DPSG Diözesanversammlung

Die diesjährige Diözesanversammlung der DPSG, Diözesanverband Aachen, tagte vom 28. bis zum 30. August in Wegberg. Aufgrund der Corona-Pandemie war die Versammlung verschoben worden, die planmäßig im März hätte stattfinden sollen. Darüber hinaus fand die Versammlung erstmalig nicht im Haus Sankt Georg sondern im Forum Wegberg statt. Auf der Diözesanversammlung hat die Arbeitsgemeinschaft „Pfadfinden Queer gedacht“ die Ergebnisse ihrer Umfrage präsentiert und den Antrag gestellt, am Thema weiter arbeiten zu dürfen. Die AG wurde nach der Diözesanversammlung 2017 gegründet, mit dem Auftrag herauszufinden ob und wie weit „Sexuelle Vielfalt“ ein Thema im Diözesanverband Aachen ist. Die Ergebnisse der Umfrage waren eindeutig: Von 360 Umfrageteilnehmenden gaben 90 % an, dass man sich mehr Sichtbarkeit im Verband wünsche. Den Antrag auf Weiterarbeit hat die Diözesanversammlung einstimmig beschlossen. Eine der mit am wichtigsten und vor allem emotionalsten Aufgaben des Wochenendes war die Wahl der neuen Diözesanvorsitzenden. Sarah Geenen aus dem Stamm Windberg konnte sich nach nur einem Wahldurchgang gegen ihre Mitbewerberin durchsetzen und wurde zur neuen Diözesanvorsitzenden gewählt. „Ich freue mich über die Wahl und auf die neuen Aufgaben. Jetzt muss ich erstmal ankommen und das alles verarbeiten, das waren sehr aufregende zwei Tage für mich. Danach will ich aber schnell aktiv mitarbeiten und loslegen.“, sagte Sarah Geenen. Für die scheidende Diözesanvorsitzenden Annka Meyer hieß es nach drei Jahren Amtszeit Abschied nehmen. Sie blickt auf ganz tolle Erinnerungen zurück. „Ich habe viel Spaß gehabt, durfte viel lernen und hab ganz tolle Menschen kennengelernt. Ich werde den Diözesanverband immer in meinem Herzen tragen“, sagte Annka Meyer zum Abschluss der Wahl. Auf der Diözesanversammlung wurde ihr für ihren dreijährigen Einsatz gedankt und ihr für ihre neuen Aufgaben viel Erfolg gewünscht. Annka Meyer übernimmt ab dem 1. November 2020 das Amt der DPSG Bundesvorsitzenden. Kurzporträt DPSG Die DPSG ist mit...

Aussendegottesdienst Friedenslicht...

Am dritten Adventssonntag, dem 15. Dezember 2019, traf um 13:50 Uhr das Friedenslicht aus Betlehem am Aachener Hauptbahnhof ein, wo es von vielen Pfadfinderinnen und Pfadfindern erwartet wurde. Wie jedes Jahr überstand die kleine Flamme unbeschadet den weiten Weg von Betlehem über Wien nach Aachen. Europaabgeordnete Sabine Verheyen, Geistliche Leiterin des BDKJ Annette Jantzen, Dompropst Rolf-Peter Cremer, Karina Siegers Leiterin der Fachbereiche kirchliche Jugendarbeit und Junge Erwachsene im Bistum Aachen sowie Jörg Fornefeld als RdP-Vorstand erwarteten gespannt das Licht. Wie letztes Jahr war auch diesmal die Malteser-Jugend vor Ort, um neben den Pfadfindern ebenfalls das Licht zu verteilen. Auch eine Delegation belgischer Pfadfinderinnen und Pfadfinder kam zum Aachener Hauptbahnhof, um das Licht abzuholen. Das Friedenslicht erreicht inzwischen alle Kontinente, in Europa nahezu jedes Land. Als allererstes erhielt wie jedes Jahr die Bahnhofsmission das Licht. Im Aachener Hauptbahnhof brennt es nun als ein Symbol für Frieden und Hilfsbereitschaft. Anschließend zogen über 700 Menschen zusammen mit den Friedenslichtboten aus Wien durch die Aachener Innenstadt zum Aachener Dom, wo um 14:30 die bistumsweite Aussendungsfeier des Friedenslichtes stattfand. Für die Wien-Delegation ist die Aussendungsfeier der Endpunkt eines vollgepackten Vier-Tage-Trips. „Wir sind müde aber glücklich“, so Sarah Geenen, Friedenslichtbotin aus dem Stamm Mönchengladbach-Windberg. „Mich überraschte vor allem die Internationalität. In Wien wurden wir auf dem Weg zur Kirche, in der die Aussendungsfeier stattfand, von anderen Pfadfindern aus aller Welt gefragt, ob wir Halstücher tauschen wollen. Jetzt habe ich ein Halstuch eines Pfadfinders aus Tschechien.“ Auch Friedenslichtbote Florian Offergeld, ebenfalls aus dem Stamm Windberg, hat sein Halstuch getauscht. „Der Zusammenhalt unter dem RdP-Halstuch hat einfach Grenzen gesprengt.“, so Florian. Das Motto 2019 ist „Mut zum Frieden.“ Es erinnert uns daran, dass Frieden ein friedliches Miteinander bedeutet, welches Toleranz, Offenheit und auch Mut fordert, aufeinander zuzugehen. Thomas Schlütter, Diözesankurat der DPSG,...

