Endlich: Wasser und Strom

Vierzehn Jahre (!) ohne Wasser und Strom: Das hatten die PfadfinderInnen des Deutschen Pfadfinderbundes (DPB) in Bonn wohl nicht erwartet, als sie vor über einem Jahrzehnt glücklich den denkmalgeschützten Mühlenstumpf im Bonner Norden von der Stadt als Pfadfinderheim übereignet bekamen. Doch Ver- und Entsorgungsleitungen befanden sich leider nicht alle „vor der Haustür“ und 200 Meter Abwasserkanal quer durchs Landschaftsschutzgebiet verlegen kam auch aus Kostengründen (100.000 Euro) nicht in Frage. So waren die Gruppenstunden jahrelang stark eingeschränkt bei Petroleum-Funzellicht, Kaminofenwärme und mit Humustoilette. (Wer meint, dass das nicht schlimm sei, musste noch nie eine Humustoilette leeren!) Doch vor einigen Wochen konnte endlich eine gütliche Einigung mit den Eigentümern eines Nachbargrundstückes erzielt werden. Seither geht alles ganz schnell: Die mündliche Genehmigung der Unteren Landschaftsschutzbehörde wurde binnen einer Woche erteilt, ein Tiefbauunternehmen gefunden, welches die Baggerarbeiten im öffentlichen Straßenbereich übernimmt und nicht erst „nächstes Jahr“, sondern schon im Juli Zeit hat – und so griffen die Pfadfinder schon vergangenes Wochenende zu Spaten und Spitzhacke und zogen den 80cm tiefen Kanal, in welchem später die Stromleitung verlegt werden...

Rettet den Adlerhorst!

Die durch ihr Liederbuch überbündisch bekannte Pfadfindergruppe „Schwarzer Adler“ aus Köln Dellbrück (DPB) bangt um ihr Heim Adlerhorst! Sie haben deshalb ein Crowdfunding gestartet und brauchen schnell 50 Fans. Schaffen sie 100, macht die Kölner Bank noch mal Werbung für das Projekt. Also Fan werden und weitersagen! www.all-zesamme.de/adlerhorst. Der Hintergrund: Die Schwarzen Adler sind von der Stadt Köln dazu verpflichtet worden, ihr seit jahrzehnten bestehendes Pfadfinderheim, den Adlerhorst, an das Abwassersystem anzuschließen. Bislang war ihnen zugestanden worden, das weit von der Straße entfernt stehende Haus mit einer Insellösung zu betreiben. Für den den Anschluss an das Abwassersystem der Stadt Köln benötigen die Schwarzen Adler 20000€. Wie jede Gruppe weiß, ist das eine Summe, die man nicht mal eben auf dem Konto liegen hat. Zumal nicht in einer Stadt, die mit Zuschüssen zur Jugendarbeit mehr als nur ein wenig knausrig ist und auch immer schon war. So zählt jeder Cent, damit der Adlerhorst erhalten werden kann. Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...