagten hier ihr „JA-Wort“ zueinander. Im Herbst am Arbeitswochenende 21.9. – 23.9. 2018 trafen in Altwasser 107 Pfadfinder. Wir setzten das Aufräumen des Klostergartens von den durch angeflogene Saat entstandenen Stauden fort, räumten den Friedhof auf und mähten Rasen rund um die Kirche, den Königsbrunnen und vor dem Kloster. Am Freitagabend organisierten wir in der Kirche eine literarisch-musikaliche Veranstaltung „ Königslinde erzählt“ zum 100. Gründungsjubiläum des tchechoslowakischen Staats. Am Samstagabend verwirklichten wir die Lichterprozession mit Kerzen von der Kirche zum Königsbrunnen. Wir bereiten den Wiederaufbau des Schifner-Kreuzes über Altwasser auf dem Platz vor, wo früher eine Windmühle stand. Weiter möchten wir die Kopien von Nebenaltarbildern Hl. Josef, Hl. Joachim und ein kleineres Bild der Jungfrau Maria in die Kirche zurückgeben. Stará Voda (deutsch Altwasser) ist ein verlassener Ort im Okres Olomouc in Tschechien. Seit 1947 lag er auf dem Truppenübungsplatz Libavá und war nicht mehr öffentlich zugänglich. Es stand lediglich noch die ehemalige Wallfahrtskirche von der ursprünglichen Besiedlung. 2015 wurde der Truppenübungsplatz Libavá erheblich verkleinert, seither sind einige Gebiete wieder für...

Mit Fotos: Pfadfinder arbeiteten in Altwasser...

In Altwasser bei Libavá/Liebau fand vor einigen Wochen der 24. Jahrgang des internationalen Pfadfinderprojekts Wiederaufbau der Gemeinde Altwasser statt. In den Wallfahrtsort kamen insgesamt 127 Pfadfinder und Pfadfinderinnen. Die internationale Teilnahme wurde von 17 Teilnehmern aus Whitby und Ottawa (Provinz Ontario, Kanada) vertreten, die 2 Wochen lang bei dem Pfadfinderzentrum in Dub nad Moravou zu Gast sind. Dazu kamen noch 15 Pfadfinder – Harcer aus Polen – aus Krakau, Ratibor/Racibórz und Leobschütz/Głubszyce an. Weitere Staaten wurden von einer Studentin aus Russland und einer Deutschen repräsentiert. Die Hauptarbeit war das Aufräumen des ehemaligen Klostergartens und der Klosterruinen von den durch angeflogene Saat entstandenen Stauden, die wir ausschnitten und sofort verbrannten. Dieser Teil des Wallfahrtsorts soll nach der Zustimmung des Kulturministeriums in die Liste der Denkmale von örtlicher Bedeutung eingetragen werden. Dieselbe Arbeit leisteten wir auch rund um den erneuerten Teich, wo die durch angeflogene Saat entstandenen Stauden mit zweifacher Kraft wuchern. Die andere internationale Gruppe räumte Laub auf dem Altwasser-Friedhof, mähte Rasen zwischen Gräbern und arrangierte die Blumenauspflanzung auf den Gräbern. Auch die Kirche wurde nach den im Herbst durchgeführten Bauarbeiten aufgeräumt und aus Stadt Liebau brachten wir 6 letzte keramische Teile des Kreuzwegs, die von den Kindern aus der Grundschule in Havířov 4 Jahre lang geschaffen wurden. Außer der klassischen Darstellung erinnert jedes Bild an eine untergegangene Gemeinde im Militärgelände Libavá/Liebau. Bei der Königsbrunnen-Kapelle mähten wir Rasen und reinigten den Durchfluss von der Quelle zum Bach. Auf dem Weg  von der Kirche zum Brunnen wurden die Schlaglöcher und Pfützen mit Kies angeschüttet. Im Hof bei der Kirche gruben wir ein Loch aus, damit hier das Fundament für das symbolische Kreuz der tschechisch-deutschen Versöhnung und Verständigung aufgebaut werden könnte. Das Kreuz aus rostfreiem Gittermetall wurde von den Landsleuten in Deutschland hergestellt und wird vor der...