Sonntag trifft Friedenslicht ein

Der Countdown läuft: Am 15.12.2019 wird das Friedenslicht aus Betlehem am Aachener Hauptbahnhof ankommen. Von dort bringen es ca. 600 Menschen, darunter viele Pfadfinder*innen, zum Aachener Dom. Die Prozession startet um 14:00 Uhr am Hauptbahnhof. Neben Mitgliedern der ausrichtenden Pfadfinder*innenverbände des VCP, der PSG und der DPSG, sind auch viele weitere Gäste und die Aachener Bevölkerung dazu eingeladen das Friedenslicht und dessen Botschaft im Anschluss an den Aussendungsgottesdienst in die Welt zu tragen. Licht, ist das weihnachtliche Symbol schlechthin. Unter dem diesjährigen Friedenslicht-Motto „Mut zum Frieden“ steht auch der Aussendungsgottesdienst. Um ein friedliches Miteinander zu erreichen braucht es Toleranz, Offenheit und auch den Mut aufeinander zuzugehen. Pfadfinder*innen aus ganz Europa möchten mit der Verteilung des Friedenslichts ein deutliches Zeichen setzen. Das vom Österreichischen Rundfunk (ORF) in der Geburtsstadt Jesu entzündete Licht wird seit 1986 alljährlich am dritten Adventswochenende an Pfadfinder*innen aus ganz Europa weitergegeben. Mit dem Entzünden und Weitergeben des Friedenslichtes aus Betlehem wird an die Weihnachtsbotschaft „Friede auf Erden“ und deren Verwirklichung erinnert. Seit 1994 verteilen deutsche Pfadfinder*innen das Friedenslicht aus Bethlehem und sorgen dafür, dass dieses Symbol der Hoffnung auf Frieden an Weihnachten in zahlreichen Kirchengemeinden und Wohnzimmern, Krankenhäusern und Kindergärten, Seniorenheimen, Asylbewerberunterkünften, Rathäusern und Justizvollzugsanstalten leuchtet. 15.12.2019 13.45 Uhr: Ankunft des Friedenslichtes auf dem Bahnhofsvorplatz ca. 14:30 Uhr: Aussendungsfeier im Aachener Dom (Dauer ca. 45...

400 Gäste zum 60. Jubiläum

Mit einem Tag der offenen Tür hat das Haus Sankt Georg in Wegberg am 3. Oktober 2019 das 60. Jubiläum gefeiert. Gekommen waren rund 400 Gäste. Begonnen hatte das Fest mit einem Gottesdienst, den der Aachener Dompropst Rolf-Peter Cremer zusammen mit dem Diözesankurat Thomas Schlütter gefeiert hat. In seiner Predigt betonte der Dompropst den spirituellen Charakterzug des Hauses: „Gott ist in diesem Haus spürbar. In der Arbeit mit den Menschen, in der Arbeit mit der Natur. In der Art und Weise, wie die Menschen hier miteinander und mit der Schöpfung umgehen.“ Anschließend folgte der Festakt, bei dem neben Zeitzeugen und dem Vorstand des Diözesanverbandes Aachen, auch Vertreter aus Politik und Gesellschaft anwesend waren. Der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Wegberg, Georg Schmitz sowie Hiltrud Derix vom Regionalteam Heinsberg gratulierten in ihren Grußworten dem Haus zum Jubiläum. Nach dem Festakt begann das bunte Programm im Haus sowie auf dem Gelände. Von Hüpfburg und Bogenschießen, über Figurentheater und Kräutersalz mischen bis hin zu Führungen durch das Haus war für jeden Gast etwas dabei. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Der ganze Tag wurde immer wieder mit Live-Musik untermalt. Abschluss des Festes war das gemeinsame Pflanzen eines Baumes auf der Streuobstwiese des Hauses. Geschäftsführung, Hausleitung sowie der Diözesanvorstand waren sich zum Schluss einig: das Jubiläum war ein voller Erfolg. 1959 wurde das „Landesamt St. Georg – Grenzmark Aachen – e.V.“ gegründet. Dessen Mitglieder tagten am 30. Mai 1959 zum ersten Mal in dem heutigen Haus – der ehemaligen Europa-Jugendherberge – das zur damaligen Zeit leer stand. Am 20. September 1959 wurde das Haus Sankt Georg feierlich eingeweiht. Weitere Information zum Haus St. Georg finden sich auf www.haussanktgeorg.de v.l. Thomas Schlütter (Diözesankurat des DPSG Diözesanverbandes Aachen), Rolf-Peter Cremer (Aachener Dompropst), Hiltrud Derix (Regionalteam Heinsberg), Annkathrin Meyer (Diözesanvorsitzende des...

Tag der offenen Tür zum 60. Jubiläum...

Die Jugendbildungsstätte Haus Sankt Georg feiert dieses Jahr 60. Jubiläum. Dies wird mit einem Tag der offenen Tür am 3. Oktober 2019, ab 10:30 Uhr im Haus Sankt Georg in Wegberg gefeiert. Der Tag beginnt mit einem Festgottesdienst, dem sich Festakt und Umtrunk anschließen. Ab 12 Uhr folgt ein buntes Programm mit Kistenrennen, Kräutersalz mischen, Hüpfburg, Bogenschießen. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, an Hausführungen teilzunehmen. Um 14 Uhr gibt es zudem die Aufführung eines Figurentheaters. Das Haus befindet sich im Mühltalweg 7-11 in 41844...