Aus Sicherheitsgründen…

Die Entscheidung der Stadt traf die Jugendorganisationen der Pfadfinder in Luzern ohne Vorwarnung aus heiterem Himmel. Sie dürften künftig keine Kartonsammlungen mehr durchführen, die ihnen jahrzehntelang dringend benötigte Einnahmen beschehrt hatte. Die Stadt Luzern kündigte die Zusammenarbeit auf, weil die Kartonsammlung durch die Jugendlichen aus Sicherheitsgründen schon seit längerem umstritten sei. Es sei in der Schweiz bereits zu mehreren tragischen Unfällen gekommen. Deshalb sollen künftig Profis die Sammlung übernehmen. Den Jugendgruppen fallen damit jährlich rund 12.000 Franken Einnahmen (etwa 11.160€) weg und die pädagogische Sensibilisierung für Recycling gleich mit. Hinsichtlich der Risiken habe man längst Vorsorge getroffen, so der Sprecher der Pfadfinder. Rückfahrkameras kamen ebenso zum Einsatz wie ausschließlich erfahrene Pfadfinder zwischen 15 und 17 Jahren, ausgestattet mit Warnwesen, Wanderschuhen und Handschuhen. Der springende Punkt aus Stadtratssicht war wohl, dass die Gewährleistungspflicht der Arbeitssicherheit aber nicht nur bei den Vereinen, sondern auch bei der Stadt liege, weil die Jugendvereine im Werkhof auch auf kommunalem Gelände tätig seien. Eine Idee, wie die Einnahmenausfälle durch die Stadt ausgeglichen werden könnten, haben beide Seiten nicht. Quelle: zentralplus.ch...

Ordnungsamt entfernte Schilder der Pfadfinder...

Die VCP-Pfadfinder des Stammes Weiße Rose aus Gemmrigheim rieben sich die Augen: Die von ihnen erst kurz zuvor aufgehängten Schilder, mit denen sie auf ihre Altpapiersammlung hinwiesen, waren vom Ordnungsamt ohne Vorwarnung entfernt worden. Dieses bemängelte, die Schilder hätten sich nicht an die vorgeschriebene Größe von DIN A4 gehalten, seien nicht sachgemäß befestigt gewesen und hätten hierdurch den Straßenverkehr gefährdet. Die Pfadfinder, welche für die Erlaubnis des Aushanges an die Gemeinde Gebühren entrichtet hatten, haben die Schilder nun auf Privatgrundstücken aufgestellt. Quelle: Ludwigsburger Kreiszeitung,...

Streit um Altpapier

Der Landkreis Böblingen wollte eine Tonne für Altpapier einführen, wie es üblich ist, aber es regte sich unerwarteter Widerstand. Für die Ehninger Bürger war nämlich klar, dass die Pfadfinder vom VCP das Altpapier einsammeln, und keine Tonne gebraucht werde. Der Umweltdezernent des Landkreises hält diese Regelung für eine „Rosinen-Pickerei“ und schimpft auf die Pfadfinder: „Wenn sich alle Vereine so verhalten würden, könnte der Abfallwirtschaftsbetrieb keine Einnahmen mehr erzielen. Andere Vereine haben sich solidarisch mit dem Abfallwirtschaftbetrieb verhalten.“ Aus Ehningen ist ein anderes Argument zu hören: Die Sammlungen der Pfadfinder seien seit 42 Jahren stark im Gemeindeleben verwurzelt. Die Pfadfinder fürchten dennoch um ihre Einnahmen. Quelle: scouting...