Pfadfinderhaus und Zeltplatz Fornbach...

Die Anlage wurde vom Förderverein und den Pfadfindern der DPSG Neustadt in achtjähriger Bauzeit in Eigenleistung errichtet und im Oktober 1989 eingeweiht. Finanziert wurde das Projekt fast ohne öffentliche Mittel durch Altkleider- und Altpapiersammlungen, die speziell für diesen Zweck seit 1976 jährlich bis zu fünfmal durchgeführt wurden. Die Anlage ist für Selbstversorgergruppen eingerichtet, kann aber auch mit Komplettversorgung gebucht werden! Sie befindet sich auf einem 7000 m² großen Grundstück am Rande des Dorfes Fornbach. Der Platz ist sehr schön am Waldrand gelegen, Durchgangsverkehr gibt es keinen. Vier- bis fünfmal täglich besteht Busverbindung nach Rödental und Coburg. Einkaufsmöglichkeiten bestehen ebenfalls ausreichend in den nahe gelegenen Städten Neustadt, Rödental und Coburg – Bäcker bieten Lieferservice! Haus und Zeltplatz übergibt euch Frau Rose aus Weißenbrunn, vor Ankunft bitte vorher kurz anrufen! Von Frau Rose könnt ihr auch preisgünstig Getränke (+ Biergarnituren) und Essen beziehen. Wenn ihr mit PKW oder Bus anreist, steht auf dem Gelände ausreichend Parkraum sowie ein Wendeplatz für den Bus zur Verfügung. Eingerichtet sind Haus und Zeltplatz mit allem, was den Aufenthalt angenehm macht. Für das Haus sind Bettbezüge, Betttuch/Schlafsäcke, Geschirrtücher sowie Toilettenpapier mitzubringen! Ein Internetzugang ist kostenlos vorhanden. Internetseite des Hauses. Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Wildes Zelten

Manche Gruppen tun es aus Überzeugung ausschließlich, andere vermeiden es gänzlich: Das „wilde“, d.h. unangemeldete Zelten in Kleingruppen insbesondere auf Wanderschaft. Einfach in der Natur zu übernachten, ist in Deutschland nicht durch ein „Jedermannsrecht“ zugesichert. Zelten ist allerdings, außer im Wald, in Naturschutz- oder ähnlichen Schutzgebieten, in keinem Bundesland explizit verboten. Voraussetzung zum legalen Übernachten ist zunächst, dass die geplante Schlafensstelle überhaupt betreten werden darf. Das ist in Deutschland nicht einheitlich geregelt, sondern eine Angelegenheit der jeweiligen Landesnaturschutzgesetze. Dabei lässt sich ein gewisses Nord-Süd-Gefälle feststellen: So ist in Bayern, Baden-Württemberg, im Saarland und in Sachsen das Betreten der freien Landschaft jedermann gestattet, auf Privatgrund auch ohne Zustimmung des Grundeigentümers. Ausgenommen sind natürlich land- und forstwirtschaftlich und andersartig genutzte Flächen. In den nördlichen Bundesländern beschränkt sich die Betretungserlaubnis meist auf Pfade und Wege und ungenutzte Grundflächen, dort herrscht das so genannte Wegegebot. Diese einzelnen Gesetze der Bundesländer können von den kommunalen Verwaltungen durch Sonderregelungen eingeschränkt werden. Es reicht also nicht nur der Blick in die Ländergesetze, wer auf Nummer sicher gehen wollte, müsste sich theoretisch zusätzlich zu den Regelungen der jeweiligen Gemeinde erkunden. Beim Zelten auf Privatgrund stehen die Eigentumsrechte des Besitzers im Vordergrund. Das Gesetz unterscheidet außerdem zwischen Zelten und Biwakieren (Übernachten ohne Zelt). Das Biwakieren im Wald ist nicht grundsätzlich untersagt – hier bewegt man sich je nach Bundesland bzw. Kommune in einer rechtlichen Grauzone. Auch im Elbsandsteingebirge ist das Zelten strengstens verboten, das „Boofen“ unter Felsvorsprüngen wird hingegen an ausgewiesenen Plätzen toleriert. In einigen wenigen Bundesländern (z.B. Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein) erlauben die Landesnaturschutzgesetze nicht motorisierten Reisenden (Wanderer, Radfahrer, Kanufahrer etc.) eine einmalige Übernachtung im Zelt in freier Natur, sofern diese außerhalb von Naturschutzgebieten stattfindet. Für den Naturpark rund um die Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern ist vom Wildzelten ganz besonders abzuraten, denn hier greifen...

Das Pfadfinder Centrum Callenberg…...

…präsentiert sich altehrwürdig als früheres Jagdhaus der herzoglichen Familie inmitten des Callenberger Forstes Das Pfadfinder Centrum Callenberg liegt unterhalb des wunderschönen Schloß Callenberg am Stadtrand von Coburg. Das Anwesen gehörte ursprünglich als Wirtschaftsgebäude und Stallungen mit zum Schloßareal. Seit 1974 wurde es zu einem Pfadfinderheim, Zeltplatz aus und umgebaut. Trotz seiner Nähe zur Stadt Coburg liegt es am Anfang des Callenberger Forst mitten in der Natur. Dadurch ist eine flexible Programmgestaltung hier besonders möglich. Haupthaus Der rustikale Stil der Unterkunft gibt bei flackerndem Kaminfeuer ein besonders romantisches Ambiente und lädt zu geselligen Stunden ein Küche: Im Erdgeschoss des Haupthauses befindet sich eine Küche mit Gaskochern, Holzofen, Kühlschrank, Arbeitsflächen, Spülbecken sowie Geschirr und Besteck. Jägerzimmer: Den Flur hinauf schließt sich das „Jägerzimmer“ an, das mit seiner urigen Einrichtung die ideale Atmosphäre für Seminare und Besprechungen bietet. Hier finden ca. 30 Personen Platz. Großer Saal: Durch das Jägerzimmer sowie durch den Flur gelangt man in den „Großen Saal“, welcher mit seinem großen Kamin, gerade abends für romantische Stimmung sorgt. Eine große handgemalte Wandkarte zeigt das Coburger Land und das dimmbare Licht kann den Raum je nach Belieben noch gemütlicher machen. Platz ist für ca. 80 Personen vorhanden. Kleiner Saal: An den Großen Saal schließt sich ein kleinerer Saal an, der sich wunderbar als Raum für Seminare mit bis zu 15 Personen eignet oder mit geöffneter Tür den großen Saal noch vergrößern kann. Schlafräume: Die Schlafräume setzen sich aus zwei großen und einem kleinen Schlafsaal zusammen, welche noch durch zwei kleine Schlafzimmer mit je zwei Betten ergänzt werden. Somit ist Platz für 50 Personen geboten.  Seminarbereich: Der neu eingerichtete Seminarbereich bietet einen Seminarraum mit Whitebords, Flipchart, Sat TV, DVD und Viedeoplayer. 2 zusätzliche Schlafräume für insgesamt 9 Personen; Teeküche; Der Seminarbereich ist nur in Verbindung mit dem Haus...

Pfadfinder Kanucamp Tarnschlucht

Das Pfadfinder Kanucamp ist in der Tarnschlucht unterhalb des kleinen südfranzösischen Ortes Montbrun direkt am Tarn zu finden, etwa 30 km südlich von Mende und 60 km nordwestlich von Alès. Der Zeltplatz ist umgeben von den Hochflächen des Causse de Sauveterre, Causse Mèjean und Causse Noir. Er ist für Gruppen mit bis zu 70 Personen. Es wird ein komplett eingerichtetes Küchenzelt und ein Aufenthaltszelt mit Tischen und Bänken zur Verfügung gestellt, so dass nur noch Schlafzelte mitgebracht werden müssen. Ein Stromanschluss ist in beiden Zelten jeweils vorhanden. Im Sanitärgebäude befinden sich 4 Toiletten, 2 Duschen und Waschbecken. Das größte Highlight ist die Schlucht mit dem Kanu zu erleben. Die Tarnschlucht ist eines der schönsten europäischen Paddelparadiese. Direkt von dem Pfadfinderzeltplatz aus kann man zu mehrtägigen (1-3 Tage) Kanutouren durch die wunderschöne Schlucht starten. 16 Kanus (Wandercanadier aus widerstandsfähigem Polyäthlen) für je 2 Personen, einschließlich Schwimmwesten und Transporttonnen, sowie zwei Kanu-Anhänger (jeweils für 8 Kanus) können von den Gruppen gemietet werden. Desweitern besteht auch die Möglichkeit einen Kleinbus (9 Sitzer mit Anhängerkupplung) für den Kanu Transport von uns zu mieten. Herrliche Tageswanderungen oder mehrtägige Hajks kann man durch die Tarnschlucht oder auf der Hochebene Causse Mèjean erleben. Das Gebiet der Tarnschlucht ist auch eines der beliebtesten Ziele für Sportkletterer in Frankreich und bietet weitere zahlreiche Möglichkeiten für Gruppenaktivitäten. Das Angebot des Pfadfinder Kanucamp Tarnschlucht richtet sich an alle Pfadfinderbünde. Aber natürlich sind auch andere Jugendgruppen herzlich Willkommen. Weitere Informationen und Anfragemöglichkeiten unter www.tarnschlucht.eu Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Natürliche Feinde der Pfadfinder…...

Wie die meisten Lebewesen haben auch Pfadfinder natürliche Feinde. Manche denken dabei vielleicht an Jagdpächter, aber hier soll die Rede sein vom gefährlichsten aller Kleinsttiere: Der Zecke. Und wie man sie wieder los wird. Denn Pfadfinder laufen im allgemeinen nicht mit Zeckenhalsbändern durchs Unterholz, dafür aber gern in luftiger Kleidung (Abbildung ähnlich). Und Zecken übertragen Krankheiten. Einen „frischen“ Zeckenbiss erkennt man an einem 1-2 Millimeter großen, schwarzen Punkt, der über Beine verfügt und sich in der Haut festgebissen hat. Bisweilen liegt bereits eine Hautrötung vor und es juckt ein wenig. Zecken entfernt man möglichst bald, gern binnen 24 Stunden. Das reduziert die Infektionsgefahr erheblich! Deshalb nach entsprechenden Aktivitäten im Freien stets gründlich auf Zecken untersuchen („im Freien“ bezieht sich auf die Aktivitäten, nicht das Untersuchen!). Gegenseitiges Absuchen könnte in Intimzonen erhebliche Missverständnisse hervorrufen. Deshalb lieber unterlassen. Die Zecken sitzen gern (aber nicht nur) an der Lende, in Arm- und Kniekehlen. Bevor sie da gelandet sind, saßen sie vorrangig im hohen Gras oder im Farn. Keinesfalls darf die Zecke mit Öl o.ä. zum Ersticken gebracht werden, da dann das Risiko einer Infektion deutlich steigt. Zecken werden mit einer Pinzette oder Zeckenzange (Könner schaffen es auch mit den Fingernägeln) direkt über der Haut gefasst und ohne Drehung (sie haben kein Gewinde) herausgezogen. „Frische“ Zecken erkennt man daran, dass diese beim „zukneifen“ mit der Zange das vorderste Beinpaar sichtlich abspreizen. Ihre Entfernung ist leichter, als bei da-schon-länger-saugenden Exemplaren. Sollte beim Entfernen der Kopf der Zecke abreißen und in der Wunde verbleiben, so ist dies hinsichtlich einer Borreliose – oder FSME-Infektion völlig egal, da diese Infektionen im wesentlichen nicht vom Kopf der Zecken ausgehen (sondern vom Magen). Also einfach drin lassen, nicht in der Wunde herumbohren. Wunde desinfizieren und Stelle des Zeckenstiches markieren. Die Zecke zerdrückt man nach...

Bärengrund Tangersdorf

Das Jugendbegegnungs- und Pfadfindercamp „Bärengrund“ liegt in der Uckermark ca. 75 km nördlich von Berlin zwischen den Städten Templin und Lychen. Das Gelände umfasst  25.000 qm, ist parkähnlich und zum Teil bewaldet. Bis in die 30er Jahre war es das Wochenenddomizil einer Berliner Unternehmerfamilie mit einer Villa und allen dazugehörigen Bauten. Nach Gründung der DDR diente es dann für viele Jahre als Kinderferienlager des VEB Lacke und Farben Berlin. Aufgrund der schönen Lage wird es heute noch von ehemaligen Kindern und Erwachsenen besucht. 1998 konnte mit den Alteigentümern, die in Australien leben, ein Pachtvertrag abgeschlossen werden.  Im Jahr 2000 war es möglich, das gesamte Gelände durch Privatinitiative zu kaufen, um es für die Jugendarbeit zu erhalten. Das Gelände: Haupthaus mit Küche, Speisesaal, Toiletten und Nebenräumen Wasch- und Toilettenhaus für Mädchen Wasch- und Toilettenhaus für Jungs Duschen für Mädchen und Jungs 7 Bungalows mit jeweils 8-10 Herbergsbetten 3 Doppelbungalows mit jeweils 2 Betten und mit kalt/warm Wasser 1 Hütte für Schulung 2 Zeltplätze mit Feuerplatz für ca. 300 Personen und viel Platz für Aktivitäten. Für Zeltplatznutzer steht eine Lagerküche zur Verfügung. Das Camp ist eine Selbstversorgereinrichtung, es kann aber bei Bedarf von einer Großküche, die auch Kindergärten und Schulen beliefert, Vollverpflegung bestellt werden. Der Betreiber: Der Internationale Zeltlagerring Berlin und Brandenburg e.V. gründete sich im Dezember 1998 in Berlin mit dem Zweck der Förderung der Jugendhilfe. Dies wird verwirklicht durch den Unterhalt, die Übernahme der Betriebsträgerschaft und die inhaltliche Ausgestaltung der Angebote von verschiedenen Zeltplätzen und Jugendeinrichtungen in Berlin und Brandenburg